• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Netz gegen Nazis: „Was wir machen können“

Netz gegen Nazis stellt eine Fülle an Informationen und Tipps bereit, ein Beispiel wollen wir hier näher vorstellen: „Was wir machen können“ gegen rechtsextreme und neonazistische Strukturen. In Deutschland sind die Strukturen gegen Neonazis vielfältiger, viele der Möglichkeiten die Netz gegen Nazis beschreiben, existieren bei uns (noch) nicht. Vielleicht kann aber dieser Artikel von Netz gegen Nazis auch ein Denkanstoß sein, wie wir auch in Österreich aktiv und effektiv gegen Neonazi-Strukturen vorgehen können. Weiter…

Offenhausen (OÖ): Brauner Mief (II)

Wie wir schon gestern berichtet haben, hat sich In Offenhausen am Wochenende (15.-17.10.) der braune Mief zur 45. Politischen Akademie der AFP versammelt. Einige der Referenten wie Konrad Windisch, Richard Melisch und Johann Janiczek waren altbekannt und abgelutscht von den zahlreichen Referaten, die sie schon auf früheren“Akademien“ gehalten haben. Andere – wie etwa der Jobbik-Mann Marton Gyöngyösi – sind aber eine nähere Betrachtung wert. Weiter…

YouTube : Ist da jemand? Nazis raus!

Das Problem kennen wir bereits von der Meldestelle gegen NS- Wiederbetätigung beim Innenministerium: man meldet und es passiert nichts. Die meisten der beliebig ausgewählten YouTube-Konten, die wir im folgenden anführen, haben wir der Meldestelle vor mehr als einem Jahr bekanntgegeben. Null Reaktion.

YouTube beteiligt sich an der Aktionswoche gegen Rechtsextremismus im Internet. Schön! Aber passiert dort was? Weiter…

OÖ: Rechtsextreme versammeln sich bei AFP-Akademie

Die rechtsextreme AFP, das Sammelbecken des österreichischen Rechtsextremismus für Alt- und Neonazis, hält ihre wichtigste Veranstaltung, die „Politische Akademie“, heuer wieder in Oberösterreich ab und zwar vom 15. bis 17. Oktober. Auch in den letzten Jahren war OÖ mehrfach Schauplatz für die rechten Recken der AFP, die sich listigerweise „Aktionsgemeinschaft für demokratische Politik“ nennt. Weiter…

Aktionswoche gegen Rechtsextremismus im Internet

„Soziale Online-Netzwerke haben sich im Kampf gegen Rechtsextremismus zusammengeschlossen. 20 Internetplattformen wie Myspace, StudiVZ und Youtube wollen sich mit Bannern und Buttons eine Woche lang gegen rassistische und gewaltprovozierende Inhalte aussprechen.“ (Quelle. derstandard.at)

Dass „Löschaufruf“-Kampagnen zum Beispiel auf Facebook auch problematisch sind zeigt das Beispiel von npd-blog.info. Dieser Blog, der rechtsextreme Strukturen im Zusammenhang mit der NPD aufdeckt, wurde von Facebook gelöscht, nach Angaben des „Sozialen Netzwerk“ war es ein „Versehen“. Andere Quellen sprechen von einer gezielten Löschung, da es offenbar Beschwerden gegen npd-blog.info gab. Der Verdacht liegt nahe dass Rechtsextreme in einer gezielten Aktion den Blog gemeldet haben und somit eine Löschung in Gang setzten. Aufgrund der Sperrung wurden mehr als 1000 UnterstützerInnen gelöscht. (Siehe auch: Facebook-Sperre: Versehen oder Absicht?)

Diese Problematik wollen wir in den nächsten Tagen nochmals ansprechen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, da das Beispiel zeigt, dass mehr notwendig ist als „Löschanträge“ zu stellen. Sowie auch die aktuelle Kampagne „Aktionswoche gegen Rechtsextremismus im Internet“ auf Information und Aufklärung setzt: „Mit Argumenten dagegen halten. Widersprechen. Grenzen setzen. Widersprüche aufzeigen. Sagen, warum etwas rassistisch / antisemitisch / ns-verherrlichend ist.“

Die Sozialen Netzwerke setzen ein Zeichen:

* • Wir wollen Neonazis keine Plattform bieten!
* • Für demokratisches Miteinander.
* • Gegen Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungstheorien.

* • Die Meinungsfreiheit, die Nazis meinen:
* • Volksverhetzung und Holocaustleugnung.
* • Ungestört andere angreifen, beleidigen, herabwürdigen.

* • Das nehmen wir nicht hin.
* • Wir werden aktiv.
* • Damit es im Web 2.0 keinen Raum für Diskriminierung gibt.

Warum?

Neonazis nutzen das Internet seit Anbeginn, um ihre menschenverachtenden Botschaften zu verbreiten. Seit es das Web 2.0 gibt, ist das nicht einmal mehr schwierig.

In Sozialen Netzwerken melden Neonazis sich mit rechtsextremen Nicknames an, stellen Videos von einschlägigen Szene-Bands ein, vernetzen sich in revisionistische Gruppen, stiften mit rassistischen Parolen in Chatforen Unfrieden oder bedrohen mit Pinnwand-Postings nicht-rechte Userinnen und User. Sie knüpfen untereinander Kontakte, stellen stolz ihre hasserfüllte Gesinnung zur Schau und brüsten sich mit dem Gefühl, eine „unterdrückte Minderheit“ zu sein. Damit versuchen sie, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus oder Verschwörungstheorien normal und alltäglich erscheinen zu lassen. Und sie üben auch im Internet Gewalt gegen Menschen oder Gruppen aus – von Psychoterror in Internetforen bis zur Verabredung körperlicher Angriffe in der Realität. » […]

Erste Anregungen gibt es hier »

Schärding: Brandstiftung mit Deutschland-Flagge

Mittlerweile werden mehr Details zu dem Brandstifter von Schärding bzw. dem Brandanschlag vom Sonntag bekannt.
Wie in fast allen Medien berichtet wurde, hat ein 23-Jähriger in Schärding das Wohnhaus, in dem nicht nur er, sondern auch etliche andere, zum Teil migrantische MitbewohnerInnen leben, in Brand gesteckt. Neun HausbewohnerInnen wurden dadurch verletzt, der Täter versuchte, die Feuerwehr am Einsatz zu hindern, lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei und nahm vorübergehend auch zwei Kinder als Geiseln. Das Haus wurde durch die Brandstiftung faktisch unbewohnbar. Weiter…

Der Generalsekretär des ÖRAK – Fortsetzung (1)

Inzwischen werden immer mehr Details aus dem Leben des Generalsekretärs des „Österreichischer Rechtsanwaltskammertag“ (ÖRAK) bekannt. So ist in einem derstandard.at-Artikel Ch in einem Pullover mit einem Wien-Logo und den Buchstaben „B“ und „H“ zu sehen. In der rechtsextremen Szene steht diese Buchstabenkombination für Blood & Honour. Blood & Honour ist in Deutschland eine verbotene Organisation, die in Großbritannien für mehrere Terroranschläge verantwortlich gemacht wird [->]. Weiter…