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Filter Schlagwort: Pegida

Kopflose Pegida

Er war der Kopf der Pegida – jetzt ist er weg: Georg Nagel, der Sprecher von Pegida Wien, ist heute – nach massiver interner wie externer Kritik – zurückgetreten. Seine letzte Ankündigung ist, dass Pegida Wien ab nun keinerlei‘ Presse-Interviews mehr geben wird. Der nächste Anlauf für einen Pegida-Aufmarsch am Sonntag in Linz wird daher kopflos ablaufen. Aus Gründen des Selbstschutzes – denn in Oberösterreich war Pegida von Beginn an von Neonazis unterwandert. Weiter…

Unseriöse Bürgerrechtsbewegung abgesoffen

FPÖ-Chef Strache hat sie noch vor wenigen Tagen zur „seriösen Bürgerrechtsbewegung“ geadelt, konnte sich sogar vorstellen, an einem Aufmarsch der Pegida teilzunehmen, bevor er die Kurve kratzte und nach Osttirol abtauchte. Als sich am 2. Februar rund 300 Rechtsextremisten, Neonazis und vermutlich ein Dutzend Naiver in Wien versammelte, war ’nur‘ der frühere Dritte Nationalratspräsident Martin Graf dabei. Weiter…

Braunes Flügerl bei Pegida Wien?

Eines hat Georg Immanuel Nagel, der frisch gekürte Sprecher von Pegida Wien, schon geschafft: ‚TechnoPassion‘, der Verein zur Förderung elektroakustischer Tondichtung, Literatur und Philosophie, dessen Obmann er war, ist am Ende, die Webseite ‚kraeftebalance.at’ hat sich aus dem Netz verabschiedet und auf der dazugehörigen Facebook-Seite wird mit Nagel abgerechnet. Weiter…

Österreichische Identitäre besetzten Landtag in Dresden

18.000 Menschen nahmen am 5. Jänner an der Pegida-Demo in Dresden teil. Mit den Zahlen von Pegida können die Identitären nicht einmal ansatzweise mithalten. Also musste eine andere Aktion her, um auf sich maximal aufmerksam zu machen: eine Besetzung des sächsischen Landtags ist dabei herausgekommen. An vorderster Front: Identitäre aus Österreich! Weiter…

Die Rechten klagen gern

Immer dann, wenn ihnen öffentliche Kritik unangenehm wird, versuchen Rechte, von der FPÖ abwärts bis zu Personen in ihrem Umfeld, mit zivilrechtlichen Klagen gegen ihre Kritiker vorzugehen. Zivilrechtliche Prozesse binden Energie und kosten Geld, viel Geld. Gestern fand in Wien eine Pressekonferenz von Beklagten (Heimat ohne Hass, Linkswende und Uwe Sailer) statt. Wir veröffentlichen hier ihre schriftlich vorbereiteten Statements. Weiter…

Pegida Island hat deutsche Mehrheit

Rund 320.000 EinwohnerInnen hat Island. Auf der Insel halten sich glaubensmäßig neben der offiziellen (evangelisch-lutherischen) Staatskirche zahlreiche evangelische Freikirchen, ja sogar eine (heidnische) Asatru-Gemeinde gibt es. Seit kurzem gibt es angeblich auch rund 2.000 Isländer, die glauben, dass ihr Land islamisiert wird: Pegida Iceland. Weiter…

TV-Tipp: „heute-Show“ und „extra 3“ zu Pegida

Die Satire-Magazine von ARD und ZDF, „extra 3“ und „heute-Show“ haben mit Pegida und Co jede Menge an Arbeitsmaterial erhalten. Im Unterschied zum ORF, wo Satire mittlerweile wieder fast gar nicht mehr stattfindet, wird das Angebot bei den deutschen öffentlich-rechtlichen Kanälen immer besser, vielfältiger und galliger. Weiter…

Pegida Wien: Ein Gesicht für die Versteckten

Pegida Österreich geizt nicht zufällig mit Informationen, wer hinter der oder für die Truppe steht, die sich zwar als Bewegung versteht, aber bisher nicht bewegt, sondern versteckt hat. Wenn Pegida Wien jetzt einen Georg Immanuel Nagel als Sprecher in die Auslage stellt, dann spricht das Bände. Der darf zum Amtsantritt gleich dementieren: Der Anmelder der Pegida-Demo sei keineswegs ein Hooligan. Aja! Und was ist der Nagel? Weiter…

Pegida D: Die rassistischen Ausfälle ihres Gründers

MoPo24, Online-Ausgabe der Morgenpost Sachsen berichtet unter dem Titel „Das 2. Gesicht des Lutz Bachmann“ über rassistische und rechtsextreme Ausfälle des Pegida-Chefs und -Gründers Lutz Bachmann. Eigentlich reicht auch schon das erste Gesicht des Lutz Bachmann, aber die jetzt erstmals dokumentierten rassistischen und rechtsextremen Ausfälle sind mehr als klar und deutlich.

Es wird die Stimmung unter den Pegida-Anhängern in Sachsen kaum beeinflussen, dass ihr Chef Lutz Bachmann nicht nur ein Krimineller, sondern auch ein lupenreiner Rassist mit deutlicher Sympathie für den Ku-Klux-Klan ist, wie die jetzt veröffentlichten FB-Postings belegen. MoPo 24:

„In einem Wortwechsel bei Facebook, der sich um ein Flüchtlingslager dreht, bezeichnet Bachmann Flüchtlinge als „Gelumpe“, „Dreckspack“ und „Viehzeug“. Die Entgleisungen stammen aus dem September 2014“.

Wenig später dann der nächste rassistische Ausfall – diesmal mit dem Ku-Klux-Klan auf Englisch: “Three K’S a day keeps the minorities away“ (Drei K‘s am Tag hält Minderheiten fern).


Pegida? Oder doch nur die Fantasien des Lutz Bachmann?

Vermutlich werden die rassistischen Ausfälle von Bachmann bei den Pegida-Fans in der Rubrik „Lügenpresse“ abgelegt, während sich einige Medienvertreter noch immer bemühen, den „Dialog“ mit Bachmann und Co herbeizuschreiben. Der Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung in Sachsen, Frank Richter, der am Sonntag bei der ARD-Talk-Show „Gütnther Rauch“ noch heftig für den Dialog mit Pegidas plädiert hat und am Tag darauf die Räume der Zentrale Pegida für eine Pressekonferenz überlassen hat, gibt sich jetzt jedenfalls schockiert: „Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich Lutz Bachmann nicht in mein Haus gelassen“.

Pegida Österreich: Violetter Steirer wurde blass

Über das Wochenende konnte man gut beobachten, wie das Facebook-Profil von „Violetter Steirer“ immer dünner wurde. Zuerst verschwand das schöne Profil-Foto des Austria-Fans aus Leoben, dann verschwand das Konto selbst. Die Pegida-Demo am 2. Februar in Wien hat Arnold S. alias „Violetter Steirer“ aber schon vorher angemeldet. Weil er jetzt schweigt, müssen wir uns ohne ihn ein Bild von ihm machen. Weiter…