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Filter Schlagwort: Oberösterreich

Braune auf Facebook

In den sozialen Net­zw­erken von „Face­book“ bis „Youtube“ tum­meln sich auch Recht­sex­treme bzw. Neon­azis. Mehr als 13.000 Fans hat­te etwa die Gruppe „Kinder­schän­der – für Euch eröff­nen wir wieder Mau­thausen!!“, bevor sie von „Face­book“ geschlossen wurde. Weit­er…

Brauner Jugendclub aufgelöst

Über­nom­men von: alpen-dodel.info

Nach erhe­blichem medi­alen Druck (“Kuri­er”, “Öster­re­ich” und “OON” berichteten, siehe im Anhang) hat der oberöster­re­ichis­che Ver­fas­sungss­chutz nun ange­blich endlich Maß­nah­men gegen den braunen Jugend­club “Objekt 21″ (siehe auch hier und hier) in Des­sel­brunn ergrif­f­en und die Aktiv­itäten der Neon­azis been­det. Der Ebenseer Jür­gen Wind­hofer, der bere­its im Jahr 2009 in Wels wegen NS-Wieder­betä­ti­gung in erster Instanz zu ein­er Haft­strafe verurteilt wurde (Urteil noch nicht recht­skräftig), hat­te für “Objekt 21″ ein Haus angemietet und den Club fed­er­führend betrieben. Im März 2010 wurde ein Kul­turvere­in unter dem Namen “Objekt 21″ gegrün­det, als Funk­tionäre fan­den sich einige Per­so­n­en, die gemein­sam mit Wind­hofer bere­its den neon­azis­tis­chen “Kampfver­band Ober­donau” betrieben hatten …

Weit­er­lesen auf http://alpendodelinfo.wordpress.com

Ehrenerklärungen

Von Kellernazis, Burschenschaften, Idioten, Spitzeln , Duellen und einer verkrachten Sonnwendfeier

Der Anlass ist schnell erzählt: Am 21.Juni 2007 fand am Wiener Koben­zl eine jen­er Son­nwend­feiern statt, die vom Wiener Kor­po­ra­tionsring (WKR) und den Öster­re­ichis­chen Lands­man­nschaften (ÖLM) ver­anstal­tet wer­den und bei denen auch gerne Bar­bara Rosenkranz, ihr Horst Jakob und Neon­azis wie Got­tfried Küs­sel anwe­send waren. Weit­er…

Die Verharmloser vom BVT

Die Ver­fas­sungss­chutzberichte des BMI muss man quer­lesen. Hin­ter den ein­lul­len­den Ver­sicherun­gen der Ver­fas­sungss­chützer, dass die Aktiv­itäten der recht­sex­tremen Szene keine Verän­derun­gen zum jew­eili­gen Vor­jahr zeigten, ver­ber­gen sich drama­tis­che Veränderungen.

statistik der zahlen des Verfassungsschutzberichtes 2010

Im neuen Ver­fas­sungss­chutzbericht 2010 (für das Jahr 2009) heißt es zur Gesamtein­schätzung der recht­sex­tremen Szene:
„Die Agi­ta­tio­nen des in Partei- und Vere­ins­form organ­isierten ide­ol­o­gisch motivierten Recht­sex­trem­is­mus waren im Jahr 2009 rückläufig.“

Im Ver­fas­sungss­chutzbericht 2009 (für das Jahr 2008):

„Das Aktiv­itätsspek­trum der recht­sex­tremen Szenen zeigte im Jahr2008 keine gravieren­den Änderun­gen zu den Vorjahren“.

Das hieß auch so ähn­lich im Bericht 2008:

“ Die Aktiv­itäten der unter­schiedlichen Szenebere­iche zeigten sich im Jahr 2007 weit­ge­hend unverän­dert zu den Vorjahren“.

Und auch im Bericht 2007:

„Das recht­sex­treme Aktiv­itätsspek­trum und Ver­anstal­tungs­geschehen zeigte sich im Jahr 2006 unverän­dert zu den Vorjahren.“

Fakt ist, dass die sta­tis­tis­chen Dat­en des BVT einen drastis­chen Anstieg recht­sex­tremer Straftat­en in den let­zten Jahren bele­gen und damit die Aus­sagen des BVT widerlegen!

Was fehlt?

Ein Mord

Der 23- jährige Jür­gen Kasamas hat im März 2009 in der Roten­turm­strasse im 1. Wiener Bezirk einen Pas­san­ten durch Hiebe und Tritte tödlich ver­let­zt. K. , im Herb­st 2009 zu 20 Jahren Haft verurteilt, ist in der recht­sex­tremen Szene kein Unbekan­nter. Im Juni 2009, nach sein­er Ver­haf­tung, wurde in einem Gasthaus in der Leopold­stadt ein „Sol­i­dar­ität­skonz­ert“ für Kasamas organ­isiert. Kasamas war nicht nur bestens ver­ankert in der Nazi-Skin-Szene, son­dern offen­sichtlich auch mit Got­tfried Küs­sel bekannt.

