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Filter Schlagwort: Securities

Wochenschau KW 35/20

Und schon wieder ein Ex-Blauer, der wegen Wieder­betä­ti­gung vor Gericht stand, aber (der­weilen) sehr glimpflich davongekom­men ist. Die Antifa Wien hat am Bahn­hof Mei­dling einen Secu­ri­ty-Mitar­beit­er ent­deckt, der unüberse­hbar den Schriftzug „Unsterblich“ auf seinem recht­en Unter­arm trägt. In Neusee­land wurde der Christchurch-Atten­täter verurteilt, und die Pre­mier­min­is­terin hat dafür bemerkenswerte Worte gefun­den. Weit­er…

Unwiderstehlich ist nicht unsterblich

Es war eine umfan­gre­iche Razz­ia, mit der in der Vor­woche die Exeku­tive gegen 19 Per­so­n­en aus dem Neon­azi-Milieu in 24 Haus­durch­suchun­gen vorge­gan­gen ist und – so bericht­en jeden­falls „Kuri­er“ und „Öster­re­ich“ – nicht nur ille­gale Waf­fen und den üblichen Nazi-Schrott (Hitler-Bild­chen, Orden usw.), son­dern auch ein­schlägige What­sApp-Kon­ver­sa­tio­nen gefun­den hat. Weil der „Bal­dur Wien“ und einige andere auch kurzfristig von Face­book abge­taucht sind, liegt die Ver­mu­tung nahe, dass die Razz­ia der Gruppe „Unwider­stehlich“ gegolten hat. Weit­er…

Wochenschau KW 20/20

Zweimal What­sApp und zweimal (mut­maßliche) Neon­azis: ein­mal bei den Reck­en rund um Got­tfried Küs­sel, die in der ver­gan­genen Woche Besuch bekom­men haben und ein­mal bei einem Niederöster­re­ich­er, der für seine ein­schlägi­gen Nachricht­en bere­its den Gang vors Gericht absolvieren musste. Wie bil­lig jemand davon kom­men kann, der mit seinem Auto auf einen Men­schen zurast, zeigt die Kärnt­ner Jus­tiz in befremdlich­er Weise. Weit­er…

Terrorgruppe S. (Teil 2): die Kicks aus Österreich

Der Ter­ro­rakt von Hanau hat die Ver­haf­tung der zwölf Mit­glieder aus der mut­maßlichen Ter­rorzelle „Gruppe S.“ über­schat­tet. Es waren jedoch Hor­rorszenar­ien, die die Gruppe offen­bar geplant hat­te. Virtuelle Kicks holte sie sich auch aus Öster­re­ich. Weit­er…

Wochenschau KW 16/19

Aufkleber "Führerhaus. Fahrer spricht deutsch"

Alles also wieder gut. Der Brau­nauer FPÖ-Vize­bürg­er­meis­ter tritt nach seinem Rat­tengedicht zurück, der Vizekan­zler bleibt trotz seines Shar­ings von ein­er Seite, die schon auch mal den Holo­caust leugnet, die FPÖ ist wieder ein­mal Opfer. Die alte Ord­nung ist wieder hergestellt. Und Fahrzeuge mit einem „Führerhaus“, in dem Teutsch gesprochen wird, kön­nen ohne größere Aufre­gung weit­er in der öster­re­ichis­chen Land­schaft herumkur­ven. Was sagt der Vizekan­zler dazu? „Grün­er Ver­fol­gungswahn!“ Dafür büßen halb­wüch­sige Schü­lerIn­nen, die „Die Welle“ nachgestellt haben, mit Ein­trä­gen ins Ver­wal­tungsstrafreg­is­ter. Kein Wun­der, wenn die sich mit Schaud­ern von der Poli­tik abwen­den. Weit­er…

Security-Mitarbeiter (Teil 3): Der rechte Waffennarr und der Mord

Odins Wölfe Firne Sitte (Screenshot FB-Account Roland H.)

