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Filter Schlagwort: Homosexuellen-/Transfeindlichkeit

Was ist mit den Ermittlungen gegen kreuz.net?

Kreuz.net war eine der widerlichsten Hetzseiten im deutschsprachigen Raum. Im Dezember 2012 verschwand das antisemitische, schwulenfeindliche und braune Portal, das sich als katholisch definierte, aus dem Netz. Obwohl fast alle Indizien auf Betreiber aus Österreich hindeuteten und 2013 sogar Hausdurchsuchungen stattfanden, ist seither alles still. Eine parlamentarische Anfrage soll da jetzt Aufklärung bringen. Weiter…

Videomitschnitte von der Rechtsextremismus Enquete 2017 im Parlament

Vor zwei Monaten, am 21.4.2017, lud der Grüne Klub im Parlament zur Rechtsextremismus Enquete 2017 ins Parlament. In Vorträgen und anschließenden Diskussions-Panels wurde ausführlich zu aktuellen Themen und Entwicklungen aus den Bereichen Social Media, rechte und rassistische Diskurse, Medien usw. diskutiert. Im Zentrum der Veranstaltung, die sich an ExpertInnen und an interessierte Personen aus der Zivilgesellschaft richtete, standen neben Analysen und Interpretationen immer auch Handlungsoptionen, die sich für den Staat und die Zivilgesellschaft ergeben. Zudem bot die Enquete für die TeilnehmerInnen einen Rahmen für Austausch und Vernetzung. Im Folgenden finden Sie hier die Videos der Veranstaltung Weiter…

Völkermarkt/Velikovec: FPÖ-Stadtrat verliert Prozess

Weil sich die Direktorin der Neuen Mittelschule (NMS) in einem Schreiben an das Bezirkspolizeikommando dagegen verwehrt hat, dass der FPÖ-Stadtrat und Polizist Hans Steinacher durch die Veröffentlichung einer elterlichen Mitteilung zu Hass aufstachle, klagte sie der Polizist wegen übler Nachrede. In erster Instanz verlor er allerdings vor dem Bezirksgericht Völkermarkt/Velikovec, berichteten Kleine Zeitung und Krone am 14.6. in ihren Kärnten-Ausgaben. Weiter…

Rechtsextreme Allianzen

Mit dem kürzlich im Falter Verlag erschienenen Buch „Putins rechte Freunde“ widmen sich der Europa-Abgeordnete Michel Reimon und die Journalistin Eva Zelechowski einem längst überfälligen Thema: den Allianzen unterschiedlicher rechtsextremer Parteien in Europa mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Als „fünfte Kolonne“ werden die – auf dem Buchcover im Schatten Putins abgebildeten – Unterstützer_innen Putins, Marine Le Pen, Heinz-Christian Strache, Viktor Orban und Frauke Petry, bereits im zweiten Abschnitt des Buchs bezeichnet. Dieser Metapher folgend versuchen die beiden Autor_innen in ihrer Analyse einerseits offen zu legen, worum es in dieser (geheimen) Mission eigentlich geht und andererseits herauszuarbeiten, auf welche Art und Weise rechte und rechtsextreme Parteien in Europa (aber auch den USA) von Russlands Präsidenten unterstützt werden. Dazu zählen neben großzügigen Einladungen und Vernetzung untereinander, vor allem auch Finanzierungen sowie (mediale) Propaganda. Weiter…

Thompson-Konzert (Kremsmünster) vor die Tür gesetzt

Das ging dann ja doch flott: Das Konzert des Musikers Marko Perkovic und seiner Band Thompson wurde vom Bürgermeister abgesagt, nachdem zahlreiche Organisationen, Parteien, Verbände und Einzelpersonen dagegen Widerpsruch erhoben haben – wie wir gestern berichteten. Genau genommen hat der Bürgermeister den Veranstaltern den Mietvertrag für die Bezirkssporthalle entzogen, insofern bleibt zu fragen, ob sich die Veranstalter eine Ersatz-Location suchen. Weiter…

Wien: Attacke auf Rosa Lila Villa

Kurz vor Silvester 2016 wurde die „Türkis-Rosa-Lila-Villa“ Gegenstand einer homophoben Attacke. In serbischer Sprache wurde die Fassade der ‚Villa‘ mit der Parole „Tötet Schwule“ und einem Tschetnik-Kreuz beschmiert. Nachdem die ‚Villa‘ schon 2014 und 2015 mit ähnlichen Parolen beschmiert wurde, ohne dass die Attacken aufgeklärt wurden, hat die ‚Villa‘ nach eigenen Angaben diesmal auf eine Anzeige verzichtet. Weiter…

Demo/Linz: „Weil ich schwul/lesbisch/queer bin.“ – Wir protestieren gegen homophobe Gewalt!

