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Filter Schlagwort: Parteien

Henndorf am Wallersee: Eine schrecklich braune Familie

Henndorf/Wallersee

Seit Jahren schon gab es Gerüchte über das ange­bliche braune Treiben ein­er Fam­i­lie in Hen­ndorf im Salzburg­er Flach­gau. Als die Gratiszeitung „Salzburg­er Fen­ster“ 2018 im Ort recher­chierte, wollte aber nie­mand klar Stel­lung beziehen. Die Fam­i­lie galt als mächtig – die zwei jun­gen Brüder waren Funk­tionäre der lokalen FPÖ. Bis 2018. Bis das KFZ-Kennze­ichen des einen Brud­ers, Josef B., Gegen­stand ein­er öffentlichen Debat­te wurde. Weit­er…

Wochenschau KW 41/21

Nach elf Jahren kön­nte ein Sprengstof­fan­schlag auf ein Graz­er Flüchtling­sheim vor der Aufk­lärung ste­hen. Wenig über­raschend führen die Spuren ins alt­bekan­nte Neon­az­im­i­lieu. In Wien ran­dalierte vor dem AKH ein Duo und skandierte NS-Parolen. Und in Dres­den trat Heinz-Chris­t­ian Stra­che bei ein­er Pegi­da-Fes­tiv­ität vor eini­gen hun­dert Teil­nehmenden, darunter Recht­sex­treme und Neon­azis, auf. Weit­er…

Die blaue Bewunderung für Belarus

Der steirische KPÖ-Land­tagsab­ge­ord­nete Wern­er Murgg ist zu Recht für seine loben­den Worte über die blutige Dik­tatur in Belarus scharf kri­tisiert wor­den. So ziem­lich von allen, auch von Teilen sein­er eige­nen Partei. Einem Redak­teur des „Stan­dard“ war das zu wenig. Er ist der Mei­n­ung, dass der Auf­schrei deut­lich größer und schär­fer gewe­sen wäre, wenn ein Poli­tik­er der FPÖ das Regime in Belarus gelobt hätte. Wir hal­ten dage­gen: Die blaue Bewun­derung für Belarus ist groß und fast nie­mand protestiert dage­gen. Weit­er…

Kickls Klub finanziert fleißig „Info-Direkt“

Das recht­sex­treme „Info-Direkt“-Magazin ist bei Nr. 39 ange­langt. Sein Geschäfts­führer, Chefredak­teur und Alleineigen­tümer Michael Scharfmüller, früher Aktivist beim neon­azis­tis­chen Bund Freier Jugend (BfJ), hat sein Unternehmen vom Briefkas­ten in der Diesel­straße über­siedelt in ein fak­tisch virtuelles Büro in der Linz­er Stein­gasse. Wir woll­ten wis­sen, was sich son­st noch verän­derte, seit im Mai 2019 die FPÖ ihre nährende Hand und die bei­den Miteigen­tümer Jan Ack­er­maier und Ulrich Püschel von der Pos­tille ange­blich zurück­ge­zo­gen hat. Weit­er…

Wahlen in Deutschland: wenige Jubelanlässe für Rechtsextreme

Es war für der AfD nicht Nah­este­hende amüsant: Die AfD-Spitzen wet­zten im Rah­men ein­er Nach­wahl­pressekon­ferenz auf offen­er Bühne ver­bal die Mess­er und richteten sich gegen­seit­ig Unfre­undlichkeit­en aus. Nicht zum Lachen dürfte auch den anderen recht­sex­tremen Parteien sein, die bei der Bun­destagswahl alle­samt unterge­gan­gen sind. Ganz dick kam’s für die NPD, denn die schlit­tert nun in eine Finanzmis­ere. Weit­er…

Bundestagswahlkampf: Desinformation made in Austria

Ein deutsches Recherchekollek­tiv hat sich auf den Weg gemacht: nach Öster­re­ich, um auf die Spuren jen­er Medi­en zu kom­men, die mit ihren Desin­for­ma­tion­skam­pag­nen auch den Wahlkampf in Deutsch­land bee­in­flussen. Die Reise ging zuerst nach Wien, dann nach Linz – dor­thin, wo Wochen­blick, Info-Direkt, Report24 und AUF1 ihre Zen­tralen haben. Weit­er…

Der „Wochenblick”: mit Steuergeldern geförderter Rechtsextremismus

Nach­dem Stück für Stück aufgedeckt wor­den ist, wie die ange­blich gemäßigte oberöster­re­ichis­che FPÖ unter Man­fred Haim­buch­n­er Beziehun­gen in recht­sex­treme Kreise unter­hält und diese regelmäßig ali­men­tiert, wie im Fall der Aufträge aus der Lan­desregierung und aus der Partei an Ste­fan Mag­nets Agen­tur „Medi­en­l­o­gis­tik” gezeigt wurde, wurde nun durch eine Anfrage des Grü­nen Land­tagsab­ge­ord­neten Sev­erin Mayr bekan­nt: Oberöster­re­ichis­che Lan­desräte der FPÖ inserierten im recht­sex­tremen Schmieren­medi­um „Wochen­blick” um fast 108.000 Euro. Weit­er…

Wochenschau KW 37/21

Der Salzburg­er Bürg­er­meis­ter Pre­uner (ÖVP) will mit Schützen­hil­fe von FPÖ und Neos NS-belastete Straßen­na­men möglichst unbe­hel­ligt lassen. Ange­sprochen auf seine kon­träre frühere Hal­tung reagierte er mit: „Der Beschluss von damals ist mir egal.“ Die Graz­er FPÖ macht im Wahlkampf das, was sie am besten kann: Sie het­zt. Dies­mal mit einem Sujet, in dem sie Zuge­wan­derten aus­richtet, dass sie sich aus Graz möglichst schle­ichen sollen. Dafür gab’s nun eine Anzeige eines SPÖ-Funk­tionärs wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung. Weit­er…

Die FPÖ & Stefan Magnet: eine angepatzte Liaison

Wenn der recht­sex­treme Wochen­blick aus­rückt und von „schmutzi­gen Sil­ber­stein-Meth­o­d­en“ fab­u­liert, dann ist meist die FPÖ in der Nähe. Am 16. Sep­tem­ber war es wieder so weit. Der Grund: Emails, die uns zuge­spielt wur­den und die zeigen, dass die FPÖ Oberöster­re­ich eng mit Ste­fan Mag­nets Agen­tur „Medi­en­l­o­gis­tik“ kooperiert – mehr als sie das bis­lang zugeben wollte. Kein Wun­der: Mag­net ist auf­grund sein­er poli­tis­chen Vorgeschichte im Neon­azi-Milieu nach außen hin zum Schmud­delkind für eine Partei gewor­den, die sich weit­er als regierungs­fähig präsen­tieren will. Weit­er…

Tom Rohrböck und der Neonazi

Es geht weit­er mit unser­er Serie zu Tom Rohrböck – jet­zt mit Staffel 2, in der Tom mit einem Neon­azi kooperiert. Frank Franz ist seit 2014 Chef der NPD und damit höchst erfol­gre­ich­er Anführer des Nieder­gangs dieser deutschen Neon­azi-Partei, die in der Konkur­renz zu AfD, III. Weg und „Die Recht­en“ aus­rin­nt. Hierzu­lande ist wenig bekan­nt, dass das Ober­haupt der Neon­azi-Partei einige Jahre lang eine Fir­ma in Salzburg betrieben hat­te. Zu dieser Salzburg­er Fir­ma wird jet­zt gegen Franz ermit­telt: wegen des Ver­dachts auf Untreue, Bankrott und Geld­wäsche. Weit­er…