Unter den Mor­den, die in Öster­re­ich an Frauen im noch kurzen Jahr 2019 began­gen wur­den, gibt es einen, der sich offen­sichtlich nicht für die poli­tis­che Debat­te der Recht­en und Recht­sex­tremen eignet. Roland H. (42) hat am 8. Jän­ner seine Ex-Fre­undin Sil­via K. (50) in Krum­bach (NÖ) mut­maßlich mit mehreren Messer­stichen getötet und die Tat bere­its ges­tanden. Warum gibt es für Sil­via K. keine von Recht­en organ­isierte Trauerkundge­bun­gen? Weil Roland H. Öster­re­ich­er ist? Weil er ein Rechter ist? Weit­er…

Security-Mitarbeiter (Teil 2): Wiederbetätigung, Körperverletzung und Nötigung möglich?

S.H. in Protzposition mit Pistole (Screenshot Facebook)

Im Juni 2011 musste sich der Bre­gen­z­er S.H. (damals 20) vor dem Lan­des­gericht Feld­kirch zum ersten Mal wegen Wieder­betä­ti­gung und schw­er­er Nöti­gung ver­ant­worten und wurde zu 18 Monat­en Haft, davon sechs unbe­d­ingt, verurteilt. Im Juli 2018 stand er neuer­lich vor dem Lan­des­gericht Feld­kirch wegen Wieder­betä­ti­gung. Wieder eine Verurteilung, die vom Beru­fungs­gericht in Inns­bruck von 18 Monat­en unbe­d­ingt auf 15 reduziert wurde. Das Beson­dere: S.H. ist nach eige­nen Angaben Secu­ri­ty-Mitar­beit­er. Weit­er…

Security-Mitarbeiter (Teil 1): Recht extrem

Antifaschistisches Infoblatt 121: Rechte Security (https://www.antifainfoblatt.de/ausgabe/aib-121)

Die Recherche Graz war schneller als wir und hat einen Graz­er Recht­sex­tremen als Secu­ri­ty-Mitar­beit­er ent­tarnt. Schon als Thomas C. als Secu­ri­ty-Mitar­beit­er im Par­la­ment und Recht­sex­tremer geoutet wurde, woll­ten wir Medi­en über weit­ere Recht­sex­treme als Secu­ri­ty-Mitar­beit­er informieren. Kein Inter­esse! Daraufhin woll­ten wir ganz gründlich sein, weit­eres Mate­r­i­al sam­meln und auch den Motiv­en nachge­hen: Warum wer­den Recht­sex­treme und Neon­azis so gerne Secu­ri­ty-Mitar­beit­er? Da kam uns das Antifaschis­tis­che InfoBlatt (AIB) mit seinem Schw­er­punkt in der Nr. 121 zuvor. Wir arbeit­en nun nach! Weit­er…

Security-Skandal: Küssel-Mann unbefugt in Parlamentsräumen

Paul B. (li), Thomas C.-K. (Mitte) beim Neonazi-Kampfsportevent "Kampf der Nibelungen" Ostritz 13.10.18 (© pixelarchiv.org)

Täglich kom­men nun neue Details zum Fall des Secu­ri­ty-Mannes im Par­la­ment an die Öffentlichkeit. Heute, dass sein recht­sex­tremer Back­ground im Bun­desheer bekan­nt war und zu sein­er Ent­las­sung geführt hat­te. Und: Er hat Ver­wal­tungsräume im Par­la­ment betreten, die er nicht betreten hätte dür­fen. Weit­er…

„Baldur Wien“ im Parlament

Facebook-Header von Thomas K.-C. alias Baldur Wien "Odins Raben sehen eure Taten !"

Wenn sich jemand selb­st Bal­dur nen­nt (und nicht Bal­dur heißt), dann ist er sich ver­mut­lich über die Wirkung seines Namenswun­sches im Klaren. Bal­dur, das ist der tragis­che nordis­che Gott, Sohn von Odin, der durch einen Mis­telzweig zu Tode kommt. Bal­dur, das ist aber auch Bal­dur von Schirach, der Nazi, „Reich­sju­gend­führer“ und Gauleit­er von Wien. Wenn sich ein­er „Bal­dur Wien“ nen­nt, dann sieht er sich wohl eher in der Tra­di­tion des Bal­dur von Schirach. Weit­er…