Filter Schlagwort: Ideologien

Identitäre in der Leopoldstadt: Nicht willkommen!

Uschi Lichtenegger und Niki Kunrath (rechts) im Gespräch mit der Wirtin des Gasthauses Reinthaler (links)

Nachdem sich die identitäre Marke spätestens nach Bekanntwerden der Spende des Christchurch-Attentäters und dem Mail-Verkehr zwischen ihm und Sellner zerbröselt hatte, mussten sich Sellner und seine Truppe neu erfinden. Unter neuem Namen und alten Inhalten versuchen sie sich nun wiederzubeleben. Ein „Bürgertreff“ in der Leopoldstadt ist gründlich in die Hose gegangen. Ein Bericht.

Terrorgruppe S. (Teil 1): der Background

Bürgerwehr Soldiers of Odin Germany Division Bayern

Frühmorgens am Valentinstag klopfte bei einigen in Deutschland die Polizei. Die überbrachte jedoch keine Blumen, sondern Durchsuchungsbefehle. Die Razzien bei einer mutmaßlich rechtsterroristischen Vereinigung waren ergiebig. Es wurden Unmengen an Waffen und Sprengstoff gefunden. Geplant war mittels terroristischer Handlungen die Herbeiführung von bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Teil 1 unserer Recherche in den rechtsextremen Abgrund – mit Österreich-Bezügen.

Küssels neue Keller

Am Sonntag erreichte uns ein Hinweis von BürgerInnen aus dem Weinviertel, die einen „beunruhigenden“ Sachverhalt schildern: Gottfried Küssel habe mehrere Immobilien in einer Kellerstraße in Poysdorf erworben. Was will Küssel damit?

Wochenschau KW 7/20

Neun Jahre, nachdem sich ein Buntstiftmaler SS-Runen auf seine Finger tätowieren ließ – und zwar „im Häfn“ – gibt’s dafür jetzt eine Haftstrafe, nicht aber für das Delikt, das Anlass für den Prozess war. Herr V. beharrte in einem Prozess wegen versuchter Verhetzung darauf, dass er mehrere Vorstrafen hätte, nachdem ihm der Richter Unbescholtenheit attestiert… Weiter »

Österreich beliebtes Neonazi-Versteck!

So fahndete man - mit reichlich Verzögerung - seitens des deutschen BKA irgendwann gegen die Neonazis vom NSU - Bildquelle: BKA.de (www.endstation-rechts.de)

Österreich ist für deutsche Neonazis, die auf der Flucht vor ihren Justizbehörden sind, noch immer ein sehr beliebtes Unterschlupfziel. Das geht aus der jüngsten Anfragebeantwortung der deutschen Bundesregierung an die Abgeordnete Ulla Jelpke (Fraktion „Die Linke“) hervor. Ihre regelmäßig wiederkehrenden Anfragen zu den per Haftbefehl gesuchten Neonazis haben die Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ) auf die… Weiter »

Dagmar Belakowitsch im Kuratorium des Nationalfonds

Nachdem der FPÖ der jüdische Nationalratsabgeordnete David Lasar abhanden gekommen ist, musste es für das Kuratorium des Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus eine Nachfolge geben. Grund genug, genauer zu schauen, wer nun in diesem hochsensiblen Gremium die FPÖ vertritt.

Schleichende Normalisierung des Rechtsextremismus

Ruth Wodak (Screenshot Video ZIGE.TV im Republikanischen Club 2018)

Am 13. Jänner fand in Wien ein Hintergrundgespräch zum Thema „Schleichende Normalisierung des Rechtsextremismus in der öffentlichen und politischen Diskussion und in den Haltungen der Bevölkerung“ statt, das von den WissenschafterInnen Ruth Wodak (University of Lancaster), Judith Götz (Universität Wien), Martina Zandonella (SORA Wien) und Jörg Flecker (Universität Wien) geführt wurde. Wir dokumentieren hier den… Weiter »

Budapest: Neonazi-Aufmarsch in SS-Klamotten

Wenn in Budapest unter Hunderten Neonazis – teilweise in SS-Adjustierung – auch einige österreichische aus dem Nachlass der Alpen-Donau-Truppe aufmarschieren, ist einer ihrer Altvorderen, der Steirer Franz Radl, ganz gerührt und spricht ihnen Anerkennung fürs „Durchhalten“ aus. Wofür? Für die blutige Niederlage der braunen Pfeilkreuzler und SS-Verbände im Februar 1945 nach Wochen des sinnlosen „Durchhaltens“?… Weiter »

Wochenschau KW 6/20

Weil FDP und CDU mit der AfD gemeinsame Sache gemacht haben, ist in Thüringen mit Ausstrahlung nach ganz Deutschland der politische Bär los – ein Ende ist nicht in Sicht. Wir backen derweilen hierzulande kleinere Brötchen, da es – wie praktisch! – keine Mehrheiten dagegen gibt, wenn ÖVP oder SPÖ mit der rechtsextremen FPÖ kooperieren…. Weiter »

HGM: Neu denken, zusperren oder weiter modern lassen?

Arsenal

Die Tagung „#HGMneudenken“, die von Elena Messner und Nils Olger für den 24. Jänner 2020 organisiert wurde und ausgerechnet in einer ehemaligen Offizierswohnung im Arsenal – gegenüber dem Heeresgeschichtlichen Museum – stattfand, war ein Erfolg: bestens besucht, mit spannenden Referaten, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen. Das HGM neu könnte eigentlich starten – warum tut es das… Weiter »