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Filter Schlagwort: Oberösterreich

Wochenblick stellt Printausgabe ein und kassiert Förderungen

Wochenblick verkündet Einstellung der Printausgabe (Screenshot 24.11.22)

Lamen­tieren gehört zum Geschäftsmod­ell von Recht­sex­tremen – wenig ver­wun­der­lich daher, dass es auch der oberöster­re­ichis­che „Wochen­blick“ tut. Nun, mit der Bekan­nt­gabe, die Print­aus­gabe ein­stellen zu müssen, umso mehr. Man sei Opfer des „link­sex­tremen Geg­n­ers“ gewor­den und nicht wie „regierungstreue Blät­ter“ „mit Steuergeldern über­schüt­tet“ wor­den. Was der „Wochen­blick“ ver­schweigt: Er hat in den let­zten drei Jahren mehr als 213.000 Euro an staatlichen Förderun­gen eingestreift. Weit­er…

Wochenschau KW 46/22

Nach wie vor flüchtig ist ein oberöster­re­ichis­ch­er Coro­na-Leugn­er, der Ende August bei einem Wieder­betä­ti­gung­sprozess vorge­laden war und nicht erschienen ist. In Fak­tenchecks wird belegt, wie die FPÖ mit Fake-Zahlen operiert, um den großen „Bevölkerungsaus­tausch“ her­beizure­den. Und wieder ein Atten­tat auf queere Men­schen, dies­mal in der US-amerikanis­chen Stadt Col­orado Springs. Weit­er…

Vereinsmeier, Schwurbler, Reichsbürger & COVID-Wirtschaftshilfen

Wann genau der Tirol­er Busun­ternehmer aus Imst gekippt ist, kön­nen wir nicht sagen. Ein Tur­bo war wohl die Pan­demie, in der er nach reichs­bürg­er­lichem Drehbuch unzäh­lige Vere­ine gegrün­det hat, um dort, wie er deklar­i­erte, sein gesamtes Ver­mö­gen zu parken und Mitstreiter*innen gegen Bares in Form von Mit­glieds­beiträ­gen zu ver­sam­meln. Zwei Razz­ien hat er hin­ter sich, bei zwei Ter­mi­nen für einen Wieder­betä­ti­gung­sprozess ist er nicht erschienen – jet­zt gibt’s eine U‑Haft und ein ein­geleit­etes Konkursver­fahren, obwohl er kräftig von den staatlichen COVID-19-Förderun­gen kassiert hat. Weit­er…

Wochenschau KW 44–45/22 (Teil 1)

Zwei über 80-jährige Schwest­ern haben sich eine Anklage wegen Ver­het­zung einge­han­delt, weil sie in einem Freibad im Bur­gen­land eine Frau und deren Sohn mehrfach als „Zige­uner” dif­famiert haben sollen. Sehr jung hinge­gen waren ein Brau­nauer und ein Tirol­er, die bei­de nach dem Ver­bots­ge­setz verurteilt wur­den – der Tirol­er mit ein­er bemerkenswerten Lat­te an Delik­ten. Und als mit­te­lal­ter­lich ist der inzwis­chen nicht mehr unbekan­nte Ter­nitzer Ex-Wirt nicht nur auf­grund sein­er Leben­s­jahre zu beze­ich­nen, son­dern auch wegen sein­er Ansicht­en und Umgangs­for­men: Er kassierte eben­falls einen (nicht recht­skräfti­gen) Schuld­spruch. Weit­er…

Rechte Tatreiniger

Dass die jahre­lange ver­bale Het­ze von Rechts gegen Nan­cy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsen­tan­ten­haus­es, in physis­che Gewalt mün­den kann, war schon beim von Trump angezettel­ten Sturm auf das Kapi­tol abse­hbar. Jet­zt ist sie passiert – und sofort rück­en die recht­en Tatreiniger aus, um das Opfer zum Täter und die Spuren nach Rechts vergessen zu machen. Das öster­re­ichis­che Recht­saußen-Online-Medi­um report24 ist ganz vorne dabei. Weit­er…

Wochenschau KW 43/22 (Teil 2)

