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Ansfelden (Oberösterreich): Gedenktafel

Unbe­kann­te Neo­na­zis zer­stör­ten in Ans­fel­den um dem 8. Mai eine Gedenk­ta­fel für die Opfer der Todes­mär­sche der unga­ri­schen Juden und Jüdin­nen und in den Krems­fluss gewor­fen haben. Die Poli­zei ermittelt.

Die Initia­ti­ve „Wider das Ver­ges­sen” (Maut­hau­sen Komi­tee Ans­fel­den) instal­lier­te die Gedenk­ta­fel vor 10 Jah­ren auf einer Brü­cke im Stadt­teil Kremosdorf.

Die­ser Anschlag ist nur der vor­läu­fi­ge Höhe­punkt einer gan­zen Rei­he von Anschlä­gen mit offe­nischt­lich faschis­ti­schen Hin­ter­grund. So wur­den in den ver­gan­ge­nen Mona­ten meh­re­re Kapel­len ver­wüs­tet und mit rechts­extre­men Paro­len beschmiert. (Quel­le: Kurier, Sei­te 19/12, Mai 2010)

Rechte Ladenhüter als glorreiche 7 der Blauen

Bei der Bun­des­prä­si­dent­schafts­wahl hat es ein Deba­kel für die Blau­en gesetzt. Jetzt arbei­tet die FPÖ die Ursa­chen auf. Stra­che will angeb­lich den rechts­extre­men (Burschenschafts-)Flügel stut­zen und hat jetzt ein Team der „glor­rei­chen Sie­ben“ vor­ge­stellt. Das wol­len wir auch, denn die die neu­en glor­rei­chen Sie­ben sind in Wirk­lich­keit alte rech­te Laden­hü­ter: Wei­ter…

Gedenktag ist Auftrag an Justiz und Polizei, mit Entschlossenheit gegen Naziumtriebe vorzugehen

„Der heu­ti­ge Gedenk­tag gegen Gewalt und Ras­sis­mus darf nicht nur in sei­ner his­to­ri­schen Dimen­si­on began­gen wer­den. Er muss auch als Anlass genom­men wer­den, heu­te mit poli­ti­scher und straf­recht­li­cher Ent­schlos­sen­heit gegen Nazi­um­trie­be vor­zu­ge­hen“, sieht der Jus­tiz­spre­cher der Grü­nen, Albert Stein­hau­ser, die Repu­blik und ihre Reprä­sen­tan­tIn­nen gefordert.

Wei­ter…

Rechtsextreme Netzwerke und religiöse Fundis

Gleich und gleich gesellt sich bekannt­lich sehr ger­ne: Die „Pius-Bru­der­schaft“ will Wal­ter Mari­no­vic ein­la­den. Das ist eine Geschich­te mit nun wirk­lich sehr vie­len Facet­ten. Wei­ter…

Explosion bei Wohnwagen-Lager von Roma und Sinti

In der Nacht vom 19.04 auf den 20.04. kam es zu einer Explo­si­on auf einem Schot­ter­platz in Pre­gar­ten (Ober­ös­ter­reich), direkt neben den Wägen einer 50-köp­fi­gen Grup­pe Roma die auf dem Platz abge­stellt waren.
Laut einem Bericht vom ORF waren für die Tat meh­re­re, orts­an­säs­si­ge Jugend­li­che im Alter zwi­schen 14 und 16 Jah­ren ver­ant­wort­lich. (Quel­le: ooe.orf.at)

Wer macht Hasspredigern, Hetzern und Rechtsextremen die Mauer?

„Das Ver­bot einer anti­fa­schis­ti­schen Demons­tra­ti­on durch die Wie­ner Poli­zei wirft ein erschre­cken­des Licht auf die poli­ti­sche Situa­ti­on in Öster­reich”, meint Karl Öllin­ger, Sozi­al­spre­cher der Grü­nen. „Rechts­extre­men wird öffent­li­cher Raum gebo­ten, gegen Anti­fa­schis­tIn­nen geht die Poli­zei vor.”
Brau­ner Ball für inter­na­tio­na­le Rechts­extre­mis­ten. Wei­ter…

