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Filter Schlagwort: Salzburg

Wochenschau KW 2/19

Küssel wird von der "Gefangenenhilfe Freundeskreis" begrüßt (Screenshot Facebook, Headerbild über Foto von Küssel montiert)

Gle­ich drei Prozesse wegen Wieder­betä­ti­gung ende­ten mit Freis­prüchen, ein­mal gab’s eine Her­ab­set­zung der Strafe – ob’s an den teil­weise orig­inellen Aus­sagen der Angeklagten lag?: Ich war an diesem Tag zum falschen Zeit­punkt am falschen Ort.“, „Ich bin mit Hitler nicht ver­wandt.“ Gle­ich gar keine Anklage wird gegen jene Stu­den­ten­vertreter der Aktion­s­ge­mein­schaft erhoben, die sich in diversen Grup­pen auf wider­liche Art amüsierten. Dafür kön­nte ein schwarz/türkiser ÖVP-Funk­tionär aus Oberöster­re­ich seinen Job los sein, nach­dem die Alum­ni-Organ­i­sa­tion, deren Geschäfts­führer er (noch) ist, mit einem Textfrag­ment aus dem SS-Treuelied im Heft des Burschen­bunds­balls warb. Und ein­mal mehr hat sich Johann Gude­nus sprach­lich her­vor­ge­tan, daher wid­men wir ihm „das rechte Wort der Woche“. Weit­er…

FPÖ 2018: Rücktritte, Austritte und Ausschlüsse

Martin Cipak über seine Ex-Partei

Wir geste­hen: Bei der Recherche für die Liste der Rück-/Aus­tritte und Auss­chlüsse waren wir über die hohe Anzahl der Fälle selb­st über­rascht. Als Hotspot für inner­parteiliche Quere­len, aber auch für soge­nan­nte Einzelfälle hat sich Niederöster­re­ich her­auskristallisiert. Das bedeutet kein gutes Zeug­nis für die dor­tige Parteispitze, ist jedoch gle­ichzeit­ig mit Blick auf die schw­er angezählte Führungsriege – Höbart, Land­bauer, Wald­häusl … – wenig über­raschend. Dort, aber auch in Tirol und Oberöster­re­ich hat es ganze Orts­grup­pen bzw. Gemein­der­ats­frak­tio­nen zer­legt. Weit­er…

Wochenschau KW 51–52/18 KW 1/19

Bestellungen auch aus Österreich (Karte: https://zeitonline.carto.com/viz/e72db5cc-bc64-11e6-ab43-0e3ebc282e83/public_map)

Recht­sex­treme Aktiv­itäten an der HTL-Dorn­birn, ein verurteil­ter Neon­azi, der seinem Nick­name auf thiazi.net alle Ehre machte und die Wolke machte, dazu ein Waf­fen­händler, der schon vor sein­er Verurteilung die Wolke machte und nun in Berlin vor Gericht stand – das sind einige Punk­te aus unser­er Rückschau auf die let­zten drei Wochen. Unseren ver­balen Malus „das rechte Wort der Woche“ vergeben wir an Heinz-Chris­t­ian Stra­che und sein Empfind­en darüber, was ange­blich „gelebte Sauerei“ ist. Weit­er…

Wochenschau KW 48

Das „Adolf bitte melde dich, Deutschland braucht dich“ ist ein bekanntes Nazi-Sujet, das seit Jahrzehnten verbreitet wird, durch die sozialen Medien umsomehr. (Von uns wurde das Bild etwas verwackelt.)

