Filter Schlagwort: Antisemitismus

Die Anti-Soros-Kampagne von Johann Gudenus (Teil 1)

Wolfgang Sobotka, der Präsident des Nationalrates, will über den Antisemitismus in Österreich sprechen und dabei über seinen Koalitionspartner schweigen. In einem für ihn mehr als peinlichen ZIB 2 – Interview (15.3.2019) schaffte es Sobotka nicht, die Kampagne, die Orbán in Ungarn und die FPÖ in Österreich gegen George Soros führen, klar als antisemitisch zu benennen… Weiter »

Wochenschau KW 11/19

Die letzte Woche hatte es in sich: Die Attentate in Christchurch mit mittlerweile 50 Todesopfern erschütterten die Welt. Die Morde des rechtsextremen Schützen haben bis nach Österreich gestrahlt – nicht nur wegen der Gefahr, die von Rechtsextremen ausgeht, sondern auch, weil es indirekte Bezugspunkte zwischen dem Täter von Christchurch und Österreich gibt, wie der Standard… Weiter »

Die geheimen FPÖ Seitenadministratoren (Teil 2)

Werner T. teilt von Neonazi-Seite "Trutzgauer Bote" NS-verharmlosendes Video

Nach einer Anfrage des „Falter“ bei FPÖ-Generalsekretär Hafenecker und einigen anderen FPÖ-Promis aus der geheimen Gruppe „FPÖ-Seitenadministratoren“ dauerte es nur mehr wenige Stunden und die Gruppe war gelöscht. Aus guten Gründen, denn die Verantwortung der Promis, sie seien ohne ihr Zutun hinzugefügt worden, hapert ziemlich. Dass in der Gruppe aber Neonazis, Rechtsextreme und Reichsbürger ungestört… Weiter »

Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk decken Skandal auf: Dinghofer war NSDAP-Mitglied

Pressemeldung MKÖ vom 14.03.2019: Am 23. Februar strahlte ORF III in der Reihe „Baumeister der Republik“ eine selbst produzierte Dokumentation über den in Ottensheim geborenen großdeutschen Politiker Franz Dinghofer (1873 – 1956) aus. Schon einige Tage davor war diese Dokumentation einem ausgewählten Publikum vorgestellt worden, in dem sich Vizekanzler Heinz Christian Strache, die Dritte Nationalratspräsidentin… Weiter »

„Deutsches Reich“ oder Österreichisches Parlament?

"Berufsvernaderer", "ausrangierter Politiker" – Hafenecker über SdR, respektive Karl Öllinger

Unsere Recherche zur Mitgliedschaft von den beiden FPÖ-Nationalratsabgeordneten Edith Mühlberghuber und Peter Gerstner bei der Facebook-Gruppe „Deutsches Reich“ hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst – am vorläufigen Ende standen fadenscheinig klingende Distanzierungen und der Gruppenaustritt der zwei niederösterreichischen Nationalratsabgeordneten. Inzwischen tauchen mehr zweifelhafte Gruppen auf, in denen sich FPÖ-FunktionärInnen tummeln.

Die geheimen FPÖ Seitenadministratoren (Teil 1)

„FPÖ Seitenadministratoren“ war eine geheime Facebook-Gruppe mit zuletzt 563 Mitgliedern. Vermutlich hat jede Partei eine oder mehrere geheime Gruppen, in denen aktuelle Nachrichten kommentiert und Social Media-Aktivitäten koordiniert werden. Uns hat natürlich interessiert, welche Nachrichten in einer geheimen FPÖ-Gruppe ausgetauscht werden und wer sich in dieser Gruppe tummelt. Als wir die Möglichkeit erhielten, Einblick in… Weiter »

Gruppe „Deutsches Reich“, Reichsbürger und blaue Nationalratsabgeordnete

"Soros erschießen" in der Gruppe "Deutsches Reich"

Der sich selbst als Reichsbürger bekennende Karl Dettmer administriert eine geschlossene Facebook-Gruppe mit dem Namen „Deutsches Reich“. Da horcht unsereins schon auf. Mit Blick auf Postings und Mitglieder stellt sich dann Alarmstufe Blau ein: Zwei FPÖ-Nationalratsabgeordnete sind Mitglied dieser Gruppe.

Von der Haft retour in die braune Gemeinschaft

Larisch wirbt aus Krems mit Folder für Kampagne von "N.S. Heute" (= Sascha Krolzig)

Die Meldung über die Haftentlassung des Holocaustleugners Wolfgang Fröhlich nach dem Prozess in Krems verbreitete sich schnell, allerdings nicht über „normale“ österreichische Medien, sondern über braune Kanäle. Das erklärt sich daraus, dass ein neonazistisches Netzwerk rund um die deutsche Organisation „Gefangenenhilfe“ Fröhlich über Jahre hinweg aufmunternd und für seine Freilassung kampagnisierend begleitet hatte.

Neonazis sind Fröhlich

Sturmzeichenverlag nach dem Prozess gegen W. Fröhlich: "Zu den ersten Gratulanten gehörte sein langjähriger Freund und Veteran der Waffen-SS, Herbert Belschan von Mildenburg." (Screenshot Facebook)

Mit einem Knalleffekt endete am Montag die Neuaufnahme eines Prozesses gegen den Holocaustleugner Wolfgang Fröhlich: Er wurde trotz eines Schuldspruchs wegen Wiederbetätigung aus der Haft entlassen. Während die Neonazi-Gemeinde jubelt, stellen sich uns einige Fragen.

Das Contra Magazin – bräunliche Verschwörungstheorien und prorussische Propaganda 

Link zu Digistore24 (Last view: 28.2.19)

Das „Contra Magazin“ verbreitet seit Jahren rechte Verschwörungstheorien, prorussische Propaganda und diverse Obskurantismen der „Trutherszene“. Herausgeber Andreas Keltscha geht in seinen Artikeln mitunter noch weiter und scheut auch vor NS-Terminologie und biologistischen Reinheitsfantasien nicht zurück. Das dürfte nicht von ungefähr kommen, denn er ist bereits vor seiner Tätigkeit bei „Contra-Magazin“ als netzaktiver NS-Verherrlicher aufgefallen.