Alpen-Donau.Info

Seit mehr als einem Jahr existiert die Nazi-Home­page, die von teil­weise bekan­nten öster­re­ichis­chen Neon­azis betrieben wird. Die Seite wird über einen US-Serv­er gehostet, aber von Öster­re­ich­ern betrieben. Der Ver­fas­sungss­chutz erwäh­nt diese Seite in seinem Bericht nicht ein­mal! Stattdessen gibt es eine Entschuldigung für sein Ver­sagen bzw. die Untätigkeit:
„Die ein­schlägi­gen Inter­ne­tag­i­ta­tio­nen entziehen sich weitest­ge­hend der behördlichen Kontrolle.“
Aha! Alpen-Donau.Info ist mit Sicher­heit die aggres­sivste nation­al­sozial­is­tis­che und anti­semi­tis­che Web­site, die von Öster­re­ich aus betrieben wird. Anzeigen und Mel­dun­gen an die Meldestelle für NS-Wieder­betä­ti­gung haben bish­er nicht bewirken kön­nen, dass das BVT die Betreiber aus­find­ig gemacht hätte.
Die let­zte Aktion von Alpen-Donau.Info fand in der Nacht auf den 1. Mai 2010 statt, wo etliche Geschäftsstellen des AMS in Wien mit NS-Plakat­en ver­schmiert wurden.

Rechtsextreme Burschenschaften

Im Jahr 2001 fand zum let­zten Mal eine Erwäh­nung von recht­sex­tremen Burschen­schaften im Ver­fas­sungss­chutzbericht statt.
Im Jahr 2002 waren Aktivis­ten der Gren­z­lands­man­nschaft Cim­bria Mitver­anstal­ter der Neon­aziDemon­stra­tion gegen die Wehrma­cht­sausstel­lung, die Burschen­schaft Olympia lud 2003 den Nazi-Bar­den Michael Müller und 2008 den Nazi-Bar­den Jörg Häh­nel auf ihre Bude ein, ihre Aktivis­ten den Holo­caust-Leugn­er David Irv­ing. Während Irv­ing in seinen Mem­oiren genau beschreibt, dass er im Haus der „Olympia“ seinen Vor­trag gehal­ten hätte und auf der Gumpen­dor­fer Strasse beim Ver­such ihn festzunehmen, zunächst geflüchtet war, lässt der BVT (und Mar­tin Graf) die Burschen­schaft weg:“ Ein britis­ch­er Revi­sion­ist wurde am 11.11.2005 auf dem Weg zu einem Vor­trag auf­grund eines Haft­be­fehles aus dem Jahr 1989 festgenommen.“

Olympias Aktivis­ten grün­de­ten eine Jugend­gruppe in HJ-Manier, den Jugend­bund Stur­madler. Die Burschen­schaft Lib­er­tas ver­gab einen Geld­preis an die Neon­azi-Gruppe Bund Freier Jugend!
Die Burschen­schaft Arminia Czer­nowitz in Linz lud erst vor weni­gen Tagen zu einem Vor­trag mit einem Sujet ein, das direkt von der NSDAP abgekupfert war.

Die Beziehungen zwischen FPÖ /RFJ und Neonazis

In den let­zten Jahren gab und gibt es eine Fülle an Kon­tak­ten und Beziehun­gen zwis­chen FPÖ-Mit­gliedern und Neon­azis. Für den Ver­fas­sungss­chutz waren sie alle­samt keine Zeile wert: Etwa das Som­mer­fest 2007 in Steinbach/ Ziehberg auf dem Grund­stück und mit Beteili­gung des FPÖ-Gemein­der­ats Ernst Kro­neg­ger, wo sich die ein­heimis­chen Nazi-Grössen gemein­sam mit RFJ-Funk­tionären ein Stelldichein gaben.
Oder die engen Beziehun­gen bzw. Dop­pelmit­glied­schaften zwis­chen RFJ und dem Neon­azi-Vere­in Bund Freier Jugend (BFJ). Oder auch die Kon­tak­te, die zwis­chen Mitar­beit­ern im FPÖ-Klub und der Nazi-Szene beste­hen bzw. bestanden haben. Stich­wort : Silesia!

Aufklärung und Strafverfolgung!

Ver­fas­sungss­chutz und Innen­min­is­terin ver­harm­losen die recht­sex­treme Szene. BM Fek­ter und das BVT haben ein Jahr lang nichts Hand­festes unter­nom­men, um gegen Alpen-Donau vorzuge­hen und um die Dro­hun­gen, die gegen den dama­li­gen Land­tagsab­ge­ord­neten Gunter Trüb­swass­er aus dem Umfeld von Alpen-Donau gerichtet wur­den, aufzuklären!

