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Filter Schlagwort: Nationalsozialismus

Anton, Berta, Cäsar: Buchstabieren wie die Nazis?

Einige Unbe­darfte und viele Rechte wer­den sich­er der Mei­n­ung sein, dass „wir“ – wer ist damit gemeint? – doch ganz andere Sor­gen haben soll­ten. Ja eh, Kli­makrise, Verteilungs­frage, Kap­i­tal­is­mus, Recht­sex­trem­is­mus, Neon­azis usw.! Das kann aber trotz­dem nicht heißen, dass wir die Arisierung der Buch­sta­biertafel nicht rück­gängig machen und bei der Gele­gen­heit vielle­icht auch einige männliche durch weib­liche Namen erset­zen soll­ten? Über die Buch­sta­biertafel und ihre braune Geschichte. Weit­er…

„Die Ehemaligen“ – Wie war das mit der FPÖ?

Für jene, die sich mit der Geschichte der FPÖ – vor allem mit ihren Anfän­gen und Vor­läufern – ser­iös auseinan­der­set­zen möcht­en, haben wir eine andere Leseempfehlung als den His­toriker­bericht der FPÖ: das im Sep­tem­ber erschienene Buch „Die Ehe­ma­li­gen“ der Wiener His­torik­erin Mar­git Reit­er. Sie schildert darin die per­son­ellen und ide­ol­o­gis­chen Kon­ti­nu­itäten von den deutschna­tionalen Parteien der Ersten Repub­lik über die NSDAP bis zur FPÖ. Weit­er…

Die schweigenden Schwaben zu Innsbruck

Die akademis­che Burschen­schaft Sue­via in Inns­bruck wird immer wieder beispiel­haft als eine Burschen­schaft genan­nt, die vor­bildlich ihre Ver­gan­gen­heit aufgear­beit­et habe. Davon ist nichts zu merken, wenn man die Web­site der Sue­via aufruft. „Her­aus­ra­gende Per­sön­lichkeit­en der Poli­tik, Wirtschaft, Medi­zin, Wis­senschaft und Forschung“ seien aus ihren Rei­hen her­vorge­gan­gen, schreiben die Sueven in der Rubrik „Über uns“. Welche, das ver­schweigen sie. Auch den Namen und Werde­gang ihres berüchtigt­sten Mit­glieds, des SS-Offiziers Ger­hard Lauseg­ger. Weit­er…

Die schweigsamen Germanen in Wien

Ger­ma­nen gibt es viele unter den Burschen­schaften in Öster­re­ich. Damit geht nicht nur das Beken­nt­nis zum „deutschen Volk­s­tum“ ein­her, das sie alle auf den Lip­pen tra­gen, son­dern auch – sehr häu­fig – auch die Ver­wen­dung der reichs­deutschen Far­ben in der Verbindung. Oder auch – nicht ganz so häu­fig – der Name der Verbindung: „Ger­ma­nia“. Die gibt es als akademis­che Burschen­schaften in Graz (Ger­ma­nia und Marko-Ger­ma­nia) und als pen­nale Verbindun­gen in Wiener Neustadt, Ried, Wien, Dorn­birn, Mis­tel­bach und Pinkafeld (FPÖ Hofers Marko-Ger­ma­nia). Es ist wohl kein Zufall, dass die pen­nalen Ger­ma­nen beson­ders auf­fäl­lig sind. Ein Porträt der pen­nalen Burschen­schaft Ger­ma­nia in Wien, eine jen­er Ger­ma­nen-Verbindung, über die wir noch wenig berichtet haben. Weit­er…

Shit happens bei den Skalden

Böse Men­schen haben keine Lieder, heißt es. Auf die Inns­bruck­er Sänger­schaft Skalden trifft der Umkehrschluss nicht zu. Der Blog „Die Tiwag“ berichtete vor eini­gen Tagen über ein unap­peti­tlich­es, blut­be­fleck­tes T‑Shirt mit dem ultra­doofen Auf­druck „Schmiss hap­pens“, das die Skalden ganz stolz auf Insta­gram und Face­book ausstellen. Das T‑Shirt haben die Skalden bei Sell­ners Shop geordert. Uns hat das neugierig gemacht. Weit­er…

Wochenschau KW 24/19

Hakenkreuz am Gang eines Hauses in der Glockengasse/Wien (Foto © privat)

