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Filter Schlagwort: Extremismus der Mitte

Doku-Tipp: Die Neue Rechte – Der Wahn vom homogenen Volk

Die aus­geze­ich­nete TV-Doku­men­ta­tion „Die Neue Rechte – Der Wahn vom homo­ge­nen Volk“ zeigt nicht nur auf, welche Köpfe und Konzepte hin­ter der sog. „Neuen Rechte“ steck­en, son­dern führt sie auch über Analy­sen auf ihren ide­ol­o­gis­chen Kern zurück. Und der liegt, auch wenn es immer wieder Dis­tanzierungsver­suche seit­ens der neurecht­en Akteure und Akteurin­nen gibt, im Nation­al­sozial­is­mus. Weit­er…

Freiheitliches Wissenschaftsklima (Teil 2): Für Folter und Rasseforschung?

David Engels am YT-Account des Instytut Zachodni

Der erste Teil unser­er Recherche zum „Net­zw­erk Wis­senschafts­frei­heit“ war erst wenige Stun­den online und getwit­tert, da fühlten sich schon Unbekan­nte beschw­ert und ver­langten von Twit­ter die Löschung. Offen­sichtlich gibt es sehr enge Gren­zen für die Kri­tik am Net­zw­erk und dessen Proponent*innen. Im Net­zw­erk selb­st gibt es dafür Kri­tik an dessen immer deut­lich­er wer­den­den Rechts­drift. Weit­er…

Freiheitliches Wissenschaftsklima? (Teil 1)

Jörg Baberowski beim Abreissen von Plakaten (Quelle: YouTube)

Der Bund Frei­heit der Wis­senschaft war eine vor allem in den 1970er-Jahren mächtige Vere­ini­gung von sehr kon­ser­v­a­tiv­en bis sehr recht­en Wissenschafter*innen, die sich gegen die 68er, stu­den­tis­che Mitbes­tim­mung und kri­tis­che Wis­senschaft wandten. Muss man nicht ken­nen. Wenn sich aber im Jahr 2021 ein Net­zw­erk Wis­senschafts­frei­heit grün­det, darf man annehmen, dass es sich in dieser Tra­di­tion ver­ste­ht. Welche Frei­heit meinen die da vom Net­zw­erk? Weit­er…

Alle nicht ganz dicht?

53 Schauspieler*innen haben es nicht so gemeint – wobei: Einige vielle­icht doch. Was sie mit ihren „iro­nis­chen“ Videos unter „Alles dicht machen“ ange­blich woll­ten, ist das eine. Was sie aus­gelöst haben, das andere: näm­lich viel Applaus aus der Corona-Leugner*innen-Szene und von ganz weit Recht­saußen. Da helfen auch keine nachträglichen Dis­tanzierun­gen mehr. Aus­gewählte Reak­tio­nen zur Kam­pagne der Schauspieler*innen. Weit­er…

Die Sternsinger und der schwarze Bürgermeister

Aus dem Mor­gen­land kamen sie in der Bibel – Weise, Magi­er oder Stern­deuter – und bracht­en dem Kind in Beth­le­hem Weihrauch, Myrrhe und Gold. Später wur­den aus der unbes­timmten Zahl von Weisen oder Stern­deutern drei Könige, die den damals bekan­nten Erdteilen zuge­ord­net wur­den. Die Kon­ti­nente spiel­ten so wie die Haut­farbe in der bib­lis­chen Erzäh­lung keine Rolle. Für manche Rechte ist die Haut­farbe aber das Aller­wichtig­ste. Auch ein ÖVP-Bürg­er­meis­ter will nicht spenden, wenn kein Schwarz­er dabei ist. Weit­er…

Wochenschau KW 36/20

Schützen­hil­fe aus Deutsch­land holte sich die heimis­che Pan­demieleugn­er­szene für eine Kundge­bung in Wien und Graz. Zumin­d­est die Erstere wird juris­tis­che Nach­spiele haben. Keine Woche ohne Wiederbetätigung(en), dies­mal allerd­ings her­vorstechend ein Kärnt­ner FPÖ-Gemein­der­at, in dessen Haus sich eine NS-Devo­tion­alien­samm­lung befand und möglicher­weise noch immer befind­et. Weit­er…

The Virus of Hate

Rafal Pankowski (Youtube)

