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Filter Schlagwort: Pegida

FPÖ Gänserndorf: Ehemaliger Bezirkssekretär für’s „Ausradieren“ des EU-Kommissions-Vizepräsidenten

Der Bezirk Gänserndorf würde bei der FPÖ innerparteilich einen besonderen Warnhinweis rechtfertigen. Seit Jahren gibt es dort immer wieder heftige Reibereien zwischen den Funktionären, Austritte, Rücktritte, ja sogar einen Übertritt zur KPÖ. Außerdem sind dort einige besonders heftige Rechtsausleger aktiv. Diesmal geht es aber nicht um den Markus Ripfl, sondern um den früheren Bezirkssekretär und Gemeinderatskandidaten von Obersiebenbrunn, Julius Böhm. Weiter…

Berlin: Blockierte Identitäre

Seit Monaten haben die Identitären für ihren Berliner Aufmarsch am 17. Juni quer durch die BRD und Europa Stimmung gemacht, gekommen sind dann aber nur 700. Das war dann doch ziemlich mickrig angesichts des Umstandes, dass nicht nur etliche Neonazis, sondern auch Pegida und NPD beteiligt waren bzw. aufgerufen haben. Gut vertreten jedenfalls eine Idi-Delegation aus Österreich, allen voran der Idi-Ösi-Leiter Martin Sellner. Weiter…

Neonazis auf der Flucht

462 Rechtsextreme sind in Deutschland mit Stand vom März 2017 auf der Flucht. Das ergab die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Ulla Jelpke (Die Linke). Unter den 462 sind 104 Personen, die wegen Gewaltdelikten gesucht werden, 106 wegen politisch motivierter Delikte. Zur letzteren Kategorie zählt der Neonazi Horst Mahler, der derzeit in Ungarn auf seine Auslieferung an die BRD wartet. Ungarn als Fluchtort ist sehr beliebt, aber auch Österreich. Weiter…

Salzburg: FPÖ-Funktionär muss Aufbruch abbrechen

So schnell kann’s gehen! Im April dieses Jahres wurde der Bernd Buchner zum Bezirksparteiobmann im Pinzgau gewählt. „Aufbruchsstimmung beim Parteitag der FPÖ-Pinzgau“ jubelte damals die Salzburger FPÖ. Der Aufbruch wurde jetzt ziemlich brüsk abgebrochen. Der Bezirksparteiobmann wurde am Sonntag vorübergehend festgenommen, weil er seine Freundin massiv bedroht haben soll. Wie in solchen Fällen Partei-Routine, ist der FPÖ-Funktionär aus der Partei ausgetreten. Weiter…

Wien: Frühkindliche Prägung durch Reichsadler und SS-Opas – Verfahren wegen Wiederbetätigung

Das Bild, das Martin auf Facebook von sich zu geben versucht, weicht doch ziemlich von dem ab, was er in der Realität darstellt. Eigentlich sind es ja mehrere Bilder, denn Martin (39) hat mehrere Facebook-Profile und sogar eines auf dem russischen Portal vk.com. Das bringt uns dem Anlass für diesen Bericht schon näher, denn Martin stand am Donnerstag, 3.11.2016, wegen Wiederbetätigung vor Gericht – und vk.com ist als Netzwerk für braune Hetzer bekannt. Weiter…

Wien: Hitlergruß bei Hofers Schluss

Bei der Schlussveranstaltung der FPÖ zur zweiten Runde im Präsidentschaftswahlkampf zeigte der Angeklagte den Hitlergruß. Er war nicht der einzige, der damals, am 20.5.2016 am Viktor-Adler-Markt „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“ gerufen hat, während Strache das Publikum aufheizte. Aber er stand jedenfalls als einziger am Montag, 24.10. vor einem Schwurgericht – wegen Wiederbetätigung. Ein Prozessbericht. Weiter…

Starker Protest gegen rechtsextremen Kongress

Am 29. Oktober 2016, findet in Linz nicht nur ein Kongress statt, der verschiedene rechtsextreme Schattierungen versammelt, sondern auch eine Gegendemonstration, die um 14h beim Hauptbahnhof Linz startet. Der Widerstand gegen den rechtsextremen Aufmarsch wird immer stärker. Das Linzer „Bündnis gegen Rechts“ hat am 21.10. in einer Pressekonferenz seine Aktivitäten vorgestellt. Weiter…

Objekt 21: Wotan wollte wieder wüten

Das schaffen nur wenige: In der Haft wegen Wiederbetätigung eine neue Wiederbetätigung setzen! Daran kann man erkennen, dass es sich um einen echten Neonazi handelt. Bei Wotan hatten wir da nie Zweifel. Er gehörte zur Stammbelegschaft von Objekt 21, wurde im Juli 2015 wegen Wiederbetätigung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und illegalem Waffenbesitz zu drei Jahren Haft verurteilt und hatte in der Haft möglicherweise einen Rückfall, berichten die OÖN.

