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Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 3: Rechtsextreme Literatur und Wehrmachtspanzer im Museumsshop

In Teil 1 und 2 haben wir uns mit der äußerst fragwürdigen inhaltlichen und museumsdidaktischen Ausrichtung des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) beschäftigt und warum das Museumskonzept als Projektionsfolie für Rechtsextreme dient. In Teil 3 sehen wir uns den Museumsshop des HGM genauer an. Gefunden haben wir dort rechtsextreme bis revisionistische Literatur und Modelle von Wehrmachtspanzern, die… Weiter »

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 2: Der zeitgeschichtliche Saal als Steilvorlage für rechtsextreme Umdeutungen der Geschichte

Saal 7 HGM (Foto SdR)

Dem Heeresgeschichtlichen Museum (HGM) kommt als dem letzten Museum Österreichs, das direkt einem Ministerium untersteht, eine besondere Bedeutung zu: Es repräsentiert durch die Form, wie auf die österreichische Geschichte geblickt wird, eine Art von staatlicher Interpretation der historischen Geschehnisse und Entwicklungen. Dazu kommt: Durch das HGM werden Scharen von BundesheersoldatInnen und auch Schulklassen geschleust. Was… Weiter »

Rechtsextremes im letzten großen Staatsmuseum. Teil 1: Das HGM als identitäre Projektionsfläche

Das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) ist nicht nur der älteste Museumsbau Wiens, sondern auch das letzte Museum Österreichs, das von einem Bundesministerium (Verteidigung) geleitet wird. Diese direkte Verankerung im Staatsapparat gibt der Frage danach, wie dort Geschichte vermittelt wird, ein besonderes Gewicht. Trotz dieser sensiblen öffentlichen Stellung findet im HGM eine zutiefst rückwärtsgewandte Geschichtsvermittlung statt, die… Weiter »

Der FPÖ-Parlamentsklub und seine MitarbeiterInnen (Teil 2)

Die FPÖ ist ja dafür bekannt, eng mit Burschenschaften verbunden zu sein. Entsprechend viele tummeln sich in den Reihen ihrer Funktionäre und MitarbeiterInnen. Sie gelten als die „intellektuellen“ Vorreiter der Partei – angesichts dessen, was aus Richtung in Laufe der Zeit gekommen ist, wäre diese These ohnehin zu hinterfragen. Weniger beachtet wird, dass die FPÖ… Weiter »

Die FPÖ und ihre blauen Connections

Die Rechtsextremen haben ein kompliziertes Verhältnis zu den alten Adelsgeschlechtern. Während die AfD, die einige Adelige brav mit Mandaten versorgt, gerade ihre frühere Landesvorsitzende Doris Sayn-Wittgenstein wegen rechtsextremer Kontakte ausschließen musste, setzten die österreichischen Blauen einen Blaublütigen auf ihrer Bundesliste für die Nationalratswahl – durchaus an wählbarer Stelle. Zwar von niederem Adel, aber mit besten… Weiter »

Der Landplage-Hetzer Duswald wird geehrt

Schon am kommenden Wochenende, vom 30. August bis zum 1. September versammeln sich die Rechtsextremen von der „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP), um einen der ihren, den Hetzer Fred Duswald, mit der „Ulrich von Hutten-Medaille“ zu ehren, berichtet „Kontext“, eine deutsche Wochenzeitung. Fred Duswald, das ist der Autor jenes Beitrags in der mittlerweile eingestellten „Aula“,… Weiter »

Der FPÖ-Parlamentsklub und seine MitarbeiterInnen (Teil 1)

In der FPÖ rumort es seit Ibiza und dem Rausflug aus der Regierung. Grund dafür sind weniger die Ungeheuerlichkeiten, die Strache mit seinem Freund Gudenus gegenüber der vermeintlichen Oligarchen-Nichte von sich gegeben haben, sondern personelle Kämpfe. Das zieht sich von der Parteispitze bis in die Ebene der MitarbeiterInnen hinunter, die im blauen Parlamentsklub teilweise Stundenkürzungen… Weiter »

Uniter Austria: Berserker macht die Mücke

Unsere Recherchen zum Aufbau einer Österreich-Sektion des rechten Uniter-Netzwerks haben einiges bewegt. Zum einen hat das Online-Medium vol.at in einem ausführlichen Bericht über den „ominösen Verein“ berichtet, was dann auch auf politischer Ebene in Vorarlberg die „Alarmglocken schrillen“ (VN, 24.8.19) ließ. Auf der anderen Seite gibt es auch bei der Österreich-Sektion von Uniter und ihrem… Weiter »

Strache, das System, der Hund und die Wanze

Das fehlte noch! Der zurückgetretene Vizekanzler Strache wird vom „Wochenblick“ interviewt und brabbelt dabei von fassungslosen Entwicklungen und einem politischen Attentat, das auf ihn ausgeführt worden sei. Der Interviewer nickt, man versteht sich! Kein Wunder, denn es handelt sich um Stefan Magnet, in den 2000er Jahren Kader beim neonazistischen Bund freier Jugend, der in den… Weiter »

Kickl und der „Bevölkerungsaustausch“

In der letzten Ausgabe des Aula-Nachfolgemagazins „Freilich“ findet sich ein Interview mit Ex-Innenminister Herbert Kickl. Darin fällt nicht nur eine zutiefst autoritäre Rhetorik auf, sondern er bezieht sich auch ganz unverhohlen auf die identitäre Propagandaformel vom „Bevölkerungsaustausch“.