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FIASKO IN DER WAHLZELLE

Ein LESE-Kabarett von und mit FRANZ HÜTTERER
Gitarre und Mundharmonika: SASHA PLONER
Gelesen wird, was auf den Tisch kommt:

Hirtenbriefe und Notariatsakte, Wahlplakate und Leserbriefe, Werbezettel und ÖSTERREICH, Homepages und Pamphlete, Fabeln und Mahnschreiben, Dialekttexte und Bildgeschichten, Gebrauchsanweisungen und Beipackzettel, Postings , Gedichte, Frühwerke u. v. m.

FRANZ HÜTTERER – der Begründer des KABARETT FIASKO und der BÄRENPOST – ist bereits mehrmals im RC aufgetreten und bekannt für seine Mischung aus sezierender Dokumentarsatire und schlagfertiger Improvisationskunst.
SASHA PLONER ist ein interessanter Bluesmusiker, der auf den Delta Blues spezialisiert ist. Er gastierte bereits im Jazzland und im Radiokulturhaus.

Freitag, 28. Mai 2010, 19 Uhr, im RC
Republikanischer Club – Neues Österreich
Rockhgasse 1
A-1011 Wien

Rechte Ladenhüter als glorreiche 7 der Blauen

http://albertsteinhauser.at/2010/05/11/rechte-ladenhuter-als-glorreichen-7-der-blauen/

Bei der Bundespräsidentschaftswahl hat es ein Debakel für die Blauen gesetzt. Jetzt arbeitet die FPÖ die Ursachen auf. Strache will angeblich den rechtsextremen (Burschenschafts)-Flügel stutzen und hat jetzt ein Team der „glorreichen Sieben“ vorgestellt. Das wollen wir auch, denn die die neuen glorreichen Sieben sind in Wirklichkeit alte rechte Ladenhüter: Weiter…

Wer macht Hasspredigern, Hetzern und Rechtsextremen die Mauer?

„Das Verbot einer antifaschistischen Demonstration durch die Wiener Polizei wirft ein erschreckendes Licht auf die politische Situation in Österreich“, meint Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. „Rechtsextremen wird öffentlicher Raum geboten, gegen AntifaschistInnen geht die Polizei vor.“
Brauner Ball für internationale Rechtsextremisten

Der Ball des Wiener Korporationsrings ist im Verständnis der Veranstalter das „größte couleurstudentische Gesellschaftsereignis im deutschsprachigen Raum“. Tatsächlich ist es weniger ein „Gesellschaftsereignis“ als ein Treffen internationaler RechtsextremistInnen. Zu den Gästen zählten in den letzten Jahren nebst Angehörigen der deutschen DVU und NPD etwa der russische Nationalist und Antisemit Alexander Dugin, der spanische Rechtsextremist und Revisionist Enrique Ravello, Jean-Marie Le Pen von der französischen Front National und Frank Vanhecke vom Vlaams Belang sowie bulgarische Rechtsextremisten.

Wer macht den Rechten die Mauer?!

Die organisatorische Bedeutung für die rechtsextremistische Szene wird deutlich an der großen Zahl an Begleitveranstaltungen, in der internationale Kooperation besprochen oder einfach rechtsextremistisches Gedankengut verbreitet wird.

„Völlig unverständlich ist, dass die Polizei Untersagung der Demonstration von der Polizei nicht weiter begründet wurde und einzig auf Anweisungen von oben verwiesen wurde. Es stellt sich schon die Frage, welches ‚Oben‘ in Österreich dem Rechtsextremismus die Mauer macht und dafür sorgt, dass gegen Hassprediger und Hetzer nicht demonstriert werden darf.“

Im Namen der Republik

Im Namen der Republik

Das Handelsgericht Wien hat in der Rechtssache der klagenden Partei Robert Lizar, vertreten durch Gheneff-Rami-Sommer Rechtsanwälte OG, gegen die beklagte Partei, Grüner Klub im Parlament wegen € 34.990,00 sA (gewerblicher Rechtsschutz/Urheberrecht) zu Recht erkannt:

1. Die beklagte Partei ist schuldig, es zu unterlassen, die Lichtbildwerke

        

und

        

zu vervielfältigen oder der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, insbesondere wenn die Lichtbildwerke eigenmächtig beschnitten oder auf sonstige Weise eigenmächtig verändert werden oder wenn der Urheber der Lichtbildwerke, Robert Lizar, nicht genannt wird.