Wotan (wir haben seinen Vornamen geringfügig verändert) war zu Zeiten von Objekt 21 ein wahrer Freund von Waffen. Eine Kalaschnikow, viel dazu passende Munition und Faustfeuerwaffen waren damals zeitweise in seinem Besitz, was einen ordentlichen Minuspunkt beim Geschworenenprozess im Juli 2015 bewirkte. Drei Jahre Haft, davon eines unbedingt, das muss man fast so interpretieren, dass die Geschworenen weder an die Unschuld von Wotan glaubten noch an eine baldige Resozialisierung.

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Das „Überzeugungstäter“-Shirt aus dem Neonazi-Versand

Wie weise! Mit einiger Sorge haben wir nämlich beobachten müssen, dass sich Wotan auch nach der Sprengung des Objekt 21 im Jänner 2013 munter wie ein Frosch in den braunen Sümpfen weiterbewegte. Wotan, der sich auf Facebook als „versteckter Arbeitsloser“ präsentiert, pflegte nicht nur zu den thüringischen Neonazis von der Kameradschaft Jonastal eifrig Kontakte, sondern bemühte sich auch darum, in seinem Heimatland Oberösterreich nicht den Anschluss zu verlieren. So meldete er sich beispielsweise für den nicht wirklich geglückten ersten Pegida-Spaziergang in Linz am 8. Februar 2015 an und war dort auch als Ordner behilflich.

Jetzt wirft ihm die Staatsanwaltschaft neuerlich Wiederbetätigung vor und muss sich deshalb am 19. Oktober neuerlich vor einem Geschworenengericht verantworten. „Der Beschuldigte wollte in der Justizanstalt Ried Kleidung mit offensichtlich neonazistischem Aufdruck tragen„, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Ried den OÖN.

Wie bitte? Anscheinend wollte Wotan mit Kleidung mit dem Aufdruck „88, Überzeugungstäter“ oder „White Resistance“ (OÖN) in der Haftanstalt aufzumarschieren. Die Leitung der Justizanstalt war offensichtlich aufmerksam, konfiszierte die Kleidungsstücke und machte Meldung.

Artikel auf stopptdierechten.at zum Objekt 21:
23.02.2014: Objekt 21: Rotlicht-Aktivitäten vor Gericht
13.03.2014: Objekt 21: Ein Thüringer Neonazi vor Gericht
14.03.2014: Objekt 21: Ein Neonazi und Brandstifter vor Gericht
22.03.2014: Objekt 21:Ermittlungen gegen Anwaltsgehilfen
11.04.2014: Objekt 21: Die Braunen im Rotlicht
22.04.2014: Objekt 21: Der Mann für’s Grobe vor Gericht
25.04.2014: Objekt 21: Eine Zwischenbilanz
20.05.2014: Wo sind die deutschen Helfer von Objekt 21?
30.05.2014: Objekt 21: Noch ein Prozess gegen die Bosse
05.08.2014: Objekt 21: „Ein bisserl was“ ist passiert
21.08.2014: Wels (OÖ): Objekt 21 –Obernazis neuerlich verurteilt
30.11.2014: OÖ – Identitäre Aufbauarbeit mit Objekt 21
11.02.2015: Objekt 21: Haftstrafen wegen Wiederbetätigung deutlich reduziert!
20.03.2015: Objekt 21: Prozess gegen zwei Frauen
17.02.2016: Objekt 21: War da was?
05.10.2016: Objekt 21 – Weitere 5 Verurteilungen.

Linz: Treffen von rechtsextremen Putinisten und Verschwörungsmurmlern mit Kickl

Wer hätte sich jemals vorstellen können, dass Herbert Kickl in einer Runde den fast schon seriösen Rechten gibt? Anders herum gefragt, was macht der Generalsekretär der FPÖ in einer Runde von Verschwörungsmurmlern und rechtsextremen Putinisten? Das „Europäische Forum“ in Linz, das von „Info-Direkt“ und „unzensuriert“ medial unterstützt wird und Ende Oktober stattfinden soll, hat seine ReferentInnenliste veröffentlicht. Heftig! Weiter…