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Filter Schlagwort: Rechtsextremismus

Die AFP — Teil 3: Die „Politische Akademie der AFP”

Seit 1966 find­en die „Poli­tis­chen Akademien der AFP” alljährlich statt. Die Akademien sind eine wichtige Aktiv­ität der AFP und dienen der Ver­net­zung inner­halb der recht­sex­tremen Szene. So find­en hier immer wieder Vertreter deutschna­tionaler, recht­sex­tremer und neon­azis­tis­ch­er Strö­mungen zusam­men. Neben Expo­nen­ten des recht­sex­tremen Lagers des In- und Aus­lands trat­en dort wieder­holt auch Funk­tionäre der FPÖ als Ref­er­enten in Erschei­n­ung. Weit­er…

BMI: Mein Name ist Hase …

Vor fast zwei Jahren, im Novem­ber 2008, bedro­ht­en zwei bekan­nte Neon­azis im Forum von thiazi.net den dama­li­gen Klubob­mann der Grü­nen im oberöster­re­ichis­chen Land­tag, Gun­ther Trüb­swass­er, den DÖW-Mitar­beit­er Andreas Peham und Robert Eit­er vom oö. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus. Weit­er…

Japan: Europäisches RechtsextremistInnentreffen mit Mölzer

Auf sein­er Web­site ver­schweigt sich Mölz­er, auf seinem geschwätzi­gen Blog det­to. Auch die FPÖ, son­st nicht rede­faul, find­et zu dem Tre­f­fen europäis­ch­er Recht­sex­trem­istIn­nen in Japan am 14.8. 2010 keine Worte. Bish­er war allerd­ings nur bekan­nt, dass der EU-Par­la­men­tari­er Ober­mayr an dem Tre­f­fen der recht­sex­tremen Schmud­delkinder teilgenom­men hat – zweite Gar­ni­tur sozusagen. Weit­er…

GROEMAZ „Größter Modedesigner aller Zeiten” im derstandard.at-Interview

Ein inter­es­santes Inter­view mit Math­ias Brod­ko­rb, dem Storch-Heinar-Ini­tia­tor, in dem er aus­führt, warum eine FPÖ in Deutsch­land nicht so stark wäre. Der Grund, so Brod­ko­rb: „Wahrschein­lich, weil es in Deutsch­land ein öffentlich­es Kli­ma gibt, das eine solche Partei in die Nähe von Nazis stellt. Es gibt da eine Art Selb­stkon­trolle, selb­st bei unseren Recht­sauslegern in der Bevölkerung. Anders kann ich mir das nicht erk­lären.” Weit­er…

Bekämpfung von Rechtsextremismus

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die nicht nur für Deutsch­land inter­es­sant ist:

Die Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt mit ein­er Studie, wie erfol­gre­ich Recht­sex­trem­is­mus bekämpft wer­den kann. Der deutsche Sozial­wis­senschaftler Roland Roth hat im Auf­trag der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Gutacht­en mit dem Titel „Demokratie braucht Qual­ität” (PDF) ver­fasst. Dem­nach ist vor allem ein kon­se­quentes Vorge­hen gegen frem­den­feindlich­es Ver­hal­ten notwendig. Weit­er…

Christa Bauer über das Buch „rechtsextrem”

»recht­sex­trem« ist ein über­sichtlich­es Nach­schlagew­erk mit umfan­gre­ichem Bild­ma­te­r­i­al und auch ver­sierte Antifas wer­den die eine oder andere Neuigkeit ent­deck­en. Die zweite Auflage ist ger­ade im Ver­lag des Öster­re­ichis­chen Gew­erkschafts­bun­des erschienen.

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Das FES-Projekt: „Was tun gegen rechtsextreme Demagogen?”

Das FES-Pro­jekt, eine „Auseinan­der­set­zung mit dem Recht­sex­trem­is­mus” in Deutsch­land, ist ein Beispiel wie aktiv gegen Recht­sex­trem­is­mus gehan­delt wer­den kann. Von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Das Pro­jekt „Auseinan­der­set­zung mit dem Recht­sex­trem­is­mus” wird vom Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung durchge­führt. Es beste­ht seit 2005 zusät­zlich zu den bish­eri­gen Aktiv­itäten der Stiftung zum The­ma Recht­sex­trem­is­mus und gliedert sich in vier Arbeit­slin­ien Weit­er…

Franz Radl wieder einmal vor Gericht – ohne „alpen donau”!

