Filter Schlagwort: Antifeminismus/Sexismus/Maskulinismus

Terrorgruppe S. (Teil 1): der Background

Bürgerwehr Soldiers of Odin Germany Division Bayern

Frühmorgens am Valentinstag klopfte bei einigen in Deutschland die Polizei. Die überbrachte jedoch keine Blumen, sondern Durchsuchungsbefehle. Die Razzien bei einer mutmaßlich rechtsterroristischen Vereinigung waren ergiebig. Es wurden Unmengen an Waffen und Sprengstoff gefunden. Geplant war mittels terroristischer Handlungen die Herbeiführung von bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Teil 1 unserer Recherche in den rechtsextremen Abgrund – mit Österreich-Bezügen.

OÖ: „Omas gegen Rechts“ als Teil des zivilgesellschaftlichen Extremismus?!

Das Konzept der „Omas gegen Rechts“ wird weltweit herumgereicht und diskutiert. Das ist natürlich auch der Grund, warum sie von Rechts so angefeindet werden. Der Rechtsextremist, der sich am Burschiball der FPÖ grinsend mit Hofer ablichten ließ, hat über sie gepostet: „Wenn man länger lebt als man nützlich ist“ und der Tiroler FPÖ-Chef Abwerzger rechnet… Weiter »

Unterbergers Enthemmung – vom Presse-Chefredakteur zum rechten Online-Troll (Teil 2): Ein Wut-Blog und seine Freunde

In Teil 1 dieses Beitrags haben wir die nach rechtsextrem offene Ideologie von Unterberger anhand eines aktuellen Artikels von ihm veranschaulicht. Hier soll es um Stammautoren seines Blogs gehen und um Verbindungen zu verwandten Projekten. Unterbergers „Politisches Tagebuch“ gilt immerhin als der meistgelesene Internet-Blog des Landes. Das verleiht der Frage danach, welchen Personen und was… Weiter »

Wochenschau KW 51-52/19 und 1-2/20

Wir blicken auf die letzten vier Wochen zurück, und da ging’s ganz schön heftig zu: Wiederbetätigung, Verhetzung, Hass-Kampagnen, NS-Beschmierungen – auch in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen – und schließlich die Turbulenzen innerhalb der FPÖ mit der nun öffentlich gemachten Kandidatur von Heinz-Christian Strache für DAÖ und den ersten ÜberläuferInnen.

Unterbergers Enthemmung – vom Presse-Chefredakteur zum rechten Online-Troll (Teil 1): Völkischer Antifeminismus

Anfang des Jahres 2019 gratuliert Rainer Novak, Chefredakteur der Presse, seinem Vorgänger in einem Artikel zu dessen 70. Geburtstag. Darin bezeichnet Nowak ihn als den „publizistische[n] Bannerträger der Rechtskonservativen Österreichs“ und wünscht sich, dass Unterberger „hoffentlich noch lang nicht an die publizistische Pension“ denke. Er meint damit Unterbergers Blog „Politisches Tagebuch“. Die pathetische Würdigung verharmlost einen… Weiter »

Blaues Gold – Zum zentralen Stellenwert von Apokalyptik in der rechtsextremen Ideologie

Die Causa um das gehortete FPÖ-Gold in einer Osttiroler Frühstückspension zeigt an, in was für einem Ausmaß die Freiheitlichen sich ihre eigenen apokalyptischen Fantasien glauben. Es handelt sich dabei nicht bloß um eine obskure Bagatelle. Solche Vorbereitung auf den Ausnahmezustand verweist vielmehr auf ein Politik- und Gesellschaftsverständnis, das tief hinein in die Niederungen des völkischen… Weiter »

Bücherliste Winter 2019

Es hat schon Tradition, dass wir im Dezember mit Leseempfehlungen aufwarten. Ein paar Tage sind bis Weihnachten noch Zeit, um das eine oder andere Buch zu besorgen und jemandem oder sich selbst als Lektüre zu schenken.

Wochenschau KW 47/19

Ekelhafte, als „Witz“ verbrämte Nazi-Chats kursieren offenbar wieder einmal an einer Uni, konkret an der Physik-Fakultät der Uni Wien. Witzig ist daran nichts, die Screenshots offenbaren nur Widerliches. Die FPÖ muss wieder einmal zahlen, diesmal an einen ORF-Journalisten, an dem sich der blaue Ex-Mediensprecher Jenewein in einer Presseaussendung abgearbeitet hatte. In Tirol kämpft ein deutscher… Weiter »

Mölzer, die „Volksgemeinschaft“ und der „Bevölkerungsaustausch“

Im Zuge der neuen Liederbuch-Affäre um den Nicht-Distanzierer Wolfgang Zanger behauptet Andreas Mölzer in einer TV-Diskussion, dass die FPÖ den Begriff „Volksgemeinschaft“ nicht mehr verwende. Außerdem veröffentlicht er in seiner Wochenpostille „Zur Zeit“ ein Positionspapier, qua welchem sich die deutschnationalen Burschenschaften von jedem Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus distanzieren sollen. Wie ist das einzuschätzen?

Burschenschaftliche Abgründe

Bernhard Weidinger (DÖW) über das Liederbuch des Corps Austria Knittelfeld: "Das zählt (…) tatsächlich mit zum Ekelhaftesten, was ich in den vielen Jahren meiner Beschäftigung mit rechtsextremen Texten lesen durfte oder musste."

Es sind Abgründe, die sich da rund um eine pennale Burschenschaft in Wien auftun. Liederbücher mit widerwärtigen Texten, die dort und da herumliegen, sind eine Sache, einen „Bundesbruder“ zu decken, der mutmaßlich ein Kind missbraucht hat, ist nochmals eine andere. Dennoch ziehen sich logische Linien von den Texten der Burschenlieder bis zur Nibelungentreue eines Männerbundes…. Weiter »