Filter Schlagwort: Antifeminismus/Sexismus/Maskulinismus

Wochenschau KW 47/19

Ekelhafte, als „Witz“ verbrämte Nazi-Chats kursieren offenbar wieder einmal an einer Uni, konkret an der Physik-Fakultät der Uni Wien. Witzig ist daran nichts, die Screenshots offenbaren nur Widerliches. Die FPÖ muss wieder einmal zahlen, diesmal an einen ORF-Journalisten, an dem sich der blaue Ex-Mediensprecher Jenewein in einer Presseaussendung abgearbeitet hatte. In Tirol kämpft ein deutscher… Weiter »

Mölzer, die „Volksgemeinschaft“ und der „Bevölkerungsaustausch“

Im Zuge der neuen Liederbuch-Affäre um den Nicht-Distanzierer Wolfgang Zanger behauptet Andreas Mölzer in einer TV-Diskussion, dass die FPÖ den Begriff „Volksgemeinschaft“ nicht mehr verwende. Außerdem veröffentlicht er in seiner Wochenpostille „Zur Zeit“ ein Positionspapier, qua welchem sich die deutschnationalen Burschenschaften von jedem Chauvinismus, Rassismus und Antisemitismus distanzieren sollen. Wie ist das einzuschätzen?

Burschenschaftliche Abgründe

Bernhard Weidinger (DÖW) über das Liederbuch des Corps Austria Knittelfeld: "Das zählt (…) tatsächlich mit zum Ekelhaftesten, was ich in den vielen Jahren meiner Beschäftigung mit rechtsextremen Texten lesen durfte oder musste."

Es sind Abgründe, die sich da rund um eine pennale Burschenschaft in Wien auftun. Liederbücher mit widerwärtigen Texten, die dort und da herumliegen, sind eine Sache, einen „Bundesbruder“ zu decken, der mutmaßlich ein Kind missbraucht hat, ist nochmals eine andere. Dennoch ziehen sich logische Linien von den Texten der Burschenlieder bis zur Nibelungentreue eines Männerbundes…. Weiter »

Die schweigsamen Germanen in Wien

Germanen gibt es viele unter den Burschenschaften in Österreich. Damit geht nicht nur das Bekenntnis zum „deutschen Volkstum“ einher, das sie alle auf den Lippen tragen, sondern auch – sehr häufig – auch die Verwendung der reichsdeutschen Farben in der Verbindung. Oder auch – nicht ganz so häufig – der Name der Verbindung: „Germania“. Die… Weiter »

Die Gratulanten von der Cheruskia Graz

Zum 125. Geburtstag („Stiftungsfest“ heißt das bei den Burschis) erhielt das pennale Corps Austria in Knittelfeld von der Cheruskia Graz 50 bis 70 Exemplare – so der FPÖ-Abgeordnete Wolfgang Zanger – des mittlerweile bekannten Liederbuchs mit den braunen, antisemitischen, rassistischen und sexistischen Liedchen. Da hat sich jemand heftig angestrengt mit der Auswahl. Natürlich auch mit… Weiter »

Antisemiten marschieren als „Patrioten“

Der Verein „Okzident – Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit“ will am 26. Oktober zum zweiten Mal einen „Marsch der Patrioten“ in der Innenstadt von Wien durchführen. Das berichtet die Antifa-Seite „Blick nach Rechts“. Beim gleichnamigen Aufmarsch im Vorjahr, der nur eine spärliche Menge von Rechtsextremen versammeln konnte, brüllte Georg I. Nagel, der Vorsitzende des Vereins,… Weiter »

„Freilich“ ist die „Neue Aula“ blau!

Ausgabe 1 von "Der 13.", 1985

Nach „Freilich“, dem ersten Nachfolgeorgan der rechtsextremen „Aula“ drängt nun auch die „Neue Aula“ als zweite Erbschleicherin auf den rechtsextremen Markt. Wir haben da noch Harald Vilimsky im Ohr, der vor einem Jahr noch behauptet hatte, der Name Aula würde verschwinden. Freilich, der FPÖ-Generalsekretär hat schon viel behauptet! Aber muss er gleich mehrfach Lügen gestraft… Weiter »

Rezension „Rechtsextremismus Band 3: Geschlechterreflektierte Perspektiven“

Die Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) thematisiert in ihrem dritten Sammelband das Verhältnis von Rechtsextremismus und Geschlecht. Wie bereits die beiden Vorgänger, ist auch Band 3 in der Reihe kritik & utopie des Mandelbaumverlag erschienen. Diesmal wird die obligatorische Kornblume am dunkelvioletten Buchcover von einer Gottesanbeterin bedrängt.

Identitäres im FPÖ-Thinktank „Atterseekreis“ 

Die FPÖ-Denkfabrik Atterseekreis und ihr Periodikum, der „Attersee Report“, sind in der Debatte rund um die Verstrickungen der Freiheitlichen mit der „Identitären Bewegung“ (IB) noch kaum erwähnt worden. Zu Unrecht, auch hier gibt es ideologische und personelle Überschneidungen.

Das Contra Magazin – bräunliche Verschwörungstheorien und prorussische Propaganda 

Link zu Digistore24 (Last view: 28.2.19)

Das „Contra Magazin“ verbreitet seit Jahren rechte Verschwörungstheorien, prorussische Propaganda und diverse Obskurantismen der „Trutherszene“. Herausgeber Andreas Keltscha geht in seinen Artikeln mitunter noch weiter und scheut auch vor NS-Terminologie und biologistischen Reinheitsfantasien nicht zurück. Das dürfte nicht von ungefähr kommen, denn er ist bereits vor seiner Tätigkeit bei „Contra-Magazin“ als netzaktiver NS-Verherrlicher aufgefallen.