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Filter Schlagwort: Nationalsozialismus

Wochenschau KW 25–26/21 (Teil 2)

Sie hat es wieder getan: Die oberöster­re­ichis­che Lan­desregierung hat auch in diesem Jahr den heimis­chen Kor­po­ra­tio­nen (und damit auch Burschen­schaften) eine bedeu­tende Sub­ven­tion zukom­men lassen. Der niederöster­re­ichis­che FPÖ-Funk­tionär Andreas Bors, dessen Foto mit gestreck­tem recht­en Arm 2014 durchs Land gere­icht wurde, ist nun nach der zwangsweisen Kari­er­re­un­ter­brechung zum Lan­desparteisekretär der FPÖ Niederöster­re­ich bestellt wor­den. Und der Imster Bürg­er­meis­ter hat einen Brief erhal­ten, der ihm kaum zur Freude gere­ichen dürfte. Weit­er…

Nichts Neues in Salzburg und Wien: Salzburgs braune Straßennamen bleiben und ein Njet, nach Erika Weinzierl eine Verkehrsfläche zu benennen

Wieder ein­mal die alte Diskus­sion und wieder ein­mal bleibt’s beim Sta­tus Quo: In einem 1.100 Seit­en dick­em Bericht hat eine His­torik­erIn­nenkom­mis­sion ihre Unter­suchung zu Salzburgs Straßen­na­men veröf­fentlicht und 13 gelis­tet, die stark NS-belastet sind. Der VP-Bürg­er­meis­ter will bei den braunen Benen­nun­gen bleiben. Und in Wien sollte die Rahlstiege nach ein­er der wichtig­sten öster­re­ichis­chen Historiker*innen, näm­lich nach Eri­ka Weinzierl, die in Öster­re­ich eine Pio­nierin der Aufar­beitung des Nation­al­sozial­is­mus war, benan­nt wer­den: Hier will die SPÖ nicht ein­mal disku­tieren. Weit­er…

Die alten Jagsthausener (Teil 2)

Als der frühere tschechis­che Staat­spräsi­dent Václav Klaus 2018 vor dem Jagsthausen­er Kreis (JK) referierte, adressierte er seine Begrüßung namentlich an zwei Her­ren – die Organ­isatoren der Tagung: die Her­ren Cas­part und Wutsch­er. Bevor wir uns mit ihnen und den anderen Jagsthausen­ern der let­zten Jahre beschäfti­gen, machen wir noch eine weit­ere Rück­blende. Weit­er…

Die braune Venus

Die Venus von Wels (Wikipedia)

Ein Bauer hat­te sie 1917* auf einem Ack­er in Gun­skrichen aus­ge­graben: eine Venusstat­ue, die aus der Römerzeit stammt und die die Stadt Wels 1926 erwor­ben hat­te. Der Welser Bürg­er­meis­ter Rabl hat nun eine Nach­bil­dung im Welser Zen­trum auf­stellen lassen. Kein Prob­lem? Doch: Denn die Venus von Wels wurde im Nation­al­sozial­is­mus zum Kul­to­b­jekt hochstil­isiert. Nun gibt’s viel Protest gegen die braune Venus und ein Gutacht­en, dem nun ein weit­eres fol­gen soll. Weit­er…

Vandaleninserat für NS-belasteten Mediziner

Die Tirol­er Tageszeitung veröf­fentlicht heute ein Inser­at. Das ist nicht ungewöhn­lich. Die Art der bezahlten Anzeige jedoch schon: Sie stammt vom Akademis­chen Corps Van­dalia Graz und soll sein 1956 ver­stor­benes Mit­glied Burghard Bre­it­ner ehren und Protest darüber aus­drück­en, dass nun, wie es die Van­dalen for­mulieren, „seine Uni­ver­sität und die Stadt Inns­bruck auf Dis­tanz zu ihm“ gehen. Wenn Kor­pori­erte einen der­ar­ti­gen Akt set­zen, wis­sen wir aus Erfahrung, dass der Nation­al­sozial­is­mus nicht weit ist. Weit­er…

