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Filter Schlagwort: Partei des Volkes

Graz: 20 Monate für den Generalsekretär

Tage vor seinem Prozess wegen Wiederbetätigung vor dem Grazer Landesgericht gelobte der ‚Generalsekretär‘ der Partei des Volkes (PdV) Besserung. Wolfgang Pestl, der unter verschiedenen Pseudonymen auf Facebook und vk.com braunen Dreck und Drohungen verbreitet hatte, wollte nicht länger mit seiner Vergangenheit zu tun haben und schwor der PdV und seiner Gesinnung schriftlich ab. Zu spät! Am 21. Juli stand er vor Gericht. Weiter…

Sauerei mit Geheimdienst (II):“Ich kriege Dich!“

Die Nebel über der dunklen Geschichte mit der Schändung der Grazer Moschee mit Schweineblut und Schweinsköpfen lichten sich langsam. Unbestritten ist, dass der Obmann der rechtsextremen Sekte Partei des Volkes (PdV), Thomas Kirschner, kurz nach der Tat als Verdächtiger von einer Polizeistreife festgenommen werden konnte. Etwas später stellte sich heraus, dass er die Schändung nicht allein geschafft hatte, sondern dazu einen Helfer benötigte. Weiter…

Graz: Sauerei mit Geheimdienst

„Ein aufmerksamer Passant“ soll es gewesen sein, der am 5. Mai um 22.30h die Polizei verständigt hat, als vor der Moschee in der Grazer Laubgasse zwei Schweinsköpfe deponiert wurden und das Minarett mit Blut beschmiert. Als Tatverdächtiger wurde der Obmann der rechtsextremen Sekte „Partei des Volkes“ (PdV)festgenommen. Jetzt stellt sich aber heraus, dass in den Ablauf der Tat und in die Tatvorbereitung das Heeresabwehramt verwickelt ist.

Thomas Kirschner, der Obmann der PdV, hat in den Einvernahmen angegeben, die Tat nicht alleine geplant und durchgeführt zu haben. Er sei zu der Tat von einem Komplizen angestiftet worden, der auch die Utensilien mitgebracht habe, so die „Krone“ (3.7.2016): „Er selbst habe nichts gegen Muslime, fühle sich aber von seinem Komplizen unter Druck gesetzt“.


Diesmal nicht der Verfassungsschutz

Der Komplize wurde in der Folge ausgeforscht und bestätigte die Angaben . Es stellte sich allerdings dabei heraus, dass der Komplize (33) ein‘ informeller Mitarbeiter‘ des Heeres-Abwehramtes, also des kleinen Inlands-Geheimdienstes des Bundesheeres ist. Der „aufmerksame Passant“, der damals die Polizei verständigte, war offensichtlich sein Führungsoffizier: „Während der Tat sei der mit anderen Agenten des Bundesheeres vermummt rund um die Moschee postiert gewesen, beziehungsweise seien sie in getarnten Bundesheerautos gesessen, um die Szene zu beobachten“, so die „Krone“.

Der ORF berichtete in der Nachrichtensendung „ZIB 1“ vom 2.7.16 ebenfalls über die höchst brisante Entwicklung und hat auch eine Reaktion des Verteidigungsministeriums erhalten. Dem sind die Vorwürfe angeblich erst seit zwei Tagen bekannt. Die Observierung der PdV sei rechtlich gedeckt, heißt es im Ministerium. „Darüber hinaus hält man sich noch bedeckt“ (ZIB 1).

Die Observierung der rechtsextremen bzw. neonazistisch orientierten PdV ist nicht das Problem. Sollte sich allerdings herausstellen, dass der Anschlag auf die Moschee mit Wissen, vielleicht sogar mit Unterstützung des militärischen Geheimdienstes durchgeführt wurde, dann hat das Ministerium ein größeres Problem.

Peter Pilz (Grüne) in der ZIB 1: „Mir sind die Motive noch nicht wirklich klar, aber ich weiß, dass dermaßen schwere Delikte im Raum stehen und es bis in hohe Ränge des Abwehramtes Verdächtige gibt, dass wir mit Sicherheit nicht zur Tagesordnung übergehen“.

Graz/Villach: Da war kein Volk!