Wir ken­nen das: Da lei­dest Du an ein­er Schul­ter­ver­let­zung, willst Deinen Arm zum Jubel hochreis­sen, und raus kommt eine Art Hit­ler­gruß. Ist einem Tirol­er Hob­byrad­sportler gle­ich fünf Mal passiert. Und vor Gericht sind ihm dann auch noch drei Fin­ger in die Höhe gefahren. Ein ander­er Tirol­er hat Adolf Hitler angerufen: „Adolf, bitte melde Dich!“ Natür­lich nur zum Spaß! Zwei Parteiaus­tritte müsste die FPÖ in der let­zten Woche ver­schmerzen, ein­mal wegen Naz­ifre­undlichkeit und ein­mal wegen zunehmender Islam­o­pho­bie. „Das rechte Wort der Woche“ kommt vom niederöster­re­ichis­chen Lan­desrat Got­tfried Wald­häusl, der hof­fentlich bald selb­st nach Hause geschickt wer­den wird. Gegen ihn wurde auch Anzeige erstat­tet. Weit­er…

Wochenschau KW 47

Bleiburg Ustascha-Gedenken 2017

Das Urteil im Salzburg­er Prozess gegen jene 14 Dinamo Zagreb-Fans, die unver­hohlen ihre Sym­pa­thie zum faschis­tis­chen Ustaša-Regime zum Aus­druck gebracht hat­ten, ist bemerkenswert. Es bedeutet, dass erst­mals in Öster­re­ich Sym­bole des Ustaša-Staates mit jenen des Nation­al­sozial­is­mus strafrechtlich gle­ichgestellt wur­den. Augen­reiben verur­sachte die Mel­dung, dass das OLG Wien einen Gutachter auf­grund sein­er beru­flichen Tätigkeit im DÖW abgelehnt hat. „Das rechte Wort der Woche“ hat let­zten Mon­tag in der ZIB 2 Bil­dungs- und Wis­senschaftsmin­is­ter Heinz Faß­mann gesprochen. Weit­er…

Wochenschau KW 46

Einladung ins Parlament von Anneliese Kitzmüller zu "Krampus, Nikolo und Co"

Der in Neon­azikreisen ver­ankerte Secu­ri­ty-Mann, der im Par­la­ment seinen Dienst verse­hen hat­te, dominiert seit Fre­itag let­zter Woche die innen­poli­tis­che Berichter­stat­tung. Da geri­et die ziem­lich rechte Kram­pus­truppe, die Anneliese Kitzmüller im Dezem­ber ins Par­la­ment lädt, ganz in den Hin­ter­grund – etwas zu Unrecht. Und gle­ich mit mehreren Anzeigen ist die FPÖ wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung kon­fron­tiert. „Das rechte Wort der Woche“ hat sich redlich der nicht-amts­führende Stad­trat in Wien, Max­i­m­il­ian Krauss, ver­di­ent. Das Prädikat „Lach­num­mer der Woche“ kön­nte gle­ich hinzuge­fügt wer­den. Weit­er…

Wochenschau KW 44

Ein Like von Josef B. für den Hinweis, die "88" auf seinem Autokennzeichen sei ein Gruß an Adolf

Die FPÖ Henndorf/Wallersee gerät zunehmend in die Bre­douille. Let­zte Woche wurde bekan­nt, dass gegen sechs Per­so­n­en, darunter einige aus der FPÖ bzw. dem FPÖ-Umfeld wegen des Ver­dachts auf Wieder­betä­ti­gung ermit­telt wird. Die Staat­san­waltschaft Wiener Neustadt ist nun mit Nazi-Bildern auf den Handys von zwei BVT-Mitar­beit­ern beschäftigt. Die Frage, die sich dabei stellt: Ist das ein Ablenkungs­man­över vom eigentlichen BVT-Skan­dal? Das „das rechte Wort der Woche“ ver­danken wir ein­er Anzeige in der Kärnt­ner Kleine Zeitung. Denn da gedenkt jemand mit einem promi­nen­ten Namen „in Treue“ der „gefal­l­enen Kam­er­aden der 6. Gebirgs­di­vi­sion auf Kre­ta und am Eis­meer“. Weit­er…

