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Filter Schlagwort: Wien

Floridsdorf: Neuerlicher Brandanschlag

Wie wir bere­its berichtet haben, wurde ein Wohn­haus in Wien-Florids­dorf, in dem unter anderen türkische Studierende leben, am Mittwoch der vorigen Woche Ziel eines neon­azis­tis­chen Anschlags, bei dem ver­sucht wurde, das Wohn­haus in Brand zu set­zen. Weit­er…

Wien-Floridsdorf: Brandanschlag auf Studentenheim

Wie die Tageszeitung „Öster­re­ich“ am 10.7.2010 meldete, wurde ein Wohn­heim im 21. Bezirk, das von vie­len türkischen Stu­den­ten bewohnt wird, in der Nacht auf Mittwoch, 7.7.2010, Ziel ein­er Attacke von Neon­azis. „Ham­mer­skinz rule Florids­dorf“ und „Hier leben bald tote Tschuschen“ wurde an die Mauern des Stu­den­ten­heims geschmiert. Weit­er…

RFS: Immer auf dem rechten Weg bleiben!

Der Ring Frei­heitlich­er Stu­den­ten (RFS) reagierte sehr flott. Am Sam­stag, 3.7.2010 um 10h14 erschien die Presseaussendung, mit der sich die Kam­er­aden von Philipp K. dis­tanzierten. Weit­er…

Achtung: Österreichischer Nazi-Band-Export!

Auf dem Gelände des Gasthaus­es „Zum Jäger­wirt“ im nieder­bay­erischen Buch­hofen (Land­kreis Deggen­dorf) find­et am 3. Juli unter dem Mot­to „Day of Friend­ship“ eine deutsch-tschechis­che Neon­azi-Ver­anstal­tung statt. Aufge­spielt wird dabei nicht nur von den tschechis­chen Szene-Bands „Legion S“ und „Ortel“, son­dern auch von der öster­re­ichis­chen Kom­bo „Don­ner des Nor­dens“. Weit­er…

Franz Radl wieder einmal vor Gericht – ohne „alpen donau”!

Franz Radl, Recht­sex­trem­ist und ver­hin­dert­er Lokalpoli­tik­er aus der Steier­mark, musste sich heute, 29.6.2010, vor dem Lan­des­gericht Graz wegen übler Nachrede ver­ant­worten. Bei Radl waren bei ein­er Haus­durch­suchung Flug­blät­ter gefun­den wor­den, in denen er den Feld­bach­er Bürg­er­meis­ter der Spiel- und Alko­hol­sucht beschuldigt hatte.

Der Prozess selb­st dauerte „kaum mehr als fünf Minuten” (ORF — Steier­mark). Der Richter ver­fügte lediglich, dass die Flug­blät­ter und Plakate ver­nichtet wer­den müssen und ver­wies den Vor­wurf der Beschimp­fung und üblen Nachrede zurück an das Bezirksgericht.

Der Feld­bach­er Bürg­er­meis­ter Deutschmann, gegen den sich die Angriffe Radls richteten, gab vor Gericht an, dass er seit 2007 ver­fol­gt und bedro­ht werde: „Ich habe Angst um mich und meine Fam­i­lie.” Auf die Straße vor seinem Wohn­haus sei „Sau­jude” aufge­sprüht wor­den, er sei beschimpft („Türken­schwein”) und bedro­ht („Deine Zeit kommt!”) wor­den. Die Polizei habe ihm ger­at­en, auf sich aufzupassen.

Deutschmann erk­lärte vor Gericht, er kenne den Angeklagten Radl nicht per­sön­lich und habe ihn erst zwei Mal gese­hen: „Vor Gericht und in einem Lokal: Ich kam vom WC, da hat er mich fotografiert.”

Foto des Bürgermeisters was auf alpen-donau.info veröffentlicht wurde
veröf­fentlicht auf alpen-donau.info

Auf der Neon­azi-Web­site „alpen-donau” war zulet­zt am 10.5.2010 über den Prozess und die Vor­würfe gegen Radl berichtet wor­den. Dabei wur­den auch die het­zerischen Flug­blät­ter, deren Ver­nich­tung jet­zt vom Richter ange­ord­net wurde, im Fak­sim­i­le wiedergegeben. Radl wurde als der „Typus des ewig umtriebi­gen Nation­al­is­ten”, der „gegen die Ver­nich­tung unseres Volkes” kämpfe, beschrieben. Eigen­lob stinkt!