Franz Radl, Recht­sex­trem­ist und ver­hin­dert­er Lokalpoli­tik­er aus der Steier­mark, musste sich heute, 29.6.2010, vor dem Lan­des­gericht Graz wegen übler Nachrede ver­ant­worten. Bei Radl waren bei ein­er Haus­durch­suchung Flug­blät­ter gefun­den wor­den, in denen er den Feld­bach­er Bürg­er­meis­ter der Spiel- und Alko­hol­sucht beschuldigt hatte.

Der Prozess selb­st dauerte „kaum mehr als fünf Minuten” (ORF — Steier­mark). Der Richter ver­fügte lediglich, dass die Flug­blät­ter und Plakate ver­nichtet wer­den müssen und ver­wies den Vor­wurf der Beschimp­fung und üblen Nachrede zurück an das Bezirksgericht.

Der Feld­bach­er Bürg­er­meis­ter Deutschmann, gegen den sich die Angriffe Radls richteten, gab vor Gericht an, dass er seit 2007 ver­fol­gt und bedro­ht werde: „Ich habe Angst um mich und meine Fam­i­lie.” Auf die Straße vor seinem Wohn­haus sei „Sau­jude” aufge­sprüht wor­den, er sei beschimpft („Türken­schwein”) und bedro­ht („Deine Zeit kommt!”) wor­den. Die Polizei habe ihm ger­at­en, auf sich aufzupassen.

Deutschmann erk­lärte vor Gericht, er kenne den Angeklagten Radl nicht per­sön­lich und habe ihn erst zwei Mal gese­hen: „Vor Gericht und in einem Lokal: Ich kam vom WC, da hat er mich fotografiert.”

Foto des Bürgermeisters was auf alpen-donau.info veröffentlicht wurde
veröf­fentlicht auf alpen-donau.info

Auf der Neon­azi-Web­site „alpen-donau” war zulet­zt am 10.5.2010 über den Prozess und die Vor­würfe gegen Radl berichtet wor­den. Dabei wur­den auch die het­zerischen Flug­blät­ter, deren Ver­nich­tung jet­zt vom Richter ange­ord­net wurde, im Fak­sim­i­le wiedergegeben. Radl wurde als der „Typus des ewig umtriebi­gen Nation­al­is­ten”, der „gegen die Ver­nich­tung unseres Volkes” kämpfe, beschrieben. Eigen­lob stinkt!

Inter­es­sant an den von „alpen-donau“ wiedergegebe­nen Flug­blät­tern ist, dass das eine mit einem „hc-man“-comic über das Aus­län­der­wahlrecht endet. Der Com­ic stammt tat­säch­lich aus der FPÖ-Sudelküche, sodass man eigentlich annehmen müsste, dass auch das anonyme Flug­blatt mit der FPÖ zu tun hat. Uns liegt jedoch kein Hin­weis dazu vor. Allerd­ings haben wir auch keine Erk­lärung gefun­den, in der sich die FPÖ von diesem Flug­blatt dis­tanzieren würde.

Bemerkenswert ist nicht nur, dass die bei Franz Radl gefun­de­nen Flug­blät­ter auf „alpen-donau“ wiedergegeben wur­den, auch das Foto, das den Bürg­er­meis­ter in dem Lokal zeigt und von dem dieser ver­mutet, dass es von Radl geschossen wurde (siehe oben), ist auf „alpen-donau“ zu finden.

Radl, der nicht wis­sen will, woher die Flug­blät­ter kom­men, stimmte im Prozess zu, dass sie einge­stampft wer­den. Er muss auch die Ver­hand­lungskosten tra­gen. Auf Radl wartet noch ein Ver­fahren wegen Ver­stoßes gegen das NS-Verbotsgesetz.

Bücher zum Thema Rechtsextremismus

Bib­lio­thek von unten — Neueinkäufe

Recht­sex­trem. Sym­bole, Codes, Musik, Geset­ze, Organisationen.
Christa Bauer, Willi Mernyi; Ver­lag des Öster­re­ichis­chen Gew­erkschafts­bun­des, 2010. ISBN 9783703514333

Die Neue Rechte und der Neorassismus.
Ines Aften­berg­er; Graz­er Uni­ver­sitätsver­lag — Leykam — Karl-Franzens-Uni­ver­sität Graz, 2007. ISBN 9783701100880

Autonome Nation­al­is­ten. Die Mod­ernisierung neo­faschis­tis­ch­er Jugendkultur.
Jür­gen Peters, Christoph Schulze; Unrast, 2009. ISBN 9783897711013 Weit­er…