Ins­ge­samt standen nun bere­its 14 Per­so­n­en wegen des Ver­dachts auf Wieder­betä­ti­gung vor Gericht, die in der Kaserne Ried als Sol­dat­en tätig waren bzw. noch sind. Geschildert wur­den neon­azis­tis­che Umtriebe, die sich durch die gesamte Kaser­nen­struk­tur ziehen sollen. Verurteilt wur­den der­weilen nur wenige. Ein Öster­re­ich­er reist mit Waf­fen nach Deutsch­land ein, hat auch recht­sex­tremes Pro­pa­gan­da­ma­te­r­i­al dabei und kann nach Hin­ter­legung von 300.- weit­er­fahren. Auf Tour durch Neon­azi-Meet­ings soll ein alter Bekan­nter sein: der SS-Vet­er­an Her­bert Bellschan (von) Milden­burg. Weit­er…

Der innere Reichsparteitag des Gottfried Küssel

Länger nach­denken muss man über die ide­ol­o­gis­che Botschaft nicht, wenn eine Zeitschrift „N.S. Heute“ heißt. Und damit der Groschen auch wirk­lich beim Aller­let­zten fällt, wird auf der „Heim­seite“ hinzufügt, „Unser Name ist Pro­gramm“. Öster­re­ichs Längst­di­enen­der unter den bekan­nten Neon­azis gab sog­ar vor Gericht freimütig zu: „Ich bin Nation­al­sozial­ist.“ Kein Wun­der also, dass Got­tfried Küs­sel ein­er Zeitschrift mit diesem Namen gerne ein Inter­view gibt. Es war das erste nach sein­er Ent­las­sung aus der Jus­ti­zanstalt Wiener Neustadt. Und es zeigt: Die sieben Jahre und neun Monate Haft dürften an sein­er Ein­stel­lung nichts geän­dert haben. Weit­er…

Der Gunther und der Günther

Kümel auf "Radio Ostmark"

Heute geht’s um Kümel, nicht um Küs­sel. Kümel ist etwas älter als Küs­sel. Seine aktivste Phase in der Neon­azi-Szene liegt schon Jahrzehnte zurück: in den 60er Jahren des 20. Jahrhun­derts. Bei ein­er Demon­stra­tion gegen den anti­semi­tis­chen Uni­ver­sität­spro­fes­sor Taras Boro­da­jkewycz am 31.3.1965 schlug er den Pen­sion­is­ten Ernst Kirch­weger mit einem Box­hieb so nieder, dass der an den Fol­gen starb: der erste poli­tis­che Tote der Zweit­en Repub­lik. Nach einem skan­dalösen Prozess ver­schwand Kümel rasch aus der Öffentlichkeit. Jahrzehnte später tauchte er in Deutsch­land als Recht­sex­tremer wieder auf, zulet­zt, als er beim Neon­azi Meinolf Schön­born einen Vor­trag hielt. Weit­er…

Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk decken Skandal auf: Dinghofer war NSDAP-Mitglied

Pressemel­dung MKÖ vom 14.03.2019:

Am 23. Feb­ru­ar strahlte ORF III in der Rei­he „Baumeis­ter der Repub­lik“ eine selb­st pro­duzierte Doku­men­ta­tion über den in Otten­sheim gebore­nen großdeutschen Poli­tik­er Franz Ding­hofer (1873 – 1956) aus. Schon einige Tage davor war diese Doku­men­ta­tion einem aus­gewählten Pub­likum vorgestellt wor­den, in dem sich Vizekan­zler Heinz Chris­t­ian Stra­che, die Dritte Nation­al­rat­spräsi­dentin Anneliese Kitzmüller und ORF-Gen­eraldirek­tor Alexan­der Wrabetz befan­den. Weit­er…

Gruppe „Deutsches Reich“, Reichsbürger und blaue Nationalratsabgeordnete

"Soros erschießen" in der Gruppe "Deutsches Reich"

Der sich selb­st als Reichs­bürg­er beken­nende Karl Dettmer admin­istri­ert eine geschlossene Face­book-Gruppe mit dem Namen „Deutsches Reich“. Da horcht unsere­ins schon auf. Mit Blick auf Post­ings und Mit­glieder stellt sich dann Alarm­stufe Blau ein: Zwei FPÖ-Nation­al­ratsab­ge­ord­nete sind Mit­glied dieser Gruppe. Weit­er…