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Filter Schlagwort: Ideologien

BRD: Kein Wellness für NPD-Chef

Der Slogan ist einfach, aber nicht immer passend: Nazis raus! Ja, wohin sollen sie denn, die braunen Kameraden? Als der Chef der NPD, Udo Voigt, Wellness in einem Brandenburger Hotel buchte, da passte er aber . Weiter…

Mariazell (Stmk): Ex-FPÖ-Gemeinderat vor Anklage?

Der mittlerweile anscheinend aus der FPÖ ausgeschlossene Spitzenkandidat der Partei für St. Sebastian steht nach einem Bericht von „Österreich“ (Steiermark-Ausgabe, 23.11.2010) möglicherweise vor einer Anklage wegen NS-Wiederbetätigung. Ob gegen Hans Ploderer und andere Anklage wegen Wiederbetätigung erhoben wird, soll bis Jahresende feststehen, wurde der Zeitung von der Staatsanwaltschaft Leoben mitgeteilt. Weiter…

Innsbruck: Eso -Messe mit Antisemitem

Dieses Wochenende findet vom 19. -21.11. in Innsbruck die Esoterik- und Naturheilkunde-Messe statt. Für 10 Euro Eintritt kann man sich bei Palmblatt-Lesungen, geistiger Wirbelsäulenbegradigung oder sonstigem esoterischem Schmus vergnügen. Der Blick ins Jenseits darf natürlich nicht fehlen.

Einer der besonderen Reinkarnationsspezialisten, die in Innsbruck auftreten, ist Trutz Hardo, der mit bürgerlichem Namen Trutz Hardo Hockemeyer heißt. Trutz Hardo hat sich auch als Buchautor einen Namen gemacht – und was für einen! Im Rahmen der Reihe „Sieben Farbromane“ veröffentlichte er das Buch „Jedem das Seine“. Der Buchtitel ist ident mit der Losung, die über dem Eingangsportal zum KZ Buchenwald steht („Suum cuique“).

Nicht wegen des Titels, sondern wegen der widerlichen Behauptung, beim Holocaust handle es sich um eine kollektive karmische Reinigung, die ermordeten Juden hätten ihr Schicksal gesucht, um ihre Schuld aus früheren Leben zu sühnen, wurde er in der BRD wegen Volksverhetzung verurteilt.

Öffentliche Auftritte von Trutz Hardo wie der beim ARD- Magazin „Polylux“(spiegel.de) endeten zumeist mit einer Distanzierung und Entschuldigung der Redaktion. Im Falle der Esoterik-Messe Innsbruck wissen es die Veranstalter ja schon vorher – sie haben genügend Zeit, um dem Antisemiten Hardo die österreichische Gesetzeslage zu erklären: das NS-Verbotsgesetz (§ 3g) und den Verhetzungsparagraphen (§ 283 StGB). Denn wenn die Veranstalter der Eso-Messe ab jetzt nicht aufpassen, sind sie mit dabei!

Wien: Wann kommt Le Pen wieder ?

Die Einladung ist merkwürdig und sie ist handgeschrieben. Die „Vier Musketiere“ laden ein zu einem Treffen im Klublokal der Freunde der ehemaligenfranzösischen Fremdenlegion. Stutzig machen die Namen der vier Musketiere: Bräuer, Maschinda, Müller und Le Pen. Weiter…

Vorarlberg: Tschüss „Blood & Honour“?

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Auflösung des Vereins „Motorradfreunde Bodensee“ , der von der Bezirkshauptmannschaft Bregenz im Juni 2009 angeordnet wurde, für gerechtfertigt erklärt.

Der Verein war faktisch eine Nachfolgeorganisation von „Blood & Honour“ Vorarlberg. Blood & Honour (B & H) ist ein international agierendes rechtsextremes Netzwerk, das auch in Österreich Ableger in Wien, Tirol und Vorarlberg hatte. Nach heftigen internen Differenzen und offenen Konflikten, die in einer Schlägerei zwischen B&H Vorarlberg und Wien im Innviertel (OÖ) mündeten, waren die Fronten klar: die Vorarlberger überlebten. B & H Vorarlberg war eine sehr aktive Gruppe, die für zahlreiche neonazistische Aktivitäten in Vorarlberg verantwortlich war. „B & H“ organisierte sich als der jetzt verbotene Verein „Motorradfreunde Bodensee“ neu, nachdem öffentlicher Druck eine stärkere polizeiliche Überwachung zur Folge hatte. Weiter…