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Filter Schlagwort: Nationalsozialismus

„Die Ehemaligen“ – Wie war das mit der FPÖ?

Für jene, die sich mit der Geschichte der FPÖ – vor allem mit ihren Anfängen und Vorläufern – seriös auseinandersetzen möchten, haben wir eine andere Leseempfehlung als den Historikerbericht der FPÖ: das im September erschienene Buch „Die Ehemaligen“ der Wiener Historikerin Margit Reiter. Sie schildert darin die personellen und ideologischen Kontinuitäten von den deutschnationalen Parteien der Ersten Republik über die NSDAP bis zur FPÖ. Weiter…

Die schweigenden Schwaben zu Innsbruck

Die akademische Burschenschaft Suevia in Innsbruck wird immer wieder beispielhaft als eine Burschenschaft genannt, die vorbildlich ihre Vergangenheit aufgearbeitet habe. Davon ist nichts zu merken, wenn man die Website der Suevia aufruft. „Herausragende Persönlichkeiten der Politik, Wirtschaft, Medizin, Wissenschaft und Forschung“ seien aus ihren Reihen hervorgegangen, schreiben die Sueven in der Rubrik „Über uns“. Welche, das verschweigen sie. Auch den Namen und Werdegang ihres berüchtigtsten Mitglieds, des SS-Offiziers Gerhard Lausegger. Weiter…

Die schweigsamen Germanen in Wien

Germanen gibt es viele unter den Burschenschaften in Österreich. Damit geht nicht nur das Bekenntnis zum „deutschen Volkstum“ einher, das sie alle auf den Lippen tragen, sondern auch – sehr häufig – auch die Verwendung der reichsdeutschen Farben in der Verbindung. Oder auch – nicht ganz so häufig – der Name der Verbindung: „Germania“. Die gibt es als akademische Burschenschaften in Graz (Germania und Marko-Germania) und als pennale Verbindungen in Wiener Neustadt, Ried, Wien, Dornbirn, Mistelbach und Pinkafeld (FPÖ Hofers Marko-Germania). Es ist wohl kein Zufall, dass die pennalen Germanen besonders auffällig sind. Ein Porträt der pennalen Burschenschaft Germania in Wien, eine jener Germanen-Verbindung, über die wir noch wenig berichtet haben. Weiter…

Shit happens bei den Skalden

Böse Menschen haben keine Lieder, heißt es. Auf die Innsbrucker Sängerschaft Skalden trifft der Umkehrschluss nicht zu. Der Blog „Die Tiwag“ berichtete vor einigen Tagen über ein unappetitliches, blutbeflecktes T-Shirt mit dem ultradoofen Aufdruck „Schmiss happens“, das die Skalden ganz stolz auf Instagram und Facebook ausstellen. Das T-Shirt haben die Skalden bei Sellners Shop geordert. Uns hat das neugierig gemacht. Weiter…

Wochenschau KW 24/19

Hakenkreuz am Gang eines Hauses in der Glockengasse/Wien (Foto © privat)

Insgesamt standen nun bereits 14 Personen wegen des Verdachts auf Wiederbetätigung vor Gericht, die in der Kaserne Ried als Soldaten tätig waren bzw. noch sind. Geschildert wurden neonazistische Umtriebe, die sich durch die gesamte Kasernenstruktur ziehen sollen. Verurteilt wurden derweilen nur wenige. Ein Österreicher reist mit Waffen nach Deutschland ein, hat auch rechtsextremes Propagandamaterial dabei und kann nach Hinterlegung von 300.- weiterfahren. Auf Tour durch Neonazi-Meetings soll ein alter Bekannter sein: der SS-Veteran Herbert Bellschan (von) Mildenburg. Weiter…

Der innere Reichsparteitag des Gottfried Küssel

Länger nachdenken muss man über die ideologische Botschaft nicht, wenn eine Zeitschrift „N.S. Heute“ heißt. Und damit der Groschen auch wirklich beim Allerletzten fällt, wird auf der „Heimseite“ hinzufügt, „Unser Name ist Programm“. Österreichs Längstdienender unter den bekannten Neonazis gab sogar vor Gericht freimütig zu: „Ich bin Nationalsozialist.“ Kein Wunder also, dass Gottfried Küssel einer Zeitschrift mit diesem Namen gerne ein Interview gibt. Es war das erste nach seiner Entlassung aus der Justizanstalt Wiener Neustadt. Und es zeigt: Die sieben Jahre und neun Monate Haft dürften an seiner Einstellung nichts geändert haben. Weiter…

Der Gunther und der Günther

Kümel auf "Radio Ostmark"

Heute geht’s um Kümel, nicht um Küssel. Kümel ist etwas älter als Küssel. Seine aktivste Phase in der Neonazi-Szene liegt schon Jahrzehnte zurück: in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Bei einer Demonstration gegen den antisemitischen Universitätsprofessor Taras Borodajkewycz am 31.3.1965 schlug er den Pensionisten Ernst Kirchweger mit einem Boxhieb so nieder, dass der an den Folgen starb: der erste politische Tote der Zweiten Republik. Nach einem skandalösen Prozess verschwand Kümel rasch aus der Öffentlichkeit. Jahrzehnte später tauchte er in Deutschland als Rechtsextremer wieder auf, zuletzt, als er beim Neonazi Meinolf Schönborn einen Vortrag hielt. Weiter…

Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk decken Skandal auf: Dinghofer war NSDAP-Mitglied

Pressemeldung MKÖ vom 14.03.2019:

Am 23. Februar strahlte ORF III in der Reihe „Baumeister der Republik“ eine selbst produzierte Dokumentation über den in Ottensheim geborenen großdeutschen Politiker Franz Dinghofer (1873 – 1956) aus. Schon einige Tage davor war diese Dokumentation einem ausgewählten Publikum vorgestellt worden, in dem sich Vizekanzler Heinz Christian Strache, die Dritte Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz befanden. Weiter…

Gottfried Küssel und „N.S. Heute“

„Gruß aus Wien an die Kameraden im ‚Altreich’! Drei Stunden Interview mit unserem Kameraden Gottfried Küssel, der erst Anfang des Jahres nach fast acht Jahren Gesinnungshaft entlassen wurde, sind im Kasten. Das Ergebnis gibt es bald in der N.S. Heute!” Weiter…