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Filter Schlagwort: Niederösterreich

Wien/Wiener Neustadt: Rassismus auch im Unterricht?

Beat­rice Achaleke und Simon Inou, bei­de im Vere­in AFRA in Wien tätig, haben Post von einem Ras­sis­ten erhal­ten. In dem Brief beschimpft der Mann, der sich als Lehrer beze­ich­net, die bei­den als „genetisch min­der­w­er­tig“ und fügt hinzu: „Nicht umson­st, und das betone ich meinen Schülern, haben die Neger nichts Geistiges und Inno­v­a­tives her­vorge­bracht, außer dem Jazz und dem Rapp. Ger­ade diese sind ein drastis­ches Beispiel der Kul­tur­losigkeit.” Das NÖ Lan­desamt für Ver­fas­sungss­chutz ermit­telt. (standard.at)

Deutsch-Wagram: Exekutive fasst Nazi-Schmierer

Vier Jugendliche brachen ins Schulzen­trum Deutsch-Wagram (Bez. Gänsern­dorf) ein, besprüht­en die Wände mit Nazi-Parolen. Danach besucht­en sie ein Fußball­spiel, besprüht­en am Park­platz Autos mit Hak­enkreuzen. Beamte des Lan­desamtes für Ver­fas­sungss­chutz kon­nten die Bande aus­forschen, zumin­destens ein Täter hat enge Verbindun­gen zur Neon­azi-Szene. (Quelle: Heute)

Korneuburg/Langenzersdorf: Hakenkreuze aufgemalt

Am ver­gan­genen Woch­enende verur­sacht­en Jugendliche mit Sachbeschädi­gun­gen durch NS-Schmier­ereien in Korneuburg und Lan­gen­z­ers­dorf einen Schaden von mehr als 20.000 Euro. Einige Urhe­ber kon­nten geschnappt wer­den. (NÖN)

Mödling: Rechtsextreme Schmierereien

Skan­dalös­es Vorge­hen von bis­lang Unbekan­nten rund um den Kirchen­platz: Heili­gen­fig­uren wur­den mit Parolen beschmiert, ein Stein sog­ar mit Hak­enkreuzen und einem „Heil Hitler!“ verse­hen. (NÖ SÜD Bezirksjournal)

Wiener Neustadt: Rechtsextreme Störaktionen

Die Plakate der Stadt­ge­meinde Wiener Neustadt, die seit Mitte Sep­tem­ber für Inte­gra­tion wer­ben, sind großräu­mig mit Parolen wie „Inte­gra­tion ist Illu­sion“ und „Rück­führung ist mach­bar, Herr Nach­bar“ überklebt wor­den. Hin­ter den Atio­nen wer­den Per­so­n­en ver­mutet, die „Alpen-Donau“ bzw. der NVP nahestehen.

Schrems: Nazi-Anschlag auf Asylheim: Hakenkreuz und Steinwurf

Die Beamten des Lan­desamtes für Ver­fas­sungss­chutz und Ter­ror­is­mus­bekämp­fung NÖ ermit­teln wegen eines Nazi-Anschlags auf das Flüchtling­sheim Schrems: In der Nacht auf den 20. Sep­tem­ber wurde die Fas­sade des Haus­es mit einem grossen Hak­enkreuz beschmiert . Ein mit einem Hak­enkreuz beschmiert­er Stein wurde durch das Küchen­fen­ster gewor­fen. (NÖN, Gmünd­ner Zeitung)

Langenlois (NÖ): Wegen Hautfarbe beschimpft und bestohlen

Ras­sis­tis­ch­er Über­griff auf ein Kind: Der 11-Jährige dunkel­häutige R., ein Zögling der Kinder­welt Stiefern, wartete nach dem Fußball­train­ing in Lan­gen­lois vor dem Sport­platz auf die Abhol­ung […] Plöt­zlich hielt ein gelb-grün­er PKW, Marke ver­mutl. VW Polo, neuer­er Bauart, welch­er mit 5 männl. Per­so­n­en beset­zt war und aus Rich­tung Bahn­straße kam, gegenüber dem wartenden Schüler.

Nach­dem sie R. wegen sein­er Haut­farbe gedemütigt hat­ten, gab ihm der kahlköp­fige Haupt­täter noch mehrere Ohrfeigen und trat mit seinen Füßen gegen den recht­en Unter­schenkel des Jun­gen. (Unser Krems)

Gramatneusiedl (NÖ): Rassistischer Übergriff und Verdacht der NS-Wiederbetätigung

Der ras­sis­tis­che Über­griff vor einein­halb Wochen bei dem drei Jugendliche eine Frau ver­let­zt hat­ten – sie musste im Kranken­haus Mödling unter anderem wegen ein­er gebroch­enen Rippe behan­delt wer­den – bewegt noch immer die Gemüter.

Ein Bursche der Gruppe, ein 18-jähriger aus Gra­mat­neusiedl, hat­te mit­ten in der Nacht ein Auto beschädigt und nation­al­sozial­is­tis­che Sym­bole mit einem Stein in den Lack gekratzt. Die Autobe­sitzerin bemerk­te den Vor­fall und wurde zusam­mengeschla­gen. Schon vorher war es zur Sachbeschädi­gung an einem anderen PKW gekom­men. Ermit­telt wird nicht nur wegen Sachbeschädi­gung, son­dern auch wegen NS- Wieder­betä­ti­gung. (NÖN)

Pachfurth (NÖ): Raubmord mit 2 Toten und einer Schwerverletzten

Das Gast­wirt­se­hep­aar Christoph und Moni­ka T. wurde bei einem Über­fall auf ihr Heuri­gen­lokal kalt­blütig erschossen, ihre 21-jährige Tochter, die zu Hil­fe eilen wollte, schw­er ver­let­zt. Die Beute betrug ca. 1.500 Euro. Der bru­tale Mord ging als „Heuri­gen­mord“ in die Medi­en ein und wurde im Novem­ber 09 vor Gericht ver­han­delt. Vor Gericht stand Cve­tan R., der in einem bul­gar­ischen Ort Chef der recht­sex­tremen Partei „Ata­ka“ ist.

➡️ „Ataka“-Funktionär als Heuri­gen­mörder verurteilt

Wiener Neustadt (NÖ) : Neonazis aktiv

In der Nacht vom 7. auf den 8. Mai zogen rechte Aktivis­ten durch die Wiener Neustädter Innen­stadt und platzierten – vor allem vor Schulen – Kreuze mit recht­sradikalen Botschaften. Außer­dem wet­terten die „Freien Aktivis­ten Wiener Neustadt“ auch auf Flug­blät­tern gegen Aus­län­der, Kap­i­tal­is­mus und Demokratie. Die Polizei ermit­telt. (meinbezirk.at)