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Filter Schlagwort: Burgenland

Wochenschau KW 43

Die Leute ler­nen es ein­fach nicht: Schon sehr oft haben wir aufgezeigt, dass es nicht gut ist, den Hit­ler­gruß vor Polizis­ten zu zeigen und auch nicht, wenn sich ger­ade viele Leute rund­herum befind­en, denn da ist die Wahrschein­lichkeit, gese­hen und angezeigt zu wer­den, doch rel­a­tiv groß. Ein Tirol­er hat unsere Tipps nicht befol­gt und auch nicht ein Deutsch­er im vollbe­set­zten Kla­gen­furter Fußball­sta­dion. In eini­gen öster­re­ichis­chen Städten wollen (wieder ein­mal) recht­sex­treme Bürg­er­wehren für Law & Order sor­gen, dies­mal die „Vikings Secu­ri­ty Divi­sion Aus­tria“, die am kom­menden Woch­enende ihren Dienst in Linz antreten will. Und die „Frei­heitlichen Arbeit­snehmer“ müssen sich nun mit ein­er Anzeige der Neos wegen Ver­het­zung auseinandersetzen.
Das „das rechte Wort der Woche“ kommt dies­mal von der Imster FPÖ, die nach den erzwun­genen Abgän­gen auf der Suche nach neuem Per­son­al ist und hier verzweifelt die richti­gen Recht­en rekru­tieren will, bevor sie „wie ein Phönix aus der Asche steigen“ will. Weit­er…

Wochenschau KW 42

Banner Fa. Beissmann in Retz (© privat)

Viel Kärn­ten gibt’s in unser­er Rückschau auf die let­zte Woche: mehrere Nazi-Schmier­ak­tio­nen und der Nachk­lang zu Josef Win­klers Fes­trede anlässlich „500 Jahre Kla­gen­furt“, die der FPÖ gar nicht gefall­en hat. In Graz sor­gen 14 Mit­glieder aus der Staatsver­weiger­erszene für kuriose Momente vor Gericht, und kurios war auch ein Schlafz­im­mer­wand­schmuck eines Salzburg­er Ex-Ehep­aars: ein selb­st­ge­basteltes Aquarell mit SS-Runen. Und Obacht: Neuerd­ings kön­nen ein­deutig antifaschis­tis­che Sym­bole zu ein­er Anzeige wegen Wieder­betä­ti­gung führen – zumin­d­est in Tirol. Apro­pos Tirol: Unser Prädikat „das rechte Wort der Woche“ ver­lei­hen wir dies­mal an den Tirol­er FPÖ-Chef Markus Abw­erzger. Weit­er…

Wochenschau KW 41

"Zufallsfunde" bei BVT-Hausdurchsuchungen (https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000089090991/1000132227)

Dies­mal bewe­gen wir uns zwis­chen „lustigem Geplänkel“ beim Aus­tausch von Nazi-Con­tent, Hak­enkreuz-Graf­fi­ti „aus Langeweile“ bis zu einem Holo­caustleugn­er, der sich dage­gen wehrt, von Geschwore­nen als zurech­nungs­fähig bew­ertet zu wer­den. Ein Kabi­nettsmi­tar­beit­er von Min­is­ter Kunasek wird sich nicht nur zu seinen Face­book-Aktiv­itäten erk­lären müssen, son­dern auch, ob und warum er Grundwehr­di­ener für den FPÖ-Wahlkampf eingeteilt hat. Schließlich haben wir aus der Befra­gung der Lei­t­erin des Extrem­is­mus­refer­ats im BVT erfahren, dass es Zufalls­funde gegeben habe. Was uns gle­ich zum „recht­en Wort der Woche“ führt, das wir dies­mal Christoph Pöchinger, dem ehe­ma­li­gen Kabi­nettsmi­tar­beit­er von Ex-Jus­tizmin­is­terin Gastinger zus­prechen, denn der unter­stellt der BVT-Mitar­bei­t­erin „Wah­n­vorstel­lun­gen“. Weit­er…

Wochenschau KW 37

Posting FPÖ-Vöcklamarkt

Eine Rei­he von Wieder­betä­ti­gung­sprozessen gegen Per­so­n­en mit Vor­lieben zu Hitler- und anderen NS-Motiv­en, zwei Prozesse in Korneuburg wegen Ver­het­zung, zwei Absagen von recht­sex­tremen Ver­anstal­tun­gen (Donau-Kreuz­fahrt und Ulrichs­berg-Tre­f­fen), eine Nazi-Mord­dro­hung an eine Ottakringer WG und schließlich ein Blut- und Boden-Post­ing der FPÖ Vöck­la­markt, das kurioser­weise zu einem erzwun­genen Parteiaus­tritt im Bur­gen­land führte – das sind einige Zutat­en aus unser­er Rückschau auf die let­zte Kalen­der­woche. Weit­er…