Ansfelden (Oberösterreich): Gedenktafel

Unbekan­nte Neon­azis zer­störten in Ans­felden um dem 8. Mai eine Gedenk­tafel für die Opfer der Todesmärsche der ungarischen Juden und Jüdin­nen und in den Krems­fluss gewor­fen haben. Die Polizei ermittelt.

Die Ini­tia­tive „Wider das Vergessen” (Mau­thausen Komi­tee Ans­felden) instal­lierte die Gedenk­tafel vor 10 Jahren auf ein­er Brücke im Stadt­teil Kremosdorf.

Dieser Anschlag ist nur der vor­läu­fige Höhep­unkt ein­er ganzen Rei­he von Anschlä­gen mit offenis­chtlich faschis­tis­chen Hin­ter­grund. So wur­den in den ver­gan­genen Monat­en mehrere Kapellen ver­wüstet und mit recht­sex­tremen Parolen beschmiert. (Quelle: Kuri­er, Seite 19/12. Mai 2010)

Rechte Ladenhüter als glorreiche 7 der Blauen

http://albertsteinhauser.at/2010/05/11/rechte-ladenhuter-als-glorreichen-7-der-blauen/

Bei der Bun­de­spräsi­dentschaftswahl hat es ein Debakel für die Blauen geset­zt. Jet­zt arbeit­et die FPÖ die Ursachen auf. Stra­che will ange­blich den recht­sex­tremen (Burschenschafts)-Flügel stutzen und hat jet­zt ein Team der „glo­r­re­ichen Sieben“ vorgestellt. Das wollen wir auch, denn die die neuen glo­r­re­ichen Sieben sind in Wirk­lichkeit alte rechte Laden­hüter: Weit­er…

Explosion bei Wohnwagen-Lager von Roma und Sinti

In der Nacht vom 19.04 auf den 20.04. kam es zu ein­er Explo­sion auf einem Schot­ter­platz in Pre­garten (Oberöster­re­ich), direkt neben den Wägen ein­er 50-köp­fi­gen Gruppe Roma die auf dem Platz abgestellt waren.
Laut einem Bericht vom ORF, waren für die Tat mehrere, ort­san­säs­sige Jugendliche im Alter zwis­chen 14 und 16 Jahren ver­ant­wortlich. (Quelle: [1] ooe.orf.at, [2] ooe.orf.at)

Hagenberg(OÖ) : Nazi-Parolen veröffentlicht

Wegen Ver­het­zung standen drei Jugendliche in Linz vor Gericht. Ihnen wurde vorge­wor­fen, auf Inter­net­seit­en Ein­träge online gestellt zu haben mit Inhal­ten wie: „Hob­bys: Opel KZ mit Hak­enkreuzschal­tung und Juden­ver­gas­er.“ Die Jugendlichen zeigten sich ein­sichtig und sprachen von einem „Scheiß“ den sie gebaut hät­ten. Gemacht hät­ten sie das weil ihnen fad gewe­sen wäre. Es kam zu einem ausserg­erichtlichen Tataus­gle­ich: Die drei Beschuldigten müssen je 40 Stun­den gemein­nützige Arbeit leis­ten. Vornehm­lich soll es etwas mit Aus­län­der­be­treu­ung zu tun haben.

Perg/Steyregg: Kampf gegen rechtsextreme Szene

Mit­glied des Mau­thausen Komi­tees aus dem Bezirk doku­men­tiert Aufk­le­ber-Aktio­nen von Rechtsextremen.

„Freis­pruch für Hon­sik“, „Mei­n­ungs­frei­heit statt Ver­bots­ge­setz“. Recht­sex­treme Grup­pen machen mit Aufk­le­bern auf ihr Gedankengut aufmerk­sam. ( Bezirks Rund­schau Urfahr)

Freistadt: Nach Vorglühen Nazi-Parolen

Vier junge , schon wegen ander­er Delik­te vorbe­strafte Freistädter wur­den wegen Wieder­betä­ti­gung verurteilt.

Das Quar­tett, das sich schon zuhause angetrunk­en und mit Nazi-Liedern einges­timmt hat­te, ging in „szene­typ­is­ch­er Klei­dung“ in Lokale, demon­stri­erte dort den Hit­ler­gruss und brüllte Parolen: „Kanacke ver­recke, du bist Abschaum und Dreck“ und „Wir sind nationale Sozial­is­ten! Schwule, Juden und Kom­mu­nis­ten ste­hen auf unseren Lis­ten“. Die Burschen, wegen Raub, Kör­per­ver­let­zung, Sachbeschädi­gung und Dro­gen­de­lik­ten schon vorbe­straft, erhiel­ten Zusatzs­trafen zwis­chen 2 und 12 Monat­en. ( Bezirks Rund­schau Freis­tadt, ooe.orf.at, krone)