Doku-Tipp: Die Neue Rechte – Der Wahn vom homogenen Volk

Die aus­geze­ich­nete TV-Doku­men­ta­tion „Die Neue Rechte – Der Wahn vom homo­ge­nen Volk“ zeigt nicht nur auf, welche Köpfe und Konzepte hin­ter der sog. „Neuen Rechte“ steck­en, son­dern führt sie auch über Analy­sen auf ihren ide­ol­o­gis­chen Kern zurück. Und der liegt, auch wenn es immer wieder Dis­tanzierungsver­suche seit­ens der neurecht­en Akteure und Akteurin­nen gibt, im Nation­al­sozial­is­mus. Weit­er…

Wochenschau KW 16/21

Und wieder ein (nicht recht­skräftig) verurteil­ter Ex-FPÖ-Poli­tik­er. Und wieder Kärn­ten. Dies­mal wegen Untreue; die Vor­würfe an den 79-Jähri­gen waren weitaus gravieren­der. Auch schon ein Klas­sik­er: Nazi-Schmier­ereien. In der let­zten Woche in Ober­schützen (Bur­gen­land) und im niederöster­re­ichis­chen Hagen­brunn. Weit­er…

Doku-Tipp: Zeugen – Wie der Holocaust ins Fernsehen kam

„Wir haben als Team nach jedem Dreh geweint“, sagt der Regieas­sis­tent ein­er Doku­men­ta­tion, die 1981, 36 Jahre nach Ende des nation­al­sozial­is­tis­chen Ter­ror­regimes, ins deutsche TV kam. Der Regis­seur Karl Frucht­mann, der selb­st Opfer des Holo­caust war, hat­te 60 Über­lebende vor die Kam­era gebeten, die unter dem Titel „Zeu­gen – Aus­sagen zum Mord an einem Volk“ von ihren Erleb­nis­sen in den KZ erzählten. Zusam­men mit der US-Serie „Holo­caust“ markierten Frucht­manns Inter­views einen frühen Meilen­stein der deutschen Erin­nerungskul­tur. Auch jet­zt, 76 Jahre nach der Befreiung vom NS, sind die Auszüge aus den dama­li­gen Inter­views, die in der neuen Doku zu sehen sind, nur schw­er auszuhal­ten. Weit­er…

Das HGM zwischen „braunen Eiern” und neurotisierendem linken „Mainstream”

Saal 7 HGM (Foto SdR)

Es gibt, seit­dem das Heeres­geschichtliche Muse­um (HGM) ab dem Herb­st 2019 von mehreren Seit­en unter die Lupe genom­men wurde, eigentlich nur Rück­mel­dun­gen über Ver­säum­nisse und Fehlleis­tun­gen. Die Kri­tik ist mas­siv, nur noch ein paar Unen­twegte und Unbe­darfte ste­hen dem derzeit­i­gen Leit­er Chris­t­ian Ort­ner zur Seite. Weit­er…

Wochenschau KW 8/21 (Teil 2)

2x die FPÖ, 2x in Kärn­ten: Die einen haben zweis­prachige Ort­stafeln beschmiert, ein ander­er find­et, es sei notwendig, schießen zu ler­nen. Zwei plöt­zliche Kehrtwen­dun­gen sind bei Gemein­de­v­er­ant­wortlichen zu verze­ich­nen, bei­des nur durch mas­siv­en Druck von außen: In Stillfüss­ing ist der Bürg­er­meis­ter nun doch dafür, dass bei einem Grab für Mit­glieder der Waf­fen-SS auch eine Info kommt, dass die SS eine ver­brecherische Organ­i­sa­tion war, und in Imst hat sich der Gemein­der­at samt Bürg­er­meis­ter dazu durchrin­gen kön­nen, eine nach einem schw­eren Nazi benan­nte Straße umzube­nen­nen. Weit­er…