Filter Schlagwort: Anti-EU

Unsterblich am Akademikerball?

Ehrbare Leistungsträger sind sie, die BesucherInnen des Akademikerballs der FPÖ. Die sich gegen eine mordende und plündernde Horde aus AnarchistInnen vom Mars, Mond oder sonst woher erwehren müssten. Verfolgt und geschmäht kämpfen sie für das Gute (den Ballbesuch) und werden quasi unsterblich in die geheiligten Hallen von Walhalla aufgenommen. So oder so ähnlich beschreibt uns… Weiter »

Grazer Neonazi-Prozess: Da passt fast gar nichts!

Die erste Runde ist vorbei. Zunächst der Prozess gegen einige Neonazi-Schläger im Frühjahr wegen schwerer Körperverletzung: 8 Angeklagte, 6 Haftstrafen, 2 Freisprüche. Dann der Prozess gegen die gleichen Neonazi-Schläger wegen der gleichen Anlässe –aber diesmal wegen NS-Wiederbetätigung. Franz Radl und ein anderer Kreis von neonazistischen Delikten wurden hinzugefügt. Ergebnis: 5 Freisprüche, 5 Haftstrafen und eine… Weiter »

Demo „Raus aus der EU“ mit Nazi-Begleitung

Es war einer der letzten großen Auftritte von Gottfried Küssel, als er am 29.3. 2008 in einer Demonstration mit dem Motto „Volksabstimmung jetzt! Neutrailität retten – Nein zum Reformvertrag“ mitmarschieren durfte. Dieses Mal ist er verhindert, wenn am Nationalfeiertag in Wien eine Demonstration unter dem Motto “Es reicht: Raus aus ESM, Euro und EU!“ stattfindet.

Wien / Graz: Geschworene und Grolitsch fehlen, Hitler allgegenwärtig

Der Wiener Wiederbetätigungsprozess gegen Gottfried Küssel und Co. begann mit einer peinlichen Panne: es waren nicht genügend Geschworene anwesend. Im Grazer NS-Verbotsgesetzprozess fehlte dagegen eine wichtige Zeugin: Lisbeth Grolitsch, die allzeit Getreue, versagte sich dem Gericht, weil sie „schon über 80“ (Standard, 15.5.2012) sei und außerdem gerade im Ausland.

Küssels letzte Schlacht?

Gottfried Küssel (53) erwartet in der Untersuchungshaft seinen Prozess wegen des Verdachts der Wiederbetätigung. Mit der Wahl des Anwalts Dohr, der auch im Wiener Neustädter Tierrechts- AktivistInnenprozess verteidigte und keiner „vom rechten Lager“ (Kurier, 4.1.2012) ist, hat er möglicherweise schon einen Hinweis auf seine Verteidigungsstrategie gegeben.

Die Neonazi-Szene nach Küssel – Teil III: Stolz und Blöd

↳ Teil I: Die Neonazi-Szene nach Küssel – Verräter Küssel? ↳ Teil II: Die Neonazi-Szene nach Küssel – Prinz Eugen kommt aus der Versenkung Eine Ausnahme bezüglich Solidaritätsaktionen für Küssel stellt die nur marginal bedeutsame und lokal begrenzte Nazigruppe Stolz und Frei da. Sie verbreitet in Teilen Wiens ihre Propaganda, vorzugsweise Aufkleber, auf denen Freiheit… Weiter »

Wien: Tempelritter und Neonazis – eine seltsame Melange

Es ist eine seltsame Melange, die in Wien am Samstag, 22. 10. 2011 unter dem Motto „Strasse der Sieger“ gegen die Europäische Union demonstrieren wollte. „Der österreichische Bote“, die „Österreichische Bürgerpartei“, der Verein „living hands“ (nicht zu verwechseln mit „helping hands“!) haben dazu gemeinsam mit Neonazis und Teilen der extremen Rechten aufgerufen.

Anti-EU-Demo in Wien abgesagt

Die Demonstration der Melange aus Tempelrittern und Neonazis, die für Samstag, 22.10. in Wien unter dem Motto „Straße der Sieger“ geplant war und sich gegen die Europäische Union und die Mitgliedschaft Österreichs („Raus aus der EUdSSR“) aussprechen wollte, wurde abgesagt.

(Norwegen) Der tödliche Blog

oder wie die Loyalität der FPÖ zur Hassrednerin Sabaditsch-Wolff die Frage der Mitschuld an dem Attentat von Norwegen klar beantwortet