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Filter Schlagwort: Anti-EU

Mölzers feine Klinge

Andreas Mölzer verdreht nicht nur seine eigenen Aussagen bis zur Unkenntlichkeit, wenn’s ihm passend erscheint („nekrophiles Konglomerat“), er hat auch kein Problem, anderen das Wort im Mund umzudrehen. Mit besonderer Arroganz, wenn das Gegenüber eine Frau ist. Weiter…

Unsterblich am Akademikerball?

Ehrbare Leistungsträger sind sie, die BesucherInnen des Akademikerballs der FPÖ. Die sich gegen eine mordende und plündernde Horde aus AnarchistInnen vom Mars, Mond oder sonst woher erwehren müssten. Verfolgt und geschmäht kämpfen sie für das Gute (den Ballbesuch) und werden quasi unsterblich in die geheiligten Hallen von Walhalla aufgenommen. So oder so ähnlich beschreibt uns die FPÖ die BesucherInnen ihres Akademikerballs. Eines können wir zumindestens bestätigen: Unsterblich am Akademikerball… Weiter…

Grazer Neonazi-Prozess: Da passt fast gar nichts!

Die erste Runde ist vorbei. Zunächst der Prozess gegen einige Neonazi-Schläger im Frühjahr wegen schwerer Körperverletzung: 8 Angeklagte, 6 Haftstrafen, 2 Freisprüche. Dann der Prozess gegen die gleichen Neonazi-Schläger wegen der gleichen Anlässe –aber diesmal wegen NS-Wiederbetätigung. Franz Radl und ein anderer Kreis von neonazistischen Delikten wurden hinzugefügt. Ergebnis: 5 Freisprüche, 5 Haftstrafen und eine Reihe von offenen Fragen. Weiter…

Demo „Raus aus der EU“ mit Nazi-Begleitung

Es war einer der letzten großen Auftritte von Gottfried Küssel, als er am 29.3. 2008 in einer Demonstration mit dem Motto „Volksabstimmung jetzt! Neutrailität retten – Nein zum Reformvertrag“ mitmarschieren durfte. Dieses Mal ist er verhindert, wenn am Nationalfeiertag in Wien eine Demonstration unter dem Motto “Es reicht: Raus aus ESM, Euro und EU!“ stattfindet. Weiter…

Küssels letzte Schlacht?

Gottfried Küssel (53) erwartet in der Untersuchungshaft seinen Prozess wegen des Verdachts der Wiederbetätigung. Mit der Wahl des Anwalts Dohr, der auch im Wiener Neustädter Tierrechts- AktivistInnenprozess verteidigte und keiner „vom rechten Lager“ (Kurier, 4.1.2012) ist, hat er möglicherweise schon einen Hinweis auf seine Verteidigungsstrategie gegeben. Weiter…

Die Neonazi-Szene nach Küssel – Teil III: Stolz und Blöd

Eine Ausnahme bezüglich Solidaritätsaktionen für Küssel stellt die nur marginal bedeutsame und lokal begrenzte Nazigruppe Stolz und Frei da. Sie verbreitet in Teilen Wiens ihre Propaganda, vorzugsweise Aufkleber, auf denen Freiheit für Küssel, Budin, Honsik und Fröhlich gefordert wird. Weiter…

Wien: Tempelritter und Neonazis – eine seltsame Melange

Es ist eine seltsame Melange, die in Wien am Samstag, 22. 10. 2011 unter dem Motto „Strasse der Sieger“ gegen die Europäische Union demonstrieren wollte. „Der österreichische Bote“, die „Österreichische Bürgerpartei“, der Verein „living hands“ (nicht zu verwechseln mit „helping hands“!) haben dazu gemeinsam mit Neonazis und Teilen der extremen Rechten aufgerufen. Weiter…