2. Die beklagte Partei ist schuldig, den Urteilsspruch über die Punkte 1. und 2. des Urteilsbegehrens binnen 14 Tagen auf der unter //www.stopptdierechten.at/ erreichbaren Internet-Website zu veröffentlichen, und zwar
– für die Dauer von sechs Monaten;
– angekündigt und verlinkt in dem Teil der Startseite, der bei Aufruf der Homepage ohne Scrollen sichtbar wird;
– die Überschrift „Im Namen der Republik“ in Schriftgröße 16;
– der Fließtext der Urteilsveröffentlichung in Schriftgröße 12;
– die Namen der Parteien und der Parteienvertreter fett gedruckt;
– die gesamte Urteilsveröffentlichung in einem schwarzen Rahmen.

Handelsgericht Wien, Abteilung 43
1030 Wien, Marxergasse 1a, 20. April 2015
Mag. Christian Mosser, LLM, Richter

Wien: „Invasion radikaler Neonazis“

Bei dem Fußballspiel Austria Wien gegen Athletic Bilbao kam es zu faschistischen Provokationen einiger Austria Fans gegenüber den größtenteils baskischen Fans von Bilbao. Wie die Zeitung El Mundo berichtet, waren auf der Austria-Tribüne Fahnen mit dem Adler-Embleme der faschistischen Militärdiktatur von Franco zu sehen. Während des Spiels stürmten Hooligans der Austria Wien das Spielfeld und erzwangen so eine 20 minütige Unterbrechung des Spiels. El Mundo berichtete auch von Rechtsextremen aus Italien und Rumänien, die sich auf der Austria-Tribüne einfanden.

Ausgegangen sind die rechtsextremen Provokationen von dem Austria Fanclub „Unsterblich Wien“. Dessen Fahne trägt die Farben der Reichskriegsflagge und das Symbol erinnert an den Reichsadler, wobei anstatt des Hakenkreuzes das Symbol der Austria Wien zu sehen ist. (Quelle: derstandard.at, 4.9.2009)

Wien: Skins verletzen brutal mehrere Jugendliche im Nachtbus

Weil sich ein Jugendlicher mit einem schwarzen Jugendlichen im Nachtbus der „Nightline“ unterhielt, prügelten fünf Skinheads auf ihn ein und verletzten ihn schwer . Der Jugendliche, der von den Skins als „Negerfreund“ bezeichnet wurde, verlor durch den Faustschlag eines Skins 4 Zähne. Weil sich die Freundinnen des Jugendlichen dazwischen stellten, wurden sie ebenfalls verprügelt. Die „Wiener Linien“, die für Konfrontationen eigens geschulte Mitarbeiter zur Verfügung haben ( ein solcher befand sich im Bus) kommentierten den Vorfall folgendermassen:“Leider kommen solche Vorfälle, allerdings nicht in dieser Brutalität, in Nachtbussen gelegentlich vor“. (Quelle: Österreich)

Wien: Neonazis drohen Prammer

Auf der Neonazi-Seite „alpen-donau.info“ werden anlässlich einer parlamentarischen Enquete zu Frauenquoten wüste Drohungen gegen die Präsidentin des Nationalrats und andere Frauen ausgestoßen: „Solche Weiber brauchen vermutlich eine tüchtige Tracht Prügel.“ (ORF)

Wien: 20 Jahre Haft für brutalen Mord

Der 23-jährige Jürgen Kasamas, der aus der Blood & Honour-Szene kommt, wird für den brutalen Mord an dem 52-jährigen Albrecht M. zu 20 Jahren Haft verurteilt – das Urteil ist noch nichts rechtkräftig. Kasamas, für den ein Solidaritätskonzert der rechtsextremen Szene in einem Gasthaus im 2. Wiener Gemeindebezirk veranstaltet worden war, hatte den Kopf von Albrecht M. regelrecht „zu Brei getreten“ (Österreich, 12.9.), sodass keine Reanimation mehr möglich war.

