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Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Filmtipp: „Kleine Germanen“ – Erziehung zum Arschlochverhalten

Wie ist es, in einer rechtsextremen Familie aufzuwachsen, wenn Kinder ab ihrer Geburt eine ideologische Funktion erfüllen müssen? Aus dem Nationalsozialismus kennen wir viele Schilderungen. Dieser Film erzählt Geschichten aus der Jetzt-Zeit, über Kinder, die von Erziehungsidealen zwischen Autoritarismus und Rassismus geprägt werden und die in einem „Arschlochverhalten“ (welt.de) enden oder enden sollen. Dass aus rechtsextremen Kreisen auf den Film mit viel Empörung reagiert wurde, versteht sich fast von selbst. Weiter…

Wochenschau KW 13/20

Der Angeklagte zugeschaltet über Internet – so können nun Prozesse vor Gericht ablaufen. Im Fall eines Kärntners kam es dennoch zu einer Vertagung. Wie Rassismus als Pawlowscher Reflex funktioniert, zeigt aktuell ein Fall aus der Steiermark. Und: Gegen Michael Raml werden keine Ermittlungen eingeleitet, da laut Staatsanwaltschaft kein Anfangsverdacht gegeben sei. Weiter…

Videotipp: „Verschwörungstheorie: Der große Austausch“

Der AfD-Abg. Hans-Thomas Tillschneider über die Drahtzieher des vermeintlichen "Bevölkerungsuastausches": u.a. der Zentralrat der Juden (Screenshot "Verschwörungstheorie: Der große Austausch")

Spätestens seit dem Attentat in Christchurch ist er in aller Munde: der von den Identitären geprägte Begriff vom „Großen Austausch“, der da angeblich voll im Gange sei. Demnach bestünden gezielte Pläne, die Bevölkerung der westlichen Welt gegen Millionen von Migrant*innen zu ersetzen. Die zitierten Pläne und Drahtzieher sind so variabel, wie jegliche Plausibilität dafür fehlt, wie die ARD-Doku „Verschwörungstheorie: Der große Austausch“ anhand einiger Beispiele belegt. Weiter…

Zwei deutsche Fälle, zwei Mal Österreich-Bezug

Russische Maschinenpistolen, die von Österreich in neonazistische Kreise aus dem deutschen Brandenburg gewandert sind und polnische Neonazis, die wegen terroristischer Umtriebe – mutmaßlich durch einen Ex-AfD-Mitarbeiter mit ausgezeichneten Beziehungen zur FPÖ angestiftet – verurteilt wurden – zwei Fälle aus Deutschland, die auch für Österreich brisant sein könnten. Weiter…

Die Wegwarte und das Virus

Die „Gemeine Wegwarte“ ist 2020 zur „Heilpflanze des Jahres“ ernannt worden. Mit heilenden Wirkungen hat die Zeitschrift „Wegwarte“, die sich mit der Pflanze schmückt, aber nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Die Zeitschrift, die in den letzten Tagen mit ihrer an Haushalte adressierten März-Ausgabe verschickt wurde, verbreitet ziemlich „kranke“ Meldungen – über das angeblich unproblematische Corona-Virus oder auch über das „Projekt Überleben“. Weiter…

Doku: „Weimar und heute“

Doku ARD: "Weimar und heute"

Die Zeit, in der wir alle möglichst zu Hause bleiben sollten, könnte mit dem Nachschauen von guten Dokumentationen/Filmen genützt werden. Die Doku „Weimar und heute“ empfiehlt sich zusätzlich für den Unterricht (Politische Bildung, Geschichte …). Auch wenn hier Deutschland im Fokus steht, die Grundaussage ist durchaus auf Österreich zu übertragen. Weiter…

„Die Grenzen der Demokratie“: nicht vergnügungssteuerpflichtig

Wie reagiert die österreichische Gesellschaft auf rechtsextreme Positionen? Welche Bedeutung haben sie und wie gehen die Abgeordneten im Nationalrat damit um? Eine Antwort auf diese Fragen gibt der Wiener Politikwissenschaftler Matthias Falter in seiner als Buch erschienenen überarbeiteten Dissertation über die „Grenzen der Demokratie“. Vergnügungssteuer musste er nicht bezahlen für die mühsame Aufarbeitung der Auseinandersetzungen um Rechtsextremismus im österreichischen Nationalrat. Rezension von Harald Walser. Weiter…

HGM: Ohne Verantwortung, aber mit Anfrage

HGM-Webauftritt: "Kriege gehören ins Museum"

Die Debatte um das Heeresgeschichtliche Museum geht weiter. Im ORF beschäftigte sich der „kulturMontag“ vom 17.2.20 auf ORF 2 mit dem Museum, im Nationalrat stellte Eva Blimlinger eine parlamentarische Anfrage an die Bundesministerin für Landesverteidigung und auf standard.at erschien im FIPU-Blog ganz aktuell ein Beitrag von Bianca Kämpf unter dem Titel „Ein Museum ohne Verantwortung?“, der die bisherige Debatte gut zusammenfasst. Weiter…

Neonazis als „junge Idealisten“ – Ein Blick in den aktuellen „Eckart“

Das rechtsextreme Periodikum „Der Eckart“ hat sich im September 2019 einen Relaunch gegönnt und tritt nun deutlich aggressiver auf als zuvor. Diese Entwicklung ist einem Führungswechsels an der Spitze der Trägerorganisation (der Österreichischen Landmannschaft/ÖLM) zu verdanken: Deren neuer Obmann Erich Danneberg hat einen „Neustart“ ausgerufen. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) hat bereits über die ersten beiden Ausgaben berichtet und dem seit 1953 existierenden Blatt einen „Rechtsruck mit zunehmenden verschwörungsphantastischen Tendenzen“ attestiert. Wir werfen einen Blick in die aktuelle Ausgabe. Weiter…