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Filter Schlagwort: Pegida

Wochenschau KW 46/20 (Teil 2)

Teil 2 unseres diesmal voluminösen Rückblicks auf die letzte Woche: Wenn ein Rechtsextremer nicht nur unbehelligt, sondern sogar noch mit Polizeibegleitung in der Öffentlichkeit hetzen und die Bevölkerung verschrecken darf, von einem Bürgermeister, der in einer WhatsApp-Gruppe „versehentlich“ einen rassistischen Brief weiterleitet, von einer muslimischen Studentin, die ein Hakenkreuz auf dem Sattel ihres Fahrrads vorfindet und einer Amtstafel in Poysdorf mit Nazi-Schmierereien. Weiter…

Antisemiten marschieren als „Patrioten“

Der Verein „Okzident – Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit“ will am 26. Oktober zum zweiten Mal einen „Marsch der Patrioten“ in der Innenstadt von Wien durchführen. Das berichtet die Antifa-Seite „Blick nach Rechts“. Beim gleichnamigen Aufmarsch im Vorjahr, der nur eine spärliche Menge von Rechtsextremen versammeln konnte, brüllte Georg I. Nagel, der Vorsitzende des Vereins, dass er den „Schuldkult beenden“ wolle. Weiter…

Wochenschau KW 40/19

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Die Straches müssen ihr Familieneinkommen neu zählen, die FPÖ überlegt, ob die Straches noch zur Parteifamilie zu zählen sind, während sich andere Mitglieder der freiheitlichen Familie vor laufender Kamera wegen ihrer Spesenrechnungen heftig befehden. Was sonst noch passiert ist – und das ist sehr viel! –, erzählen wir in dieser Wochenschau. Weiter…

Die Identitären: kriminell, bewaffnet und mit Blaustich

Delikte der rechtskräftig verurteilten Identitären (Screenshot ZiB 2, 11.4.19)

Die Informationen über die Identitären, die nun Stück für Stück an die Öffentlichkeit gespült werden, haben es in sich, bestätigen jedoch alles, was schon vorher (tendenziell) bekannt war: Die Identitären sind das Gegenteil von dem, was etwa Heinz-Christian Strache meinte, als er sie blauäugig als friedliche, nicht-linke zivilgesellschaftliche Initiative tätschelte. Den neuen Veröffentlichungen nach handelt es sich bei den Identitären um eine Vereinigung mit hohem Kriminalitäts- und Gefahrenpotential. Die als identitäre Mitglieder geouteten FPÖ-FunktionärInnen reagieren aber so: Keine Ahnung, ganz sicher nicht, eine Frechheit … Oh wait! Weiter…

Achtung: braune Gelbwesten-Tarnung!

Eine Bewegung oder Partei, die behauptet „das Volk“ repräsentieren zu können, ist immer problematisch und tendenziell rechts gestrickt. Den homogenen Volkskörper gibt es nur in der Vorstellung der Rechtsextremen – Säuberungen inklusive. Das gilt auch und vor allem für Mikroorganismen wie die österreichischen Gelbwesten, die darauf hoffen, sich durch Nachahmung der französischen Gilets-Jaunes-Bewegung vermehren zu können. Weiter…

Der rechte Sektenführer (Teil 1): Die „Freie Heimatliche Arbeitervertretung“

Die FHB vermisst Jörg Haider (Screenshot Facebook)

Es ist nicht so kompliziert, wie’s zunächst einmal aussieht. Also die Kurzfassung geht so: Aus den müden Resten von Pegida Österreich und Partei des Volkes hat sich ein neues Grüppchen abgespalten, das sich „Freie Heimatliche Bewegung“ (FHB) nennt. Und dieses Grüppchen hat – ziemlich virtuell – einen Ableger hervorgebracht, der als „Freie Heimatliche Arbeitervertretung“ vor sich hin kümmert. Weiter…

Zur österreichischen Chemnitz-Berichterstattung – eine Medienkritik

Neonazi Chemnitz 27.8.18 (mit Hitlergruß und Quarzhandschuh)

Was war das nun in Chemnitz? Gehen wir nach den österreichischen Medien, waren die pogromartigen, neonazistisch dominierten Ausschreitungen vorwiegend etwas, was „rechte“, „rechtsradikale“, „rechtspopulistische“ und sehr viel seltener „neonazistische“ Gruppierungen veranstalteten. Während bereits am Sonntag (26.8.) in den Sozialen Medien – vor allem auf Twitter – sehr schnell erschreckende Bilder und Videos aus Chemnitz auftauchten und deutsche JournalistInnen berichteten, sich aus Angst vor Angriffen zurückziehen zu müssen, fiel österreichischen JournalistInnen die begriffsmäßige Einordnung der Geschehnisse recht schwer. Weiter…

Pegida-Fan jubelt über Tötung in Charlottesville

Als in Charlottesville (Virginia – USA) eine junge Frau stirbt, weil der Rechtsextreme James Alex Fields mit seinem PKW in eine Gruppe antifaschistischer DemonstrantInnen fährt, zeigt eine Frau aus Wien ihre Genugtuung über den feigen Mord durch ein Posting auf Facebook. Ein unglaublich widerliches und menschenverachtendes Posting. Nicht ihr einziges! Wie der „Kurier“ berichtet, hat die MedUni Wien, wo die Frau beschäftigt war, den Pegida-Fan entlassen. Weiter…

an.schläge-Interview: Rechte Spektakel

Das feministische Magazin an.schläge hat in der Ausgabe 5/2017 ein Interview mit Judith Götz zur Frage wie mit dem besonderen medialem Interesse an den neuen Aktionsformen rechtsextremer Gruppierungen umgegangen werden kann. Wir dürfen netterweise das Interview hier wiedergeben. Weiter…