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Filter Schlagwort: Ideologien

Neonazi-Aktionen am Todestag von Rudolf Heß

alpen-donau.info berichtet über Transparent-Aktionen zum Todestag von Rudolf Heß. Heß wurde in den Nürnberger Prozessen wegen Planung eines Angriffskrieges und Verschwörung gegen den Weltfrieden zu lebenslanger Haft verurteilt. Weiter…

Wien: Nazi-Flash-Mob floppt

Der für den 17.8. zum Gedenken an den in Neonazi-Kreisen verehrten Kriegsverbrecher Rudolf Heß angekündigte Flash-Mob am Europa-Platz (Westbahnhof) floppte. Nur wenige Neonazis liessen sich von der Polizei bzw. den GegendemonstrantInnen zählen. Ob Anzeigen erstattet wurden, ist nicht bekannt.

Pernegg ( Steiermark) : Gefährliche Drohung

In Schmierereien vor seinem Haus und im örtlichen Freibad wird der Pernegger Bürgermeister Andreas Graßberger mit dem Tod bedroht. Hakenkreuzzeichnungen riefen auch den Verfassungsschutz auf den Plan. Hinter den Vorfällen wird die Gruppe „Wild Panthers“ vermutet , die sich nach ihrem Rausschmiss durch die JVP Pernegg gegründet hatte und seither durch rechtsextreme und rassistische Äußerungen aufgefallen ist. ( Kleine Zeitung, ORF Steiermark)

Innsbruck: Hitler-Verherrlichung: Drei Tiroler Neonazis verurteilt

„Wir sind die Straßen und das Gesetz! Wir kämpfen für das 4. Reich. Unsere Terroranschläge werden die Welt verändern. Unsere Fahnen sind gehisst und ausgerollt.“ – Solche Sprüche, Hitler-Verherrlichungen, Nazitum, Juden- und Ausländervernichtung heftete ein Tiroler Trio an seine Fahnen. ( Krone)

Bad Gastein (Salzburg) : Hitlergruß und brutale Gewalt

Gegen den Pongauer Christian L. (25), der in Bad Gastein eine junge Frau rassistisch gedemütigt und ihren Freund verprügelt haben soll, wird auch wegen NS- Wiederbetätigung ermittelt. Der bereits mehrfach vorbestrafte Gewalttäter habe auf offener Strasse die Hand zum Hitlergruss erhoben, als er der Frau und ihrem Begleiter begegnete. Im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung habe er die Akademikerin dann angeherrscht, dass sie „1939 keine Lebensberechtigung mehr gehabt“ hätte; Mulatten und Mischlinge hätten „nicht das Recht, mit ihm auch nur zu sprechen“, sie solle sich „gefälligst hinknien“ vor ihm. Als ihn der Begleiter der Frau aufforderte, seine rassistischen Bemerkungen zu unterlassen, wurde er von dem Pongauer niedergeschlagen und „durch wuchtige Schläge und Tritte“ erheblich verletzt. (Salzburger Nachrichten).
Gedächtnisprotokoll des Opfers: http://www.etc-graz.at/typo3/fileadmin/user_upload/ETC-Hauptseite/Programm/Aktuelles/berichtgastein.pdf

Klagenfurt: Hetze gegen Zeugen auf „Alpen-Donau“

Der Prozess gegen den Altnazi Herbert Schwaiger hat ein Nachspiel: Ein Zeuge fühlt sich von der Neonazi- Website („Alpen-Donau“) bedroht, die sein Foto und den vollen Namen veröffentlicht hat-neben wüsten Beschimpfungen.
Damit noch nicht genug finden sich auf der Nazi-Seite auch Bilder des Staatsanwalts, des Richters und der Geschworenen, die als „blöde oder manipuliert“ bezeichnet werden. „Wer soll sich angesichts dessen noch für ein Geschworenengericht zur Verfügung stellen?“, fragt ein Richtervertreter. Aus dem Justizministerium hieß es dazu, dass der Justiz die Hände gebunden seien, weil der Server der Website in den USA liege (Kleine Zeitung)

Klagenfurt: Altnazi erhält 2 Jahre unbedingt

Der bekennende Altnazi und SS-Mann Herbert Schweiger (85) aus der Steiermark , in der Naziszene Österreichs und Deutschlands seit Jahren verehrt und als Aktivist und Referent tätig , wurde in Klagenfurt zu 2 Jahren unbedingt wegen NS- Wiederbetätigung verurteilt. Sätze wie „Der Feind ist und bleibt der Jude“ fanden sich im Repertoire von Schw.. Als Verteidiger agierte auch in diesem Prozeß Herbert Schaller, der erst vor kurzem den Holocaust-Leugner Gerd Honsik verteidigt und selbst mehrfach die Existenz von Gaskammern bezweifelt hatte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (News)

Hartberg(Steiermark): Nazi – Propaganda auf Wahlplakaten

Plakatständer von SPÖ, ÖVP und Grünen wurden von Unbekannten mit der Aufforderung beklebt, der „nationalen Alternative“ (gemeint war die FPÖ) die Stimme zu geben. Unterhalb fanden sich Web-Adressen von Neonazi-Seiten. Der FPÖ-Stadtchef distanzierte sich von der Aktion:“Die FP hat damit nichts zu tun“. Für Parteimitglieder als Täter würde er den Ausschluss beantragen. Ob es zu Anzeigen gekommen ist, ging aus dem Bericht nicht hervor (Kleine Zeitung, 4.6.09)

Linz: Nazispruch im Kindergarten

Nach einer Neonazi-Schmiererei auf der Tür eines Linzer Kindergartens hat die grüne Klubobfrau Gerda Lenger Anzeige wegen Wiederbetätigung erstattet. „Was fürn Vater der Jud, ist für uns die Moslembrut“ ist zu lesen. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hat die Ermittlungen aufgenommen. (Salzburger Nachrichten, 3.6.09)

Grünau (OÖ) : Nazi -Konzert für Neonazi-Geburtstagskind

In Oberösterreich sorgten am vergangenen Wochenende schon wieder Neonazis für Aufregung. In Grünau im Almtal fand ein als Geburtstagsfeier getarntes Konzert einer Nazi-Band aus der BRD statt. An die 100 Neonazis hatten sich in einem Gasthaus versammelt, Nazi- Parolen und Nazi-Lieder gegrölt. Als die Polizei eintraf, waren die meisten Teilnehmer schon geflüchtet. Die Anwesenden waren so betrunken, dass sie nicht mehr befragt werden konnten. Das „Geburtstagskind“ war jedenfalls ein bekannter und bereits einschlägig verurteilter Neonazi, der sich offensichtlich wenige Tage vor seinem nächsten Prozess noch einmal wieder betätigen wollte ( Standard, ORF)