Zur „Großdemo“ hatte die rechtsextreme Partei des Volkes (PdV) für Samstag, 28.Mai in Villach aufgerufen. De Ankündigung, dass gleich fünf Sprecher auf das versammelte Volk losgelassen würden, hat dieses möglicherweise vom Besuch der „Großdemo“ abgehalten. Die Polizei war in erdrückender Übermacht aufmarschiert. In Graz-Andritz hatte sich eine ähnliche Menschenmasse wie in Villach versammelt, um an einem Pegida-Spaziergang teilzunehmen. Weiter…

Pegida mit Mistgabel gegen Sexualscheiß

Pegida spaltet sich gerade wieder einmal . Das Rest-Flügelchen ruft für diesen Samstag zu einer mächtigen Demo in Graz auf. Zweistellig dürfte das Grüppchen schon werden, obwohl es nicht nur intern Streit gibt, sondern auch mit dem Grazer Lokalkonkurrenten Partei des Volkes (PdV). Das alles und noch viel mehr ist in einer ausgezeichneten Recherche der Antifa-Graz zu lesen. Über die Hauptrednerin Tatjana Festerling gibt auch die „Heute-Show“ Auskunft:

[youtube 5sy9_NHpjHw] Weiter…

Graz: Parteichef verspritzt Schweineblut

Die „Krone“ (7.5.2016) hat ihn geoutet: Thomas K., auch „Tomi“ genannt und Obmann der rechtsextremen Partei des Volkes (PdV) hat anscheinend auf dem Gelände des islamischen Kulturzentrums in der Laubgasse zwei Schweinsköpfe deponiert und das Minarett mit Schweineblut bespritzt. Ein aufmerksamer Passant hatte die Aktion des Rechtsextremisten bemerkt und die Polizei verständigt, die den Verdächtigen stellte. Weiter…

Wien: Völkchen-Partei versammelte sich

Die rechtsextreme „Partei des Volkes“ (PdV) rief auf zu einer Großdemonstration in Wien, aber es kam niemand. Fast niemand! Laut Polizei waren es 70 DemonstrantInnen, die sich am Samstag, 5. März vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien versammelt haben, um „Wir sind das Volk“ und „Faymann raus“ zu skandieren. Beides hat nicht funktioniert, obwohl „Russia Today Ruptly“ und Susanne Winter dabei waren.

„Klein, aber fein!“ titelte die PdV den Video-Beitrag der russischen Video-Agentur, die dafür verantwortlich ist, dass die Welt überhaupt von dem Aufmarsch der Volksmassen vor dem Bundeskanzleramt erfahren hat. Ob es nun 70, 100 oder 120 Volksmassen waren, wird möglicherweise die Geschichte klären müssen.


Volksmassen…

Susanne Winter, die mittlerweile nicht mehr für die FPÖ , aber trotzdem noch immer im Nationalrat sitzt, hat auf der Seite des Völkchens an der Demonstration teilgenommen und spendet jedenfalls reichlich Trost: „… es ist besser 100 echte Patrioten versammeln sich an einem Ort um ihre Gedanken auszutauschen ……als 10.000 Leute kommen und nur ganz wenige davon meinen es es echt gut mit Österreich und seinen Bürgern“. Schniefschnief!

Neben Susanne Winter durften auch noch der „Generalsekretär“ und der Vorsitzende das Parteivölkchen mit launigen Ansprachen unterhalten. Auf „Vice“ heißt es dazu treffend: “Gegen 15:30 hatte der ganze Spuk ein Ende“.

Mistelbach/Wien: Rechtsextreme Demos

Am Samstag, 5.3. findet in Wien eine Demo der zerstrittenen Rechtsextremen und Neonazis von der „Partei des Volkes“ (PdV) statt. Während die abgespaltene Wiener Flügelchen der Partei in der Donaustadt demonstrieren will, marschiert die Grazer Zentrale der PdV am Heldenplatz au, berichtet der Standard. In Mistelbach (NÖ) wollen Rechtsextreme schon am Freitag, 4.3. um 17h aufmarschieren und planen anscheinend auch eine Demo zu einem Flüchtlingsheim!

Die extreme Rechte auf der Straße

In Wiener Neustadt marschiert heute die FPÖ zu einer Kundgebung „gegen die Bundesregierung“ auf. In Wien will Johann Gudenus, der Stellvertreter seines Herrn Strache, am 14.3. eine Großdemonstration gegen die Flüchtlingspolitik , gemeint sind die Flüchtlinge, durchführen. Allein in den ersten zwei Monaten des Jahres 2016 hat es mehr Aufmärsche der extremen Rechten gegeben als im ganzen Jahr 2015! Weiter…

Partei ohne Volk spaltet sich

Es waren aufregende Tage für die rechtsextreme „Partei des Volkes“ (PdV) in der Vorwoche. Am 5. März soll in Wien ein neuerlicher Anlauf für eine Großdemo stattfinden, aber ausgerechnet jetzt – nur wenige Tage vorher – spaltet sich die Partei. Die Wiener Funktionäre haben sich entschlossen, aus der Partei auszutreten, weil sie an der Unterstützung von Robert Marschall als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl festhalten wollen. Weiter…