Filter Schlagwort: Antisemitismus

Mauthausen Komitee und Antifa-Netzwerk decken Skandal auf: Dinghofer war NSDAP-Mitglied

Pressemeldung MKÖ vom 14.03.2019: Am 23. Februar strahlte ORF III in der Reihe „Baumeister der Republik“ eine selbst produzierte Dokumentation über den in Ottensheim geborenen großdeutschen Politiker Franz Dinghofer (1873 – 1956) aus. Schon einige Tage davor war diese Dokumentation einem ausgewählten Publikum vorgestellt worden, in dem sich Vizekanzler Heinz Christian Strache, die Dritte Nationalratspräsidentin… Weiter »

„Deutsches Reich“ oder Österreichisches Parlament?

"Berufsvernaderer", "ausrangierter Politiker" – Hafenecker über SdR, respektive Karl Öllinger

Unsere Recherche zur Mitgliedschaft von den beiden FPÖ-Nationalratsabgeordneten Edith Mühlberghuber und Peter Gerstner bei der Facebook-Gruppe „Deutsches Reich“ hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst – am vorläufigen Ende standen fadenscheinig klingende Distanzierungen und der Gruppenaustritt der zwei niederösterreichischen Nationalratsabgeordneten. Inzwischen tauchen mehr zweifelhafte Gruppen auf, in denen sich FPÖ-FunktionärInnen tummeln.

Die geheimen FPÖ Seitenadministratoren (Teil 1)

„FPÖ Seitenadministratoren“ war eine geheime Facebook-Gruppe mit zuletzt 563 Mitgliedern. Vermutlich hat jede Partei eine oder mehrere geheime Gruppen, in denen aktuelle Nachrichten kommentiert und Social Media-Aktivitäten koordiniert werden. Uns hat natürlich interessiert, welche Nachrichten in einer geheimen FPÖ-Gruppe ausgetauscht werden und wer sich in dieser Gruppe tummelt. Als wir die Möglichkeit erhielten, Einblick in… Weiter »

Gruppe „Deutsches Reich“, Reichsbürger und blaue Nationalratsabgeordnete

"Soros erschießen" in der Gruppe "Deutsches Reich"

Der sich selbst als Reichsbürger bekennende Karl Dettmer administriert eine geschlossene Facebook-Gruppe mit dem Namen „Deutsches Reich“. Da horcht unsereins schon auf. Mit Blick auf Postings und Mitglieder stellt sich dann Alarmstufe Blau ein: Zwei FPÖ-Nationalratsabgeordnete sind Mitglied dieser Gruppe.

Von der Haft retour in die braune Gemeinschaft

Larisch wirbt aus Krems mit Folder für Kampagne von "N.S. Heute" (= Sascha Krolzig)

Die Meldung über die Haftentlassung des Holocaustleugners Wolfgang Fröhlich nach dem Prozess in Krems verbreitete sich schnell, allerdings nicht über „normale“ österreichische Medien, sondern über braune Kanäle. Das erklärt sich daraus, dass ein neonazistisches Netzwerk rund um die deutsche Organisation „Gefangenenhilfe“ Fröhlich über Jahre hinweg aufmunternd und für seine Freilassung kampagnisierend begleitet hatte.

Neonazis sind Fröhlich

Sturmzeichenverlag nach dem Prozess gegen W. Fröhlich: "Zu den ersten Gratulanten gehörte sein langjähriger Freund und Veteran der Waffen-SS, Herbert Belschan von Mildenburg." (Screenshot Facebook)

Mit einem Knalleffekt endete am Montag die Neuaufnahme eines Prozesses gegen den Holocaustleugner Wolfgang Fröhlich: Er wurde trotz eines Schuldspruchs wegen Wiederbetätigung aus der Haft entlassen. Während die Neonazi-Gemeinde jubelt, stellen sich uns einige Fragen.

Das Contra Magazin – bräunliche Verschwörungstheorien und prorussische Propaganda 

Link zu Digistore24 (Last view: 28.2.19)

Das „Contra Magazin“ verbreitet seit Jahren rechte Verschwörungstheorien, prorussische Propaganda und diverse Obskurantismen der „Trutherszene“. Herausgeber Andreas Keltscha geht in seinen Artikeln mitunter noch weiter und scheut auch vor NS-Terminologie und biologistischen Reinheitsfantasien nicht zurück. Das dürfte nicht von ungefähr kommen, denn er ist bereits vor seiner Tätigkeit bei „Contra-Magazin“ als netzaktiver NS-Verherrlicher aufgefallen.

Christian Ortner und sein Verbot zu denken

Cover der Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

Der Kolumnist Christian Ortner steht für eine besonders gelungene Mischung aus neoliberaler Wirtschaftspolitik, reaktionärer Gesellschaftspolitik und blinder Parteinahme für alles, was rechts riecht. Es überrascht daher nicht besonders, dass er in seiner „Presse“-Kolumne „quergeschrieben“ vom 8.2.2019 heftig den „Standard“-Kolumnisten Hans Rauscher kritisiert, weil der die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch aufgeblättert hat. Mit welchen Untergriffen Ortner das hinkriegt,… Weiter »

NS-Meldestelle: Reaktionen auf nicht bearbeitete Hinweise

Die Kritik daran, dass in der im Innenministerium angesiedelten NS-Meldestelle hunderte Hinweise unbearbeitet herumliegen und es teilweise sogar schon zur Verjährung von einzelnen Delikten gekommen sein soll, häuft sich nun. Laut Standard hat die Leiterin des Extremismusreferats ausgesagt, dass sie im letzten Sommer und heuer im Jänner versucht habe, zusätzliches Personal anzuforden – wie es… Weiter »

Achtung: braune Gelbwesten-Tarnung!

Eine Bewegung oder Partei, die behauptet „das Volk“ repräsentieren zu können, ist immer problematisch und tendenziell rechts gestrickt. Den homogenen Volkskörper gibt es nur in der Vorstellung der Rechtsextremen – Säuberungen inklusive. Das gilt auch und vor allem für Mikroorganismen wie die österreichischen Gelbwesten, die darauf hoffen, sich durch Nachahmung der französischen Gilets-Jaunes-Bewegung vermehren zu… Weiter »