Inter­es­sant an den von „alpen-donau“ wiedergegebe­nen Flug­blät­tern ist, dass das eine mit einem „hc-man“-comic über das Aus­län­der­wahlrecht endet. Der Com­ic stammt tat­säch­lich aus der FPÖ-Sudelküche, sodass man eigentlich annehmen müsste, dass auch das anonyme Flug­blatt mit der FPÖ zu tun hat. Uns liegt jedoch kein Hin­weis dazu vor. Allerd­ings haben wir auch keine Erk­lärung gefun­den, in der sich die FPÖ von diesem Flug­blatt dis­tanzieren würde.

Bemerkenswert ist nicht nur, dass die bei Franz Radl gefun­de­nen Flug­blät­ter auf „alpen-donau“ wiedergegeben wur­den, auch das Foto, das den Bürg­er­meis­ter in dem Lokal zeigt und von dem dieser ver­mutet, dass es von Radl geschossen wurde (siehe oben), ist auf „alpen-donau“ zu finden.

Radl, der nicht wis­sen will, woher die Flug­blät­ter kom­men, stimmte im Prozess zu, dass sie einge­stampft wer­den. Er muss auch die Ver­hand­lungskosten tra­gen. Auf Radl wartet noch ein Ver­fahren wegen Ver­stoßes gegen das NS-Verbotsgesetz.

Wien Josefstadt: „Stolperstein“ mit Spitzhacke zerstört

In der Skoda­gasse wurde um den 10. Juni 2010 ein „Stein der Erin­nerung“, der neben der Wohnan­lage Bern­hard­hof in den Gehsteig ein­ge­lassen war, offen­sichtlich mit ein­er Spitzhacke aus­ge­brochen und demon­tiert. Mit den „Steinen der Erin­nerung“ – in der Josef­s­tadt gibt es 96 – wird der in der Naz­izeit aus ihren Woh­nun­gen ver­triebe­nen, deportierten und später ermorde­ten jüdis­chen Bürg­erIn­nen gedacht. Weit­er…

Der freiheitliche Alkoholspiegel

1,8 Promille wur­den bei der tödlichen Autoraserei des Kärnt­ner Lan­deshaupt­mannes Jörg Haider (FPÖ, BZÖ) im Okto­ber 2008 mehrfach fest­gestellt und damit die üppi­gen Ver­schwörungsphan­tasien der Haider-Jünger Lügen ges­traft. Weit­er…

Ehrenerklärungen

Von Keller­nazis, Burschen­schaften, Idioten, Spitzeln, Duellen und ein­er verkracht­en Sonnwendfeier

Der Anlass ist schnell erzählt: Am 21.Juni 2007 fand am Wiener Koben­zl eine jen­er Son­nwend­feiern statt, die vom Wiener Kor­po­ra­tionsring (WKR) und den Öster­re­ichis­chen Lands­man­nschaften (ÖLM) ver­anstal­tet wer­den und bei denen auch gerne Bar­bara Rosenkranz, ihr Horst Jakob und Neon­azis wie Got­tfried Küs­sel anwe­send waren. Weit­er…

FPÖ Aus- und Rücktritte

Die FPÖ und ihre Ableger (BZÖ, FPK usw.) zeich­nen sich tra­di­tionell durch zahlre­iche Aus- und Über­tritte aus. Der wohl bekan­nteste und fol­gen­re­ich­ste war der Aus­tritt der FPÖ-Spitze unter Jörg Haider und Ursu­la Haub­n­er am 4.4. 2005 und die Grün­dung des BZÖ. „Läs­sig, flott und jung“ sollte nach Haider das BZÖ wer­den. Als ein­er der Gründe für den Aus­tritt wurde auch die Tren­nung von den deutschna­tionalen Funk­tionären rund um HC Stra­che genan­nt. Mit sein­er Aus­sage über die Wehrma­chts­de­ser­teure und die „bru­tale Nazi-Ver­fol­gung“ nach 1945 kon­terkari­erte der Bun­desrat des BZÖ, Siegfried Kam­pl, gle­ich wieder dieses Motiv. Wenige Tage vor den Nation­al­ratswahlen 2006 trat dann die dama­lige Jus­tizmin­is­terin und Spitzenkan­di­datin des BZÖ in der Steier­mark, Karin Gastinger, aus dem BZÖ aus. Sie erk­lärte, dass sie „in kein­er poli­tis­chen Bewe­gung tätig sein will, die aus­län­der­feindlich ist, die mit Äng­sten operiert“. Weit­er…