Wir möchten auf folgende Demo hinweisen:
Aufruf für eine Demo am 11.1.2017: „Weil ich schwul/lesbisch/queer bin.“ – Wir protestieren gegen homophobe Gewalt!

„Weil ich schwul/lesbisch/queer bin.“ – Wir protestieren gegen homophobe Gewalt! Linz, 11.1.2017, 17:00

Aufruf zur Demo „Weil ich schwul/lesbisch/queer bin.“ – Wir protestieren gegen homophobe Gewalt! Linz, 11.1.2017, 17:00

Der Aufruftext:

Protestkundgebung:
Mittwoch, 11. Jänner 2017 – 17:00
Taubenmarkt, Linz

Mehr Infos auf Facebook: Link FB

„Weil ich schwul bin.“ – so erklärt sich der 26-jährige offen Homosexuelle den brutalen Angriff auf ihn am Neujahrsmorgen in der Altstadt. Nach dem ihm einer der Täter angepöbelt hatte, lauerte ihm eine Gruppe später auf und prügelte so stark auf ihn ein, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste, vom unvorstellbaren psychischen Trauma ganz zu schweigen.

Durch den Mut des Opfers, der damit an die Öffentlichkeit ging, bekam dieser schockierende Vorfall einige Medienaufmerksamkeit. Ein persönliches Facebook-Posting, ein Bericht auf dem Community-Protal „GGG.at“ (http://bit.ly/2hQw4Dt) und die aktive Pressearbeit der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz erfuhr viel Resonanz.

Doch dieser Vorfall ist nur die tragische Spitze eines Eisbergs. Homophobe Gewalt häuft sich in letzter Zeit wieder, vor allem seit der Bundespräsidentschaftswahl, wie Betroffene berichten (siehe Interview in OÖNachrichten: http://bit.ly/2iDEh2j).

Wir sehen wieder einmal, Homophobie und Hassverbrechen gehören nicht etwa der Vergangenheit an, sondern sind die alltäglichen Begleiter so vieler LGBTQI+-Menschen. Insgesamt sind Homophobie, Sexismus und Rassismus aktueller den je. Wir sehen aber auch, dass ein Erfolg und der aktuelle Aufstieg der FPÖ immer auch mit einer gesellschaftlichen Stimmung einhergeht, die Schwulenhassern und Rechtsextremen mehr Selbstbewusstsein geben ihren Hass in die Tat umzusetzen. So erreichte vor kurzem ja auch rassistische Gewalt einen traurigen Höhepunkt in Oberösterreich (Brandanschläge auf Flüchtlingsheim und Roma-Zelte). Auch bekannte AntifaschistInnen wurden vor kurzem in der Altstadt angegriffen. Das Wiedererstarken der Naziszene, die sich gerade aufbaut, ist eine Gefahr für uns alle!

Dagegen müssen wir uns stellen, sichtbar, laut und stark! Zeigen wir weiteren Betroffenen, dass sie nicht alleine sind und geben wir ihnen Mut sich zu wehren. Zeigen wir den homophoben und rechten Schlägern, dass sie nicht toleriert werden! Zeigen wir der Öffentlichkeit, dass Solidarität und eine aktive Bewegung den Aufstieg rechter und rückschrittlicher Ideologien aufhalten kann!

Schließen wir uns zusammen, ob AktivistInnen für LGBTQI+-Rechte, im Kampf gegen Rechts, von sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, feministischen Initiativen, linken Organisationen oder einfach solidarische Menschen! Beteilige auch du dich!

Aktionsbündnis:
Homosexuelle Initiative (HOSI) Linz
Sozialistische LinksPartei (SLP)
Sozialdemokratie & Homosexualität (SoHo) Oberösterreich
Die Grünen Andersrum OÖ

Linz: Homophobe Prügelattacke

In der Linzer Altstadt wurde ein 26-jähriger Linzer am Freitag, 30. Dezember 2016, Opfer einer offen schwulenfeindlichen Prügelattacke in der Linzer Altstadt. Vor einem Lokal wurde der Mann zunächst von einer Einzelperson homophob beschimpft und bedroht, wenig später dann aber ohne Vorwarnung von mehreren Personen „mitten ins Gesicht“ geschlagen und dabei erheblich verletzt. Die HOSI Linz befürchtet einen Anstieg von homophoben Attacken. Weiter…

GB: Verbot der Neonazi-Gruppe ‚National Action‘

Es ist ein Verbot mit Anlauf. Die britische Regierung hat angekündigt, die neonazistische Gruppe ‚National Action‘ unter Berufung auf den „Terrorism Act 2000“ verbieten zu wollen. Noch ist die Homepage der Gruppe online, denn erst mit der Zustimmung des Parlaments am Freitag kann das Verbot wirksam werden. Es wäre die erste rechtsextreme Gruppe in Großbritannien, die als terroristische Organisation verboten würde. Weiter…