Filter Schlagwort: Homosexuellen-/Transfeindlichkeit

Die fehlenden Konsequenzen der AG-Jus-Leaks

Anfang Mai dieses Jahres wurden mehrere Chats aus Social Media Gruppen von Mitgliedern der Aktionsgemeinschaft (AG) an der juristischen Fakultät der Universität Wien geleakt, welche sich durch ausgesprochen menschenfeindliches Gedankengut auszeichneten. Es wurde über den Holocaust gescherzt, behinderten- und frauenfeindliche Postings durchzogen die Chatprotokolle. Wurden auch Konsequenzen gezogen?

Wien: Bekennender Homosexuellenhasser vor Gericht

Triggerwarnung. Seit Jahren ist W. H. unter seinem Klarnamen, aber auch mit Nickname auf Facebook unterwegs, beschimpft Schwule, Lesben, Grüne und Frauen auf das Widerlichste, postet heftige Drohungen und nimmt Pädophile in Schutz. Sein Konto mit dem Klarnamen und dem verstörenden Hinweis auf eine berufliche Tätigkeit als Kindergärtner und Horterzieher hat er mittlerweile gelöscht. Jetzt… Weiter »

Ermittlungen gegen sieben Neonazis und Hetzer von kreuz.net

Kreuz.net war ein besonders übles rechtsextremes Portal, spezialisiert auf Hetze gegen Homosexuelle, Antisemitismus und Verherrlichung des Nationalsozialismus. 2012 verschwand kreuz.net nach acht Jahren Hetze aus dem Netz. Der Herausgeber der Nachfolgeseite kreuz-net.info stand vor kurzem vor Gericht, die Hetzer von kreuz.net blieben bis jetzt ungeschoren. Gegen sieben von ihnen wird noch immer ermittelt, ergab jetzt… Weiter »

Löschkalk, Fallbeil, Vergewaltigung und Nazis als Ordner

Bis vor wenigen Tagen war Holger Arppe stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Dann veröffentlichten die TAZ und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) Auszüge aus Chatprotokollen mit dem rechtsextremen Politiker. Vergewaltigungs-, pädophile Sex– und Mordphantasien und Umsturzpläne entlockten sogar seinem Fraktionschef Leif-Erik-Holm den Kommentar “Haarsträubend bis ekelerregend“.

Salzburg/Thiazi: Jetzt hat’s „Burkhard“ erwischt

Das neonazistische Thiazi-Forum ist seit 2012 abgedreht, aber die österreichische Justiz müht sich noch immer mit den Erkenntnissen ab, die in erster Linie aus den Ermittlungen der deutschen Verfassungsschützer stammen. In einer Anfragebeantwortung zu thiazi.net hat Justizminister Brandstetter vor einem Jahr die Nicknames derer angeführt, gegen die in Österreich wegen ihrer Aktivität auf thiazi.net ermittelt… Weiter »

Antifa Recherche Graz: Der Wirtschafts- und Propagandaapparat der IB Österreich

Während die Hintergründe bestimmter Zentren der neofaschistischen Identitären schon früher aufgedeckt wurden (hier und hier), blieben lange Zeit wesentliche Strukturen der neofaschistischen Identitären in weiten Teilen im Dunkeln. Die „Antifaschistische Recherche Graz“ verschafft nun einen „gerafften Einblick in die personelle sowie strukturelle Entwicklung des Wirtschafts- und Propagandaapparats der IB Österreich“.

Wiener Jobbik-Freundeskreis: Der blaue Karl ist der Attila!

Ob die Jobbik in Ungarn neofaschistisch oder eine Neonazi-Partei ist, ist umstritten. Nach einem umjubelten Auftritt von Johannes Hübner , außenpolitischer Sprecher der FPÖ, Johann Gudenus, mittlerweile Wiener FPÖ-Vizebürgermeister, beim Jobbik-Kongress 2010 war jedenfalls bald einmal offiziell Sendepause. Die FPÖ distanzierte sich von den antisemitischen Schmuddelkindern. Offiziell – denn inoffiziell kümmern sich einige Blaue weiter… Weiter »

Prozess gegen Schneeweiß-Arnoldstein wieder vertagt

Gestern (25.7.2017) hätte am Landesgericht für Strafsachen in Wien der Verhetzungsprozess gegen Günther Schneeweiß-Arnoldstein stattfinden sollen. Der kreuz-net.info-Betreiber hätte eigentlich schon am 11. Juli vor Gericht stehen sollen. Nun musste Richter Gerald Wagner wieder vertagen, weil der Angeklagte nicht erschienen war.