„Kopf des Opfers zermalmt“: 20 Jahre Haft

Ein 23-jähriger Skinhead hatte einen Passanten mit Tritten brutal getötet. Urteil: 20 Jahre Haft plus Einweisung, nicht rechtskräftig.

M it plastischen Worten schilderte der Gerichtsmediziner den Gewaltexzess, den der angeklagte Jürgen Kasamas gegen einen Passanten ausgeübt hatte: „Der gesamte Gesichtsschädel des Opfers war zu Brei zermalmt. Alles hat sich bewegt. Der 53-jährige Mann ist an Blut, Knochenbruchfragmenten und Zähnen erstickt, die ihm durch die enormen Misshandlungen in die Tiefe hineingeschlagen worden waren.“ Der 23-jährige Skinhead selber stocherte Freitag bei diesen Ausführungen in seinen Zähnen. Von Reue war nichts zu spüren.

Als ob ihn die Bluttat vom 24. März 2009 nichts anginge: Als er einen Passanten, der in der Wiener Innenstadt zufällig seinen Weg kreuzte, einfach niederschlug und mit Fußtritten dessen Kopf zerschmetterte.

Ein Ermittler der Mordgruppe sprach im Zeugenstand von „Übertöten“: „Das Opfer war schon tot, trotzdem ist noch massive Gewalt ausgeübt worden.“

2,4 Promille

Der Angeklagte wies laut Gutachten zum Tatzeitpunkt einen Promillewert von maximal 2,4 auf. Ebenso fand man Speed im Blut. Ein Gerichtspsychiater bescheinigte dem 23-Jährigen eine „kombinierte Persönlichkeitsstörung“ mit „dissozialen und emotional instabilen Elementen“.

Urteil: Mord, 20 Jahre Haft plus Einweisung, nicht rechtskräftig.

(Kurier, 11.9.09)

Hof /Salzburg: Flachgauer RFJ-Mitglieder mischen auf: „Heil Hitler“ und Prügel

Die Massenschlägerei nach der „X-treme Party“ der Jungen Volkspartei (JVP) in Hof am 22. August hat nun auch den Verfassungsschutz auf den Plan gerufen: „Wir ermitteln gegen drei Personen wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz“, sagt der Leiter des Verfassungsschutzes in Salzburg.

Konkret sollen mehrere junge Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren aus Faistenau kurz vor zwei Uhr mit wüsten Nazi-Parolen und „Heil Hitler“-Rufen auf eine Gruppe Jugendlicher aus Ex-Jugoslawien eingeschimpft haben. Daraus hat sich, wie berichtet, eine wilde Massenschlägerei mit 30 Beteiligten und zahlreichen Verletzten entwickelt. Ein ermittelnder Polizist teilte heute mit, dass eine Gruppe vom „Ring Freiheitlicher Jugend“ aus Faistenau mit Jugendlichen von Zuwandererfamilien aneinandergeraten seien. (Quelle: Österreich)

Die Burschen stammten aus Hof, Faistenau und Koppl, träten auch in schwarzer Kleidung und mit Springerstiefeln auf und würden provozieren. „Wenn die auf ein Fest kommen, weiß man, es gibt Schwierigkeiten“, sagt ein Polizist. Josef Kraibacher, Geschäftsführer der Jungen ÖVP , sagt, die Probleme hätten mit der Neugründung des Rings Freiheitlicher Jugendlicher in der Faistenau begonnen. „Da rennen Leute mit, die haben die anderen beim Fortgehen vertrieben. Da haben sich unsere Leute nicht mehr rausgetraut. Es gab auch kleinere Schlägereien“, so Kraibacher. Einige JVPler seien auch zum RFJ gewechselt. (Salzburger Fenster 33/09)

Wien: Nazi-Flash-Mob floppt

Der für den 17.8. zum Gedenken an den in Neonazi-Kreisen verehrten Kriegsverbrecher Rudolf Heß angekündigte Flash-Mob am Europa-Platz (Westbahnhof) floppte. Nur wenige Neonazis liessen sich von der Polizei bzw. den GegendemonstrantInnen zählen. Ob Anzeigen erstattet wurden, ist nicht bekannt.