Filter Schlagwort: Neonazismus/Neofaschismus

Blaue Prominenz beim Holocaustleugner

Muss man den Wolfgang Fröhlich noch vorstellen? Einem informierten Publikum sicher nicht. Wolfgang Fröhlich ist seit Jahrzehnten als Holocaustleugner bekannt. Der frühere FPÖ-Bezirksrat wurde bereits 1994 aus der FPÖ ausgeschlossen und nach einem mehrjährigen „Asyl“ in der iranischen Botschaft in Wien mehrmals wegen NS-Wiederbetätigung bzw. Leugnung des Holocaust zu Haftstrafen verurteilt. Auf Facebook findet man… Weiter »

Zehn Jahre SdR

Als SdR, so nennen „Eingeweihte“ „Stoppt die Rechten“, vor zehn Jahren, am 21. Juni 2010, online ging, hatten wir nur eine ungefähre Ahnung, wie viel an Arbeit da auf uns zukommen würde. Hinter uns lagen ereignisreiche Monate. Jetzt können wir es ja verraten: Einer unserer Geburtshelfer war Heinz-Christian Strache, die anderen die Neonazis von Alpen-Donau,… Weiter »

„Zur Zeit“: antisemitisch, NS-relativierend, illiberal

Anlässlich des heutigen 10-Jahres-Geburtstags von „Stoppt die Rechten“ machen wir dem Mölzer-Blatt ein Geschenk: eine Anzeige wegen des Verdachts auf Verhetzung und das Dossier „Zur Zeit – eine rechtsextreme Postille zwischen Antisemitismus, NS-Relativierung und Autoritarismus“.

Junibowle Olympia II: Gleichgesinnte Männer und schöne Frauen

Wenn eine Burschenschaft mit Wehrmachtsfoto zu einer Zusammenkunft für „deutsche Männer“ und „deutsche Frauen“ lädt, geht das in Österreich ohne größere Reaktion. Selbst wenn es sich um eine Verbindung handelt, bei der hochrangige Politiker Mitglied sind und ein Who is Who aus der deutschsprachigen Rechtsextremismusszene geladen wurde. Wir haben uns angesehen, wer hier dabei ist.

Duswald muss widerrufen

Die 30 Sekunden dürften dem Ex-Aula-Schreiber Fred Duswald wenig gefallen haben. Er musste für ein Youtube-Video einen Widerruf einsprechen. Das Mauthausen Komitee ging gegen Duswald und Nordland TV juristisch vor, nachdem „Stoppt die Rechten“ aufzeigte, dass Duswald bei einem Vortrag das MKÖ bezichtigt hatte, aus „KZ-Laien“ zu bestehen und Schulkinder zu belügen.

Wochenschau KW 23/20

Wenn Dich Dein Nachbar nicht nur bestiehlt, sondern auch mit dem Messer mehrfach auf Besuch kommt und Dich bedroht – das musste ein Albaner in Bad Ischl erleben. Keine erfreuliche Woche war das für den Ex-Boss der Neonazi-Gruppierung „Objekt 21“, denn der erhielt nach Berufung durch die Staatsanwaltschaft Ried eine höhere Strafe als im Prozess… Weiter »

Wochenschau KW 22/20

Aus antifaschistischer Sicht gibt’s einmal etwas Erfreuliches: Dem rechtsextremen Ustascha-Aufmarsch in Bleiburg/Pliberk könnte mit einem im Nationalrat breit getragenen Antrag auf Verbot des Treffens endlich der Garaus gemacht werden. Und was ist von einem Bundesheer-Offizier zu halten, der gegen die eigene Bevölkerung (statt dem Corona-Virus) kämpfen will?

Heinrich in braunen Zeiten

Wieder einmal ein Zeugnis aus alten braunen Zeiten, das – wieder einmal – aus Küssels VAPO-Milieu stammt. Eine antisemitische Hetzschrift, versehen mit einer antisemitischen Widmung, von Heinrich an ein Mitglied aus Küssels Truppe. 

„Zum Abhitlern“ – Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“

Rechtsrockkonzerte sind in Deutschland ein Riesengeschäft – für die oftmals aus neonazistischen Kreisen stammenden Veranstalter, die damit ihre Aktivitäten, Immobilienkäufe und auch sich selbst finanzieren. Der in Ostsachsen liegende kleine Ort Ostritz ist jährlicher Austragungsort solcher Konzerte, zu denen Neonazis aus halb Europa hinpilgern, um dort „abzuhitlern“. Die Doku „Rechte. Rock. Rattenfänger“ hat das „Schild… Weiter »