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Filter Schlagwort: Rassismus/Antimuslimischer Rassismus

derstandard.at – „Frau meldet Hitlergruß – Polizei: „Das dürfen S‘ net ernst nehmen““

Der Standard berichtet über die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Nationalratsabgeordneten Alev Korun und Karl Öllinger, bzgl. des Vorfall im Juni im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels Deutschland- Österreich, als Hooligans in einem Zug nach Wien den Hitlergruß zeigten und eine Bezirksrätin der Grünen, Negar L. Roubani, couragiert dazwischen ging. Weiter…

Deutsche Burschis (III): Grafs Burschis pöbeln

Beim Burschentag 2009 kam es zu einem rassistischen Vorfall, der in Untersuchungsverfahren gegen die beteiligten Mitgliedsbünde mündete. Am Burschentag 2010 erklärte die vorsitzende Burschenschaft dazu : “Rassistische Entgleisungen können und dürfen wir nicht dulden“. Was war passiert? Weiter…

Politik gegen die Menschen – Teil IX: Freiheitliche fordern: Mit der Freiheit muss Schluss gemacht werden!

Luis Bunuel mag Pate gestanden sein oder die Aussendung des Wiener FPÖ-Abgeordneten Herzog via Zeitreise bereits gekannt haben: In einer Presseaussendung vom 15. Juli 2011 beschwert sich der „Freiheitliche“ Landtagsabgeordnete, „dass es in diesem Drang nach ungezügelter Freiheit offenbar überhaupt keine Grenzen mehr gibt.“ Herzog sieht den Staat Österreich in Gefahr, der ein „bemitleidenswertes Bild“ abgebe. Damit müsse nach Ansicht der Freiheitlichen „jedenfalls Schluss gemacht werden. Der Staat und seine Behörden sollen ja nicht zu Kasperln verkommen, mit denen jeder machen kann, was er will“.

Staat und Obrigkeit an den Rand des Abgrunds gebracht hat jener konfessionsfreie Aktivist, der sich mit einem Nudelsieb als Kopfbedeckung auf dem Führerscheinphoto verewigen ließ. Als angeblicher Anhänger des Pastafarianismus stehe ihm, so der Aktivist Niko Alm, gesetzlich zu, sich mit der ihm religiös gebotenen Kopfbedeckung auf dem Führerscheinphoto abbilden zu lassen. Im Falle des Pastafarianismus, der Religion der „Church of the Flying Spaghetti Monster“, sei dies eben ein Nudelsieb. Alm setzte sich durch und erschütterte damit die FPÖ, deren Abgeordneter Herzog sich nun bange die Frage stellt: „Was kommt denn dann als nächstes? Dürfen sich dann strenggläubige Floristen einen Blumentopf aufsetzen?“

Es wäre nicht die FPÖ, wenn die Herzogschen Ängste vor dem Untergang des Abendlandes nicht mit einer ordentlichen Portion Rassismus gewürzt wären: „„Das ist ein Kasperltheater, das deutlich aufzeigt, wie sehr unsere Behörden geneigt sind, auf jeden Blödsinn einzugehen“, kann FP-Landtagspräsident Johann Herzog nur den Kopf schütteln. Jedem österreichischen Staatsbürger und vor allem jedem Ausländer solle alles recht gemacht werden.“

Woher Herzog in diesem Zusammenhang die Kategorie „Ausländer“ nimmt, bleibt intelligentem Leben verborgen: weder Niko Alm noch die österreichische wie internationale Berichterstattung nehmen irgendwo auf die Staatsbürgerschaft Bezug. Bleibt die Erkenntnis: Die Freiheitliche Partei Österreichs heißt Freiheitliche Partei, weil sie gegen Freiheit ist.


Aus der Serie: FPÖ: Politik gegen Menschen

Neonazistischer Angriff auf österreichische „Budapeste Pride“-TeilnehmerInnen

Der Standard berichtet, dass etwa 50 österreichische TeilnehmerInnen nach dem Ende der SchwulLesbenTrans-Parade „Budapest Pride“ von Neonazis angegriffen wurden. Die herbeigerufene Polizei schritt aber nicht gegen die Neonazis ein, sondern zerrte die TeilnehmerInnen brutal aus dem wartenden Reisebus. Mehr als zwei Stunden wurden die AktivistInnen festgehalten, mussten ihre Pässe abgeben und wurden an der Weiterreise gehindert. Zwei von ihnen wurden sogar festgenommen. Weiter…

Deutsche Burschenschaften: Nichtarier unerwünscht – Burschis vor Spaltung?

Die Österreicher haben ihn eingeführt. Am Waidhofener Verbandstag fassten die wehrhaften Verbindungen des Verbandes Deutscher Studenten in Österreich den Beschluss, Juden die Ehre und damit auch die Satisfaktionsfähigkeit abzusprechen. 1896 wurde dieser Beschluss als „Waidhofener Prinzip“ von allen waffenstudentischen Verbindungen Österreichs übernommen. Erst 1920 zogen die Deutschen Burschenschaften (Deutschlands) in Eisenach mit einem „Arierparagraphen“ nach. Weiter…

Wo und wie gedenkt die Republik der Befreiung?

Die Zweite Republik hat bisher keinen passenden Ort, ja nicht einmal einen Zeitpunkt gefunden, an dem sie der Befreiung vom Nationalsozialismus, der WiderstandskämpferInnen und der Opfer des Nationalsozialismus gedenkt. Weiter…