Wien: „Invasion radikaler Neonazis“

Bei dem Fuß­ball­spiel Aus­tria Wien gegen Ath­le­tic Bil­bao kam es zu faschis­ti­schen Pro­vo­ka­tio­nen eini­ger Aus­tria Fans gegen­über den größ­ten­teils bas­ki­schen Fans von Bil­bao. Wie die Zei­tung El Mun­do berich­tet, waren auf der Aus­tria-Tri­bü­ne Fah­nen mit dem Adler-Emble­me der faschis­ti­schen Mili­tär­dik­ta­tur von Fran­co zu sehen. Wäh­rend des Spiels stürm­ten Hoo­li­gans der Aus­tria Wien das Spiel­feld und erzwan­gen so eine 20 minü­ti­ge Unter­bre­chung des Spiels. El Mun­do berich­te­te auch von Rechts­extre­men aus Ita­li­en und Rumä­ni­en, die sich auf der Aus­tria-Tri­bü­ne einfanden.

Aus­ge­gan­gen sind die rechts­extre­men Pro­vo­ka­tio­nen von dem Aus­tria Fan­club „Unsterb­lich Wien“. Des­sen Fah­ne trägt die Far­ben der Reichs­kriegs­flag­ge und das Sym­bol erin­nert an den Reichs­ad­ler, wobei anstatt des Haken­kreu­zes das Sym­bol der Aus­tria Wien zu sehen ist. (Quel­le: derstandard.at, 4.9.2009)

Wien: Skins verletzen brutal mehrere Jugendliche im Nachtbus

Weil sich ein Jugend­li­cher mit einem schwar­zen Jugend­li­chen im Nacht­bus der „Night­li­ne“ unter­hielt, prü­gel­ten fünf Skin­heads auf ihn ein und ver­letz­ten ihn schwer. Der Jugend­li­che, der von den Skins als „Neger­freund“ bezeich­net wur­de, ver­lor durch den Faust­schlag 4 Zäh­ne. Weil sich die Freun­din­nen des Jugend­li­chen dazwi­schen stell­ten, wur­den sie eben­falls ver­prü­gelt. Die „Wie­ner Lini­en“, die für Kon­fron­ta­tio­nen eigens geschul­te Mit­ar­bei­ter zur Ver­fü­gung haben (ein sol­cher befand sich im Bus) kom­men­tier­ten den Vor­fall fol­gen­der­mas­sen: „Lei­der kom­men sol­che Vor­fäl­le, aller­dings nicht in die­ser Bru­ta­li­tät, in Nacht­bus­sen gele­gent­lich vor.” (Quel­le: Österreich)

Korneuburg (NÖ): „Ataka“-Funktionär als Heurigenmörder verurteilt

Der wegen zwei­fa­chen Mor­des, ver­such­ten Mor­des und schwe­ren Rau­bes ange­klag­te 48-jäh­ri­ge Bul­ga­re ist in Krems zu einer lebens­lan­gen Frei­heits­stra­fe ver­ur­teilt wor­den. Wie sich am Ran­de des Pro­zes­ses her­aus­stell­te, ist Cve­tan R., der schon zu einer 13-jäh­ri­gen Frei­heits­stra­fe in der BRD ver­ur­teilt wor­den war, in sei­nem Hei­mat­ort Chip­rovtsi Orts­chef der rechts­extre­men Par­tei „Ata­ka“. Die rechts­extre­me „Ata­ka“ zeich­net sich durch ihren offe­nen Ras­sis­mus gegen­über Juden, Roma und Tür­ken aus und wird auch mit Gewalt­ta­ten in Zusam­men­hang gebracht. Im EU-Par­la­ment bil­de­te „Ata­ka“ mit der FPÖ gemein­sam die mitt­ler­wei­le auf­ge­lös­te Frak­ti­on IST. (standard.at, Öster­reich, News)

Wien/Wiener Neustadt: Rassismus auch im Unterricht?

Bea­tri­ce Acha­le­ke und Simon Inou, bei­de im Ver­ein AFRA in Wien tätig, haben Post von einem Ras­sis­ten erhal­ten. In dem Brief beschimpft der Mann, der sich als Leh­rer bezeich­net, die bei­den als „gene­tisch min­der­wer­tig“ und fügt hin­zu: „Nicht umsonst, und das beto­ne ich mei­nen Schü­lern, haben die Neger nichts Geis­ti­ges und Inno­va­ti­ves her­vor­ge­bracht, außer dem Jazz und dem Rapp. Gera­de die­se sind ein dras­ti­sches Bei­spiel der Kul­tur­lo­sig­keit.” Das NÖ Lan­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ermit­telt. (standard.at)