Wochenschau KW 36

Es ist inzwis­chen schon sehr zeitaufwändig, jene Ereignisse und Aktiv­itäten aufzulis­ten, die sich im recht­sex­tremen Seg­ment inner­halb nur ein­er Woche abspie­len und über die wir nicht in geson­derten Beiträ­gen bericht­en. Neben Prozessen – in der let­zten Woche u.a. wegen Wieder­betä­ti­gung in Wiener Neustadt und wegen Het­z­post­ings gegen den Tull­ner Bürg­er­meis­ter – erleben wir immer häu­figer unver­hoh­lene Äußerun­gen durch Mit­glieder der FPÖ bzw. aus ihrem Dun­stkreis. Das geht beina­he im Tages­rhyth­mus von unteren Ebe­nen in diversen Gemein­den bis in die Regierungsebene hinein. Rel­a­tiv wenig Auf­se­hen machte die Grün­dung der recht­sex­tremen Bürg­er­wehr „Steirische Wacht” im benach­barten Slowe­nien. Man stelle sich nur vor, wenn sich hier Per­so­n­en mit mus­lim­is­chem Hin­ter­grund zusam­mengerot­tet hät­ten. Stra­che, Kickl und Kunasek wür­den ver­mut­lich den Not­stand aus­rufen und Tausend­schaften an die Gren­ze beordern. Weit­er…

Wochenschau KW 32/33

Zwei Anzeigen wegen Wieder­betä­ti­gung, eine in einem Salzburg­er Schwimm­bad und die andere in einem Kärnt­ner Lokal, und ein Freis­pruch in Tirol – das ist die Bilanz der let­zten zwei Wochen, als Jus­tiz und Exeku­tive wegen des Ver­stoßes gegen das Ver­bots­ge­setz zum Ein­satz kamen. Ein Salzburg­er musste wegen Ver­het­zung auf der FB-Seite „Stolze FPÖ-Wäh­ler” vor den Kadi, der bur­gen­ländis­chen FPÖ ist ihre Parteigruppe in Neusiedl ziem­lich abhan­den gekom­men, weil da einige erkan­nten, dass die FPÖ aus­län­der­feindlich agiere, und schließlich stellt sich die Frage, ob der Patri­ot, der vom Him­mel fiel und der eben­so heimatliebende „VolksRock’nRoller“ der AfD finanziell unter die Arme gegrif­f­en haben. Mas­sive Auss­chre­itun­gen von slowakischen Hooli­gans gab’s vor dem Rapid-Spiel gegen Slo­van Bratisla­va, Hit­ler­gruß inklusive.
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Wochenschau KW 31

Wir befind­en uns mit­ten in ein­er Kli­makrise, die uns nicht nur von den Außen­tem­per­a­turen her schwitzen lässt. Und die ÖVP, die sich derzeit auch zu diesem The­ma wohlgeübt in Schweigen hüllt, bietet aus­gerech­net einem Dirty Cam­paign­er aus den USA, der u.a. für Kam­pag­nen zur Kli­mawan­delleug­nung spezial­isiert ist, die Bühne. Das soziale Kli­ma wird eben­falls zunehmend unwirtlich, wenn auch in die andere Rich­tung, näm­lich käl­ter – ables­bar an die vie­len Fällen von Wieder­betä­ti­gung und Ver­het­zung. Hak­enkreuzschmier­ereien in Linz, eine SS-Parole als Tat­too, die Hor­tung von Waf­fen und NS-Devo­tion­alien sind unter anderem The­ma unser­er aktuellen Wochen­schau. Weit­er…

FPÖ: Fehl‑, Aus- und Rücktritte (bis Mai 2018)

Wenn die Fre­quenz der Fehl‑, Aus- und Rück­tritte bzw. der sel­teneren Auss­chlüsse bei der FPÖ im Rest des Jahres so weit­erge­ht wie in den ersten Monat­en, dann wäre das ganz ordentlich – und auch erfreulich! Eine klare Lin­ie fehlt der Partei aber vor allem bei jenen Funk­tionären und Man­dataren, die unter dem Ver­dacht brauner Aktiv­itäten ste­hen. Weit­er…