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Filter Schlagwort: Ideologien

Zirl/Tirol: Justiz räumte mit Nazi-Szene in Zirl auf

Der Rädels­führer eines Neon­azi-Klubs in Zirl stand am Don­ner­stag wegen Wieder­betä­ti­gung vor dem Schwurg­ericht unter der Leitung von Richter Nor­bert Hofer. Der Neon­azi erhielt nach einem lan­gen Ver­hand­lungstag am späten Abend 15 Monate bed­ingte Haft und 6000 Euro Geld­strafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nazi-Tre­ff. Der 26 Jährige Deutsche Nik L. soll in Zirl über län­gere Zeit einen „Tre­ff für ein­schlägige Kreise“ organ­siert haben, wie Staat­san­walt Wil­fried Siegele aus­führte. ( Österreich)

Hagenberg (OÖ): Nazi-Parolen veröffentlicht

Wegen Ver­het­zung standen drei Jugendliche in Linz vor Gericht. Ihnen wurde vorge­wor­fen, auf Inter­net­seit­en Ein­träge online gestellt zu haben mit Inhal­ten wie: „Hob­bys: Opel KZ mit Hak­enkreuzschal­tung und Juden­ver­gas­er.“ Die Jugendlichen zeigten sich ein­sichtig und sprachen von einem „Scheiß“, den sie gebaut hät­ten. Gemacht hät­ten sie das, weil ihnen fad gewe­sen wäre. Es kam zu einem ausserg­erichtlichen Tataus­gle­ich: Die drei Beschuldigten müssen je 40 Stun­den gemein­nützige Arbeit leis­ten. Vornehm­lich soll es etwas mit Aus­län­der­be­treu­ung zu tun haben.

Deutsch-Wagram: Exekutive fasst Nazi-Schmierer

Vier Jugendliche brachen ins Schulzen­trum Deutsch-Wagram (Bez. Gänsern­dorf) ein, besprüht­en die Wände mit Nazi-Parolen. Danach besucht­en sie ein Fußball­spiel, besprüht­en am Park­platz Autos mit Hak­enkreuzen. Beamte des Lan­desamtes für Ver­fas­sungss­chutz kon­nten die Bande aus­forschen, zumin­destens ein Täter hat enge Verbindun­gen zur Neon­azi-Szene. (Quelle: Heute)

Klagenfurt: Volxhaus: Neonazis verprügeln Sänger

Eine pri­vate Feier im Volx­haus in der Nacht zum 8.11. wurde von vier Neon­azis gestört. Nach­dem ihnen offen­sichtlich das Lied eines 25-jähri­gen Sängers miss­fiel, störten sie den Abend mit „Sieg Heil“-Rufen. Nach der Ver­anstal­tung lauerten sie dem Sänger vor dem Lokal auf und schlu­gen ihn und zwei Begleit­er bru­tal zusam­men. Die Opfer erlit­ten erhe­bliche Ver­let­zun­gen, da ein­er der Täter einen Hand­schuh mit Met­all­ni­eten trug. Bei ihrer Flucht ver­loren die vier Neon­azis eine Stahlrute. Die bere­its gefassten Verdächti­gen wer­den von der Polizei ein­ver­nom­men. ( Neue Kärnt­ner Tageszeitung, Krone )

Perg/Steyregg: Kampf gegen rechtsextreme Szene

Mit­glied des Mau­thausen Komi­tees aus dem Bezirk doku­men­tiert Aufk­le­ber-Aktio­nen von Recht­sex­tremen. „Freis­pruch für Hon­sik“, „Mei­n­ungs­frei­heit statt Ver­bots­ge­setz“. Recht­sex­treme Grup­pen machen mit Aufk­le­bern auf ihr Gedankengut aufmerk­sam. (Bezirks Rund­schau Urfahr)

Steiermark: Nazi im Internet und auf der Haut

Ein Wein­bau-Schüler (17) musste sich gestern wegen Wieder­betä­ti­gung vor Gericht ver­ant­worten. Der Bursche kassierte eine ein­jährige bed­ingte Haftstrafe.

Bere­its in der Hauptschule begann der Jugendliche, sich für die Neon­aziszene zu inter­essieren und verkehrte in ein­schlägi­gen Kreisen. Seine Gesin­nung ließ er sich auf die Haut tätowieren und bei seinen Schulkol­le­gen und im Inter­net betätigte er sich wieder. Ein Mitschüler fand die Aktiv­itäten des Angeklagten „nicht mehr lustig“ und meldete es einem Lehrer. Die Behör­den wur­den eingeschal­tet, die Unter­suchun­gen ende­ten in ein­er Anklage nach dem Ver­bots­ge­setz. (Öster­re­ich, Kleine Zeitung)

Freistadt: Nach Vorglühen Nazi-Parolen

Vier junge , schon wegen ander­er Delik­te vorbe­strafte Freistädter wur­den wegen Wieder­betä­ti­gung verurteilt.

Das Quar­tett, das sich schon zuhause angetrunk­en und mit Nazi-Liedern einges­timmt hat­te, ging in „szene­typ­is­ch­er Klei­dung“ in Lokale, demon­stri­erte dort den Hit­ler­gruss und brüllte Parolen: „Kanacke ver­recke, du bist Abschaum und Dreck“ und „Wir sind nationale Sozial­is­ten! Schwule, Juden und Kom­mu­nis­ten ste­hen auf unseren Lis­ten“. Die Burschen, wegen Raub, Kör­per­ver­let­zung, Sachbeschädi­gung und Dro­gen­de­lik­ten schon vorbe­straft, erhiel­ten Zusatzs­trafen zwis­chen 2 und 12 Monat­en. (Bezirks Rund­schau Freis­tadt, ooe.orf.at, krone)

Eisenstadt: Rechtsradikale Schmierereien

Sprüche wie „Türken raus“ waren an der hin­teren Wand der Hauptschule Rosen­tal und im Ein­gangs­bere­ich der Poly­tech­nis­chen Schule zu lesen. „Ich habe keine Ver­mu­tung, wer das gewe­sen sein kann“, stellt Hauptschuldirek­torin Anna Karn­er fest. (BVZ Eisenstadt)

Wien: Neonazis drohen Prammer

Auf der Neon­azi-Seite „alpen-donau.info“ wer­den anlässlich ein­er par­la­men­tarischen Enquete zu Frauen­quoten wüste Dro­hun­gen gegen die Präsi­dentin des Nation­al­rats und andere Frauen aus­gestoßen: „Solche Weiber brauchen ver­mut­lich eine tüchtige Tra­cht Prügel.“ (ORF)

Wiener Neustadt: Rechtsextreme Störaktionen

Die Plakate der Stadt­ge­meinde Wiener Neustadt, die seit Mitte Sep­tem­ber für Inte­gra­tion wer­ben, sind großräu­mig mit Parolen wie „Inte­gra­tion ist Illu­sion“ und „Rück­führung ist mach­bar, Herr Nach­bar“ überklebt wor­den. Hin­ter den Atio­nen wer­den Per­so­n­en ver­mutet, die „Alpen-Donau“ bzw. der NVP nahestehen.