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Die Identitären geben ihre Identität auf

Seit einigen Wochen kann man es beobachten: Die Identitäre Bewegung Österreichs (IBÖ) liegt im Sterben. Das ist auch nicht weiter schlimm, schon gar nicht verwunderlich, nachdem sie der Chefideologe der „Neuen Rechten“, Götz Kubitschek, ganz böse getadelt hat und der nunmehrige Ex-Sprecher Patrick Lenart seit Jahr und Tag auf Weltreise unterwegs ist. Der Martin bastelt zwar an einer neuen Karriere, hat sich dafür aber schon wieder einen ungeeigneten Co-Führer ausgesucht. Weiter…

Wochenschau KW 3/20

Wer jemandem eine „frohe Reichskristallnacht“ wünscht und den 20. April als „Tag des Herrn“ bezeichnet, gehört vor ein Gericht. Und vor dem musste sich ein 24-Jähriger in Feldkirch verantworten. Manchmal lauter, manchmal stiller sterben nun immer mehr braun-rechtsextreme Medien, in den letzten Monaten durften wir uns gleich von drei verabschieden. Und verabschiedet hat sich im Burgenland gleich eine ganze Ortsgruppe aus der FPÖ.  Weiter…

Der rechtsextreme Martin, Cannabis und Krebs

Seit 2015 leidet der Martin (49) aus dem Pongau an einem aggressiven Prostatakrebs. Im Dezember wurde er vom Landesgericht Salzburg zu einem Jahr bedingter Haft verurteilt. Nicht, weil er sich in den vergangenen Jahren selbst als Nazi bezeichnet hat, als Identitärer aufgetreten ist, auch mit der neonazistischen Partei des Volkes und als Reichsheini bzw. Staatsverweigerer, sondern weil er Cannabis therapeutisch gegen seinen Tumor angewendet hat. In Zäpfchenform! Was ist da los? Weiter…

Wochenschau KW 51-52/19 und 1-2/20

Wir blicken auf die letzten vier Wochen zurück, und da ging’s ganz schön heftig zu: Wiederbetätigung, Verhetzung, Hass-Kampagnen, NS-Beschmierungen – auch in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen – und schließlich die Turbulenzen innerhalb der FPÖ mit der nun öffentlich gemachten Kandidatur von Heinz-Christian Strache für DAÖ und den ersten ÜberläuferInnen. Weiter…

Zwei raus, einer rein: Alles neu bei der FPÖ?

Michael Schnedlitz beim Auftritt vor den Identitären in Wiener Neustadt (Screenshot Youtube)

In regelmäßigen Zyklen erzählt irgendjemand aus der FPÖ, sie werde sich erneuern – immer nach Zerwürfnissen und groben Skandalen. Auch Norbert Hofer will seiner Partei einen neuen Anstrich geben. Ein erstes Zeichen: die Demontage der beiden Generalsekretäre Vilimsky und Hafenecker und die Installation von Michael Schnedlitz. Doch der ist höchstens personell neu, in seinem Denken aber so Uralt-FPÖ, wie man eben sein kann, wenn mann seit ewigen Zeiten Funktionär dieser Partei ist. Weiter…

Kapitel „Einzelfälle“ im FPÖ-Historikerbericht: ein weiterer Einzelfall

Am 23. Dezember war er nach mehrfachen vorhergehenden Ankündigungen da: der FPÖ-Historikerbericht oder – wie das Elaborat im Standard bezeichnet wurde – der Hysterikerbericht. Zugegeben, nicht dass wir mit einer ernsthaften Aufarbeitung der braunen FPÖ-Geschichte und Gegenwart gerechnet hätten, aber welches Ausmaß da an Pfusch und Unseriosität vorgelegt wurde, hat selbst uns erstaunt. Ein Beispiel daraus: das Kapitel „Vorwürfe und ‚Einzelfälle’“. Weiter…

Pseudo-Interviews: Wer spricht mit „Info-Direkt“?

Das Magazin „Info-Direkt“ wird vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) als das aktuell wichtigste rechtsextreme Printmedium in Österreich eingeschätzt. Auf Facebook ist es inzwischen gesperrt. Dennoch finden sich in dem Blatt immer wieder Interviews mit PolitikerInnen aus allen Parteien. Warum ist das so? Weiter…

Wochenschau KW 49/19

Ein „karmisch“ gesteuerter Hilfssheriff musste sich in Linz vor Gericht verantworten. Was wie ein Filmmix aus Hollywood und Bollywood klingt, spielt in der heimischen Szene der Staatsverweigerer. Ein Student, der Schießübungen aus physiotherapeutischen Gründen gemacht haben will und zu dem Zweck seine Waffe mit auf die Uni schleppte, kassierte eine bedingte Haftstrafe. Und ein 19-jähriger Halleiner wurde gleich wegen 182 Vergehen gegen das Verbotsgesetz angezeigt. Mit ihm 38 weitere Personen aus dem In- und Ausland. Weiter…

Der Herbert ist der Jürgen!

Der 2011 verstorbene frühere SS-Mann Herbert Schweiger ist eine Ikone für Alt-und Neonazis. Wer sich seinen Namen klaut, um damit auf Facebook Fans um sich zu sammeln, will ihm offensichtlich nacheifern. Auch bei den Haftstrafen? Wie die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichten, sitzt Jürgen W., der zuletzt als der heimliche Chef von Objekt 21 eine mehrjährige Haftstrafe wegen Wiederbetätigung und Brandstiftung absitzen musste, schon wieder. In U-Haft seit März 2019. Wir schauen uns an, was der Jürgen mit dem Herbert zu tun hat. Weiter…

Die schweigenden Schwaben zu Innsbruck

Die akademische Burschenschaft Suevia in Innsbruck wird immer wieder beispielhaft als eine Burschenschaft genannt, die vorbildlich ihre Vergangenheit aufgearbeitet habe. