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Filter Schlagwort: Extremismus der Mitte

Rückblick KW 4/24 (II)

Zwei Neo­na­zis wur­den ver­haf­tet, ein alt­ge­dien­ter Blau­er wur­de beim anti­se­mi­ti­schen Ver­schwö­rung­s­chwur­beln beob­ach­tet, ein Kärnt­ner Arzt blickt Kon­se­quen­zen für sei­nen Besuch in Pots­dam ent­ge­gen. Außer­dem ein Grund zu fei­ern: Ein völ­ki­scher Män­ner­bund ist Geschich­te. Wei­ter…

Rückblick KW 3/24

Ein Stand-Up-Hit­ler wur­de in Graz frei­ge­spro­chen, ein Neo­na­zi fass­te in Feld­kirch einen Schuld­spruch aus, und für Haken­kreuz-Tat­toos gab es eine Diver­si­on. In Tirol gab es zwei Anzei­gen auf­grund von „Heil Hitler“-Rufen. In Linz gibt der ÖVP-Lan­des­haupt­mann Stel­zer wie­der­mal den Ehren­schutz für einen rechts­extre­men Ball, und in Texting­tal wird offen­bar die kri­ti­sche Auf­ar­bei­tung des Doll­fuß-Hul­di­gungs-Muse­ums tor­pe­diert. Wei­ter…

Rechtsextremes Treffen in Potsdam: Wie die „Mitte“ nach Rechtsaußen kippt

Martin Sellner beim rechtsextremen Geheimtreffen in Postdam (Foto: Correctiv)

Am kon­spi­ra­ti­ven rechts­extre­men Tref­fen in Pots­dam hat ein Neu­ro­chir­urg aus Kärn­ten teil­ge­nom­men. Sei­ne Frau, die ver­mut­lich auch anwe­send war, ist ÖVP-Funk­tio­nä­rin in einer klei­nen Kärnt­ner Gemein­de. Ein Bei­spiel dafür, wie Tei­le der soge­nann­ten „Mit­te“ nach Rechts­au­ßen kip­pen. Wei­ter…

Rechts-Scharniere

In der kom­men­den Arti­kel­rei­he „Rechts-Schar­nie­re“ wird „Stoppt die Rech­ten“ in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Posi­tio­nen in Augen­schein neh­men, die den flie­ßen­den Über­gang von kon­ser­va­tiv zu rechts(extrem) bespie­len. Hier vor­ab eine begriff­li­che Ein­ord­nung zum Ver­hält­nis von Kon­ser­va­tis­mus und Rechts­extre­mis­mus. Wei­ter…

Steyrer Spaziergang (II): Nazis gesucht und gefunden!

„Das unbeug­sams­te Städt­chen Öster­reichs“ zu sein, rekla­mier­te der Stey­rer Spa­zier­gang bei sei­ner 100sten Auf­la­ge für sich. Neben loka­len Rechts­extre­men, die mit Küh­en­gruß und Holo­caust­leug­nung auf­fäl­lig gewor­den sind, gab’s aber auch eine rege Anrei­se­tä­tig­keit – fast nach dem Mot­to: Alles, was rechts ist, auf nach Steyr! Ein Gast­bei­trag von Horst Schla­ger*. Wei­ter…

Steyrer Spaziergang (I): Mehr als 2 Jahre rechter Lärm

Satire-Strassenschild in Steyr: "Vorsicht! Putiodiotenwanderung"

Laut Poli­zei kos­tet ein Ein­satz um die 7.000 EUR – jeden der letz­ten 129 Sonn­ta­ge. Seit fast zwei­ein­halb Jah­ren fin­det der „Wider­stand“ gegen „das Sys­tem“, „die Sys­tem­me­di­en“, „die Coro­na­dik­ta­tur“, den „Gre­at Reset“ zusam­men, um vom Stadt­platz aus quer durch Steyr zu zie­hen – mit Trom­meln, Trom­pe­ten und Trans­pa­ren­ten. Und Rechts­extre­men. Ein Gast­bei­trag von Horst Schla­ger.* Wei­ter…

QAnon-Gläubige: umgeimpft, blau und mittelalterlich

Demo in Wien am 31.1.21: QAnon an der Spitze (Scrennshot aus Twitter-Video Markus Sulzbacher)

„Q vadis? Zur Ver­brei­tung von QAnon im deutsch­spra­chi­gen Raum“ ist die ers­te groß ange­leg­te Stu­die, die es zur Rezep­ti­on von QAnon-Nar­ra­ti­ven in Deutsch­land und Öster­reich gibt. Das in Ber­lin behei­ma­te­te For­schungs­in­sti­tut CeMAS (Cen­ter für Moni­to­ring, Ana­ly­se und Stra­te­gie) hat in einer reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge nicht nur erho­ben, wie hoch die Zustim­mung zu QAnon ist, son­dern auch, woher die gläu­bi­ge Kli­en­tel kommt. Wei­ter…

Die lange Liste toter Corona-Leugner*innen und Impfgegner*innen

Es gibt kei­nen Grund für Häme oder Scha­den­freu­de, wenn wir hier eine lan­ge Lis­te von Per­so­nen ver­öf­fent­li­chen, die in den letz­ten bei­den Jah­ren an den Fol­gen ihrer Covid-Erkran­kung gestor­ben sind, obwohl sie zuvor die Gefähr­lich­keit des Virus, die Sinn­haf­tig­keit einer Imp­fung oder von Schutz­maß­nah­men bezwei­felt bzw. geleug­net haben. War­um wir die­se Lis­te ver­öf­fent­li­chen? Vie­le die­ser Men­schen haben nicht nur sich selbst zu Tode gebracht, son­dern durch ihre Pro­pa­gan­da, Lügen und Het­ze auch ande­re gefähr­det. Wei­ter…

Über den Dollfuß gestolpert

Bis vor kur­zem kann­te ver­mut­lich kaum jemand den Ort Tex­ing­tal in Nie­der­ös­ter­reich und auch nicht das dor­ti­ge Doll­fuß-Muse­um. Es ist dem neu­en Innen­mi­nis­ter und Tex­ing­ta­ler Bür­ger­meis­ter Kar­ner zu ver­dan­ken, dass die Most­viert­ler Ort­schaft samt Muse­um ins Kreuz­feu­er gera­ten ist. Und mit ihm der Innen­mi­nis­ter selbst samt sei­nem Ver­hält­nis zu einer Dik­ta­tur und zum Anti­se­mi­tis­mus. Doch Tex­ing­tal ist nur ein Bei­spiel von vie­len, wo dem Dik­ta­tor und Arbei­ter­mör­der Doll­fuß gehul­digt wird. Wei­ter…