Am 11. Jän­ner 2020 musste man über die Gefährlichkeit des Sars-CoV2-Virus noch nicht alles wis­sen, ob es etwa gar eine Pan­demie aus­lösen würde. Was man aber schon damals wis­sen musste: Ein Virus, für das Chi­ne­sen anfäl­liger sind als Vertreter der „weißen Rasse“, gibt es nur in den Köpfen von Ras­sis­ten. Mit dieser erschreck­end dümm­lichen These eines pol­nis­chen Jour­nal­is­ten begin­nt der Report „The Virus of Hate“, in dem die pol­nis­che Ini­tia­tive „Nev­er Again“ ras­sis­tis­che, anti­semi­tis­che und schwu­len­feindliche Kom­mentare zur Pan­demie doku­men­tiert – nicht nur aus den Schmud­d­eleck­en des Inter­net, son­dern viele aus der Mitte der pol­nis­chen Gesellschaft. Weit­er…

Schleichende Normalisierung des Rechtsextremismus

Ruth Wodak (Screenshot Video ZIGE.TV im Republikanischen Club 2018)

Am 13. Jän­ner fand in Wien ein Hin­ter­grundge­spräch zum The­ma „Schle­ichende Nor­mal­isierung des Recht­sex­trem­is­mus in der öffentlichen und poli­tis­chen Diskus­sion und in den Hal­tun­gen der Bevölkerung“ statt, das von den Wis­senschaf­terIn­nen Ruth Wodak (Uni­ver­si­ty of Lan­cast­er), Judith Götz (Uni­ver­sität Wien), Mar­ti­na Zan­donel­la (SORA Wien) und Jörg Fleck­er (Uni­ver­sität Wien) geführt wurde. Wir doku­men­tieren hier den schriftlichen Input von Ruth Wodak, die auch Mit­glied des wis­senschaftlichen Beirats von „Stoppt die Recht­en“ ist, mit ihrer Erlaub­nis und bestem Dank! Weit­er…

Unterbergers Enthemmung – vom Presse-Chefredakteur zum rechten Online-Troll (Teil 1): Völkischer Antifeminismus

Anfang des Jahres 2019 grat­uliert Rain­er Novak, Chefredak­teur der Presse, seinem Vorgänger in einem Artikel zu dessen 70. Geburt­stag. Darin beze­ich­net Nowak ihn als den „publizistische[n] Ban­nerträger der Recht­skon­ser­v­a­tiv­en Öster­re­ichs“ und wün­scht sich, dass Unter­berg­er „hof­fentlich noch lang nicht an die pub­lizis­tis­che Pen­sion“ denke. Er meint damit Unter­berg­ers Blog „Poli­tis­ches Tage­buch“. Die pathetis­che Würdi­gung ver­harm­lost einen recht­en Agi­ta­tor, dessen Erzeug­nisse regelmäßig fließende Übergänge zu hand­festem Recht­sex­trem­is­mus aufweisen. Weit­er…

Wochenschau KW 22/19

JournalistInnen am Pranger der rechtsextremen Zeitung "Hrvatski Tjednik" (Bildquelle: Reporter ohne Grenzen)

Manch­mal sind Prozess­berichte fast unter­halt­sam, so jen­er über einen Vorarl­berg­er, der es sich offen­bar zur Gewohn­heit gemacht hat­te, ein Hak­enkreuz-Tat­too auf seinem Bauch zur Schau zu stellen. Gar nicht unter­halt­sam ist dafür der Bericht über fünf Oberöster­re­icherIn­nen, die in zwei What­sApp-Grup­pen wider­lich­stes NS-Mate­r­i­al aus­ge­tauscht hat­ten. Und auch nicht jen­er über einen Wein­viertler ÖVP-Bürg­er­meis­ter, der ein­er palästi­nen­sis­chen Fam­i­lie aus frem­den­feindlichen Grün­den den Zuzug ver­weigern will. Nicht amüsiert dürften jene fünf Jour­nal­istIn­nen sein, die ihr Kon­ter­fei auf der Titel­seite eines recht­sex­tremen kroat­is­chen Mag­a­zins wieder­fan­den. Das Mag­a­zin erregte sich über die kri­tis­che Berichter­stat­tung der fünf Repor­terIn­nen zum Ustascha-Tre­f­fen in Bleiburg/Pliberk. Weit­er…