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Filter Schlagwort: Rassismus/Antimuslimischer Rassismus

Walbersdorf (Burgenland): Hakenkreuze an der Brücke

Vor kurzem hat es auch Wal­bers­dorf „erwis­cht“: Nach­dem in Schat­ten­dorf und in Mat­ters­burg recht­sex­trem­istis­che Zeichen aufge­taucht waren, wur­den auch im Mat­ters­burg­er Ort­steil solche Sym­bole ent­deckt. Am Güter­weg zur Ver­längerung der Trift­gasse befind­et sich eine Unter­führung (ober­halb quert die Bur­gen­land-Schnell­straße). Diese Brücke wurde in der Nacht von Son­ntag auf Mon­tag, dem 14. Sep­tem­ber mit einem Hak­enkreuz beschmiert. Weit­ers prangten dort Parolen gegen Aus­län­der, gegen Türken und „Jugos“. (BVZ Mattersburg )

Schrems: Nazi-Anschlag auf Asylheim: Hakenkreuz und Steinwurf

Die Beamten des Lan­desamtes für Ver­fas­sungss­chutz und Ter­ror­is­mus­bekämp­fung NÖ ermit­teln wegen eines Nazi-Anschlags auf das Flüchtling­sheim Schrems: In der Nacht auf den 20. Sep­tem­ber wurde die Fas­sade des Haus­es mit einem grossen Hak­enkreuz beschmiert . Ein mit einem Hak­enkreuz beschmiert­er Stein wurde durch das Küchen­fen­ster gewor­fen. (NÖN, Gmünd­ner Zeitung)

Linz: Gospelkirche von Neonazis geschändet

Großflächige Nazi­parolen und Hak­enkreuze sind auf die Glass­cheiben der Faith Pow­er Gospel Church in Har­bach im Bezirk Urfahr geschmiert wor­den. Die Parolen („White Pow­er“ und „Scheiß Nig­ga“ ) richteten sich offen­sichtlich gegen den aus Afri­ka kom­menden Rev­erend. (Kro­ne, linzleben.at)

Langenlois (NÖ): Wegen Hautfarbe beschimpft und bestohlen

Ras­sis­tis­ch­er Über­griff auf ein Kind: Der 11-Jährige dunkel­häutige R., ein Zögling der Kinder­welt Stiefern, wartete nach dem Fußball­train­ing in Lan­gen­lois vor dem Sport­platz auf die Abhol­ung […] Plöt­zlich hielt ein gelb-grün­er PKW, Marke ver­mutl. VW Polo, neuer­er Bauart, welch­er mit 5 männl. Per­so­n­en beset­zt war und aus Rich­tung Bahn­straße kam, gegenüber dem wartenden Schüler.

Nach­dem sie R. wegen sein­er Haut­farbe gedemütigt hat­ten, gab ihm der kahlköp­fige Haupt­täter noch mehrere Ohrfeigen und trat mit seinen Füßen gegen den recht­en Unter­schenkel des Jun­gen. (Unser Krems)

Pernegg ( Steiermark): Gefährliche Drohung

In Schmier­ereien vor seinem Haus und im örtlichen Freibad wird der Perneg­ger Bürg­er­meis­ter Andreas Graßberg­er mit dem Tod bedro­ht. Hak­enkreuz-Zeich­nun­gen riefen auch den Ver­fas­sungss­chutz auf den Plan. Hin­ter den Vor­fällen wird die Gruppe „Wild Pan­thers“ ver­mutet, die sich nach ihrem Rauss­chmiss durch die JVP Pernegg gegrün­det hat­te und sei­ther durch recht­sex­treme und ras­sis­tis­che Äußerun­gen aufge­fall­en ist. ( Kleine Zeitung, ORF Steiermark)

St. Johann (Tirol): Tiroler Dorffest außer Kontrolle: 17 Verletzte

In der Nacht zum Son­ntag mussten nach alko­hol­getränk­ten Schlägereien 17 Fes­t­be­such­er und zwei Polizis­ten ins Spi­tal. Denn 20 bis 30 jün­gere Besuch­er fie­len nach und nach immer weniger gut auf: Die Betrunk­e­nen sollen aus­län­der­feindliche Parolen gerufen, gestänkert und immer wieder Prügeleien angezettelt haben. Auch die ein­schre­i­t­en­den Polizis­ten wur­den von ihnen mit Parolen emp­fan­gen und mit Bier beschüt­tet. (Quelle: Kuri­er, News)

Bad Gastein (Salzburg): Hitlergruß und brutale Gewalt

Gegen den Pon­gauer Chris­t­ian L. (25), der in Bad Gastein eine junge Frau ras­sis­tisch gedemütigt und ihren Fre­und ver­prügelt haben soll, wird auch wegen NS-Wieder­betä­ti­gung ermit­telt. Der bere­its mehrfach vorbe­strafte Gewalt­täter habe auf offen­er Straße die Hand zum Hit­ler­gruß erhoben, als er der Frau und ihrem Begleit­er begeg­nete. Im Rah­men ein­er ver­balen Auseinan­der­set­zung habe er die Akademik­erin dann ange­herrscht, dass sie „1939 keine Lebens­berech­ti­gung mehr gehabt“ hätte; Mulat­ten und Mis­chlinge hät­ten „nicht das Recht, mit ihm auch nur zu sprechen“, sie solle sich „gefäl­ligst hinknien“ vor ihm. Als ihn der Begleit­er der Frau auf­forderte, seine ras­sis­tis­chen Bemerkun­gen zu unter­lassen, wurde er von dem Pon­gauer niedergeschla­gen und „durch wuchtige Schläge und Tritte“ erhe­blich ver­let­zt. (Salzburg­er Nachrichten)

Wien: Neonazis machen mobil Aktion gegen Moschee

Die Bürg­erini­tia­tive „Damm­straße“ (deren Web­seite „moschee-ade“ heißt) rief am 14. Mai 2009 dazu auf, gegen ein Kul­turzen­trum in der Damm­straße zu demon­stri­eren. 700 Men­schen fol­gten den Aufruf zur Demon­stra­tion, an der auch Heinz Chris­t­ian Stra­che und der wegen Ver­harm­lo­sung des Holo­caust verurteilte, John Gude­nus teilnahmen.

In ein­er Rede sagte die offizielle Organ­isatorin des Marschs, Han­nelore Schus­ter: „Wenn sie uns dauernd ‚Neon­azis’ nen­nen, wird das jet­zt zum Ehren­ti­tel.“ (Quelle: derstandard.at)