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Steyrer Spaziergang (II): Nazis gesucht und gefunden!

„Das unbeug­sams­te Städt­chen Öster­reichs“ zu sein, rekla­mier­te der Stey­rer Spa­zier­gang bei sei­ner 100sten Auf­la­ge für sich. Neben loka­len Rechts­extre­men, die mit Küh­en­gruß und Holo­caust­leug­nung auf­fäl­lig gewor­den sind, gab’s aber auch eine rege Anrei­se­tä­tig­keit – fast nach dem Mot­to: Alles, was rechts ist, auf nach Steyr! Ein Gast­bei­trag von Horst Schla­ger*. Wei­ter…

Steyrer Spaziergang (I): Mehr als 2 Jahre rechter Lärm

Satire-Strassenschild in Steyr: "Vorsicht! Putiodiotenwanderung"

Laut Poli­zei kos­tet ein Ein­satz um die 7.000 EUR – jeden der letz­ten 129 Sonn­ta­ge. Seit fast zwei­ein­halb Jah­ren fin­det der „Wider­stand“ gegen „das Sys­tem“, „die Sys­tem­me­di­en“, „die Coro­na­dik­ta­tur“, den „Gre­at Reset“ zusam­men, um vom Stadt­platz aus quer durch Steyr zu zie­hen – mit Trom­meln, Trom­pe­ten und Trans­pa­ren­ten. Und Rechts­extre­men. Ein Gast­bei­trag von Horst Schla­ger.* Wei­ter…

Von obskur bis braun – Zur rechtsesoterischen Veranstaltung „Volition“ (Teil 2)

Dein Wil­le kris­tal­li­siert das Jetzt.“ So milieu­ty­pisch harm­los tönt der Unter­ti­tel des kom­men­den „Volition“-Kongress, wo sich von 14. bis 16. Juli Akteur*innen der recht­se­so­te­ri­schen Sze­ne ein Stell­dich­ein im ober­ös­ter­rei­chi­schen Sip­bach­zell geben wer­den. Teil 2: Ein Blick auf Vor­tra­gen­de. Wei­ter…

Von obskur bis braun – Zur rechtsesoterischen Veranstaltung „Volition“ (Teil 1)

Dein Wil­le kris­tal­li­siert das Jetzt.“ So milieu­ty­pisch harm­los tönt der Unter­ti­tel des kom­men­den „Volition“-Kongresses, bei dem sich von 14. bis 16. Juli Akteur*innen der recht­se­so­te­ri­schen Sze­ne ein Stell­dich­ein im ober­ös­ter­rei­chi­schen Sip­bach­zell geben wer­den. Teil 1: Ein Blick auf For­mat und Organisator*innen. Wei­ter…

Rückblick KW 24/23 (II): Diverses

Schwe­re Vor­wür­fe wer­den gegen einen Kärnt­ner Poli­zis­ten erho­ben: Er wird ver­däch­tigt, ein Sturm­ge­wehr gestoh­len zu haben. Die 23. Vien­na Pri­de ver­lief völ­lig rei­bungs­los, erst danach gab’s eine homo­pho­be Gewalt­tat und die Mel­dung, dass mög­li­cher­wei­se ein Anschlag auf die Ver­an­stal­tung geplant gewe­sen sei. In Eich­gra­ben sind bei einem Kampf­sport­event Rechts­extre­me auf­ge­tre­ten – gespon­sert von Gemein­de und diver­sen Fir­men. Wei­ter…

Rückblick KW 23/23

Am Lan­des­ge­richt Wien hat ein Ange­klag­ter eine unge­wöhn­li­che Ver­tei­di­gungs­stra­te­gie gewählt – sie war zwar über­ra­schend, aber nicht erfolg­reich. Die Gra­zer Bur­schen der Ale­man­nia las­sen eine Hang zu Par­tys mit brau­ner musi­ka­li­scher Unter­ma­lung erken­nen. Und wäh­rend eine Novel­le zum Ehren­zei­chen­ge­setz die Aberken­nung von Ehren­zei­chen etwa für Natio­nal­so­zia­lis­ten oder nach dem Ver­bots­ge­setz Ver­ur­teil­te end­lich mög­lich machen soll, wur­de eine ande­re, die die Ehrung wirk­lich ver­dient hat, end­lich mit einer Ver­kehrs­flä­chen­be­nen­nung gewür­digt: Eri­ka Wein­zierl. Wei­ter…

Ein konservativ rechter identitärer Neonazi?

Landesgericht Graz

Ange­klag­te ste­hen nicht unter Wahr­heits­pflicht. Des­halb kann ein Neo­na­zi auf der Ankla­ge­bank auch behaup­ten, dass er eigent­lich gar nichts gegen Aus­län­der habe. Gegen Juden sowie­so nicht. Manu­el S., der in der Vor­wo­che wegen Wie­der­be­tä­ti­gung in Graz vor Gericht stand, bezeich­ne­te sich selbst als „kon­ser­va­tiv rechts“. Wie passt das zusam­men? Wei­ter…

Rückblick KW 22 (II): Immer mehr Prozesse

Schwurgerichtssaal Landesgericht Wiener Neustadt (© SdR)

Der Staats­an­walt im Kor­neu­bur­ger Geschwo­re­nen­ver­fah­ren war sich sehr sicher: Es wer­den immer mehr Ver­fah­ren wegen NS-Wie­der­be­tä­ti­gung. Für die ver­gan­ge­ne Woche kön­nen wir aber „nur“ den Kor­neu­bur­ger Pro­zess doku­men­tie­ren, dazu noch ein Pot­pour­ri aus ande­ren Delik­ten unse­rer rech­ten „Kund­schaft“. Wei­ter…

Rückblick KW 20/23 (Teil 2): Holocaustleugnung, Hitlerei und ein „Richter“

Wenn man die Infos, die wir den diver­sen Medi­en ent­neh­men müs­sen und zu kur­zen Bei­trä­gen ver­ar­bei­ten, weil es vor Ort kei­ne Pro­zess­be­ob­ach­tung gege­ben hat, mit dem Bei­trag ver­gleicht, der sich auf eine Pro­zess­be­ob­ach­tung stüt­zen kann, dann ist wohl der Unter­schied zu bemer­ken. In die­sem Sin­ne: wir brau­chen noch Prozessbeobachter*innen und emp­feh­len den Bei­trag: Rich­ter gegen „Rich­ter“. Wei­ter…

Albia und Guggenbichler im braunen Sumpf? (Teil 2): Das große Schweigen

Die Bude der Albia Wien in der Johann-Strauß-Gasse 7, 1040 Wien (© SdR)

Ges­tern berich­te­te der „Stan­dard“ über eine Haus­durch­su­chung bei der Wie­ner Bur­schen­schaft Albia. Der Grund ist bei einer Bur­schen­schaft nicht über­ra­schend: Ver­dacht auf Wie­der­be­tä­ti­gung. Aber auch ein Blick zurück auf die Alben-Geschich­te lohnt sich. Erst recht, da sich die Albia dar­über aus­schweigt. Wei­ter…