Der zweite Teil unser­er Rückschau auf die Ereignisse der let­zten Woche ist alleine der FPÖ gewid­met: der Tirol­er, die fast vier Monate gebraucht hat, um bekan­ntzugeben, dass sie Werder Bre­men nun doch nicht kla­gen wird – ange­blich, um Steuergeld zu sparen. Davon scheint die Welser FPÖ-Vize­bürg­er­meis­terin jedoch weniger zu hal­ten. Die „nev­er end­ing sto­ry“ der Graz­er FPÖ hat mit weit­eren Beschuldigun­gen und einem Parteiauss­chluss ihre Fort­set­zung gefun­den. Auf Bun­de­sebene gibt sich die FPÖ als Opfer ein­er ver­meintlichen Polit-Jus­tiz und schwafelt von ein­er Haus­durch­suchung, die jedoch erfun­den ist. Weit­er…

Wochenschau KW 43/22 (Teil 1)

Wie jahre­lange Het­zkam­pag­nen wirken, hat sich in der let­zten Woche in den USA gezeigt, als ein recht­sex­tremer Ver­schwörungsan­hänger ins Haus von Nan­cy Pelosi einge­drun­gen ist und deren Mann mit einem Ham­mer schw­er ver­let­zt hat. Dazu passen drei Beispiele aus den let­zten Tagen von dehu­man­isieren­der Sprache: aus der FPÖ, von Fer­di­nand Wegschei­der und von Friedrich Merz. Weit­er…

Roma diskriminieren, Rechtsextreme subventionieren – das ist die Welser FPÖ 

Presseaussendung der Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus: Antifa: Rabl ist rücktrittsreif!
Immer wieder zeigen diverse „Einzelfälle“ die undemokratis­che Geis­te­shal­tung der Welser FPÖ. Erst unlängst hat FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl den bun­desweit­en „Burschen­tag“ recht­sex­tremer Mit­telschülerverbindun­gen aus Steuergeld gefördert und emp­fan­gen. Die Stadt­blauen wollen auch das Campierver­bot für durchziehende Roma und Sin­ti wieder­beleben, das vor eini­gen Jahren vom Land Oberöster­re­ich als ras­sis­tisch und damit rechtswidrig aufge­hoben wor­den ist. Weit­er…

Wochenschau KW 42/22

Prozesse mit gewis­sem Unter­hal­tungswert: Ein auf der Brust aufge­maltes Hak­enkreuz hat einen Brau­nauer sprich­wörtlich im Schlaf erwis­cht – weil er den Übeltäter, der ihm das Hak­enkreuz zuge­fügt hat­te, erwis­chen wollte, postete er das „Cor­pus Delic­ti“, also ein Self­ie inklu­sive Bemalung, ins Inter­net. Dafür gab’s einen Freis­pruch am Lan­des­gericht Ried. Beim eben­falls in Ried abge­hal­te­nen Prozess gegen den ehe­ma­li­gen Chef der Neon­azi-Truppe „Objekt 21“, Jür­gen W., kam’s in der let­zten Woche zu keinem Urteil, weil ein Zeuge noch gehört wer­den muss. Aber immer­hin war bere­its zu erfahren, dass W. nun wirk­lich und echt geläutert sei. Weit­er…

Antifa zum Campierverbot für Roma und Sinti: „Rabls Plan ist rassistisch und rechtswidrig“ 

Presseaussendung der Welser Ini­tia­tive gegen Faschismus
Der Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl nen­nt sich gerne „lib­er­al“ und „tol­er­ant“. Sein Wun­schim­age hat allerd­ings mit der Real­ität nichts zu tun. Kurz nach­dem er die Abhal­tung des recht­sex­tremen „Burschen­t­ages“ in Wels durch Steuergeld gefördert hat, übt sich Rabl in unver­hohlen­em Ras­sis­mus. Prak­tis­cher­weise richtet sich dieser gegen eine Min­der­heit, die in Wels sich­er nicht wählen wird: Die FPÖ will für die Stadt ein Campierver­bot durch­drück­en, das fast auss­chließlich durchziehende Roma und Sin­ti bet­rifft. Weit­er…