Wochenschau KW 43

Die Leute ler­nen es ein­fach nicht: Schon sehr oft haben wir aufgezeigt, dass es nicht gut ist, den Hit­ler­gruß vor Polizis­ten zu zeigen und auch nicht, wenn sich ger­ade viele Leute rund­herum befind­en, denn da ist die Wahrschein­lichkeit, gese­hen und angezeigt zu wer­den, doch rel­a­tiv groß. Ein Tirol­er hat unsere Tipps nicht befol­gt und auch nicht ein Deutsch­er im vollbe­set­zten Kla­gen­furter Fußball­sta­dion. In eini­gen öster­re­ichis­chen Städten wollen (wieder ein­mal) recht­sex­treme Bürg­er­wehren für Law & Order sor­gen, dies­mal die „Vikings Secu­ri­ty Divi­sion Aus­tria“, die am kom­menden Woch­enende ihren Dienst in Linz antreten will. Und die „Frei­heitlichen Arbeit­snehmer“ müssen sich nun mit ein­er Anzeige der Neos wegen Ver­het­zung auseinandersetzen.
Das „das rechte Wort der Woche“ kommt dies­mal von der Imster FPÖ, die nach den erzwun­genen Abgän­gen auf der Suche nach neuem Per­son­al ist und hier verzweifelt die richti­gen Recht­en rekru­tieren will, bevor sie „wie ein Phönix aus der Asche steigen“ will. Weit­er…

Wochenschau KW 42

Banner Fa. Beissmann in Retz (© privat)

Viel Kärn­ten gibt’s in unser­er Rückschau auf die let­zte Woche: mehrere Nazi-Schmier­ak­tio­nen und der Nachk­lang zu Josef Win­klers Fes­trede anlässlich „500 Jahre Kla­gen­furt“, die der FPÖ gar nicht gefall­en hat. In Graz sor­gen 14 Mit­glieder aus der Staatsver­weiger­erszene für kuriose Momente vor Gericht, und kurios war auch ein Schlafz­im­mer­wand­schmuck eines Salzburg­er Ex-Ehep­aars: ein selb­st­ge­basteltes Aquarell mit SS-Runen. Und Obacht: Neuerd­ings kön­nen ein­deutig antifaschis­tis­che Sym­bole zu ein­er Anzeige wegen Wieder­betä­ti­gung führen – zumin­d­est in Tirol. Apro­pos Tirol: Unser Prädikat „das rechte Wort der Woche“ ver­lei­hen wir dies­mal an den Tirol­er FPÖ-Chef Markus Abw­erzger. Weit­er…

Wochenschau KW 41

"Zufallsfunde" bei BVT-Hausdurchsuchungen (https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000089090991/1000132227)

Dies­mal bewe­gen wir uns zwis­chen „lustigem Geplänkel“ beim Aus­tausch von Nazi-Con­tent, Hak­enkreuz-Graf­fi­ti „aus Langeweile“ bis zu einem Holo­caustleugn­er, der sich dage­gen wehrt, von Geschwore­nen als zurech­nungs­fähig bew­ertet zu wer­den. Ein Kabi­nettsmi­tar­beit­er von Min­is­ter Kunasek wird sich nicht nur zu seinen Face­book-Aktiv­itäten erk­lären müssen, son­dern auch, ob und warum er Grundwehr­di­ener für den FPÖ-Wahlkampf eingeteilt hat. Schließlich haben wir aus der Befra­gung der Lei­t­erin des Extrem­is­mus­refer­ats im BVT erfahren, dass es Zufalls­funde gegeben habe. Was uns gle­ich zum „recht­en Wort der Woche“ führt, das wir dies­mal Christoph Pöchinger, dem ehe­ma­li­gen Kabi­nettsmi­tar­beit­er von Ex-Jus­tizmin­is­terin Gastinger zus­prechen, denn der unter­stellt der BVT-Mitar­bei­t­erin „Wah­n­vorstel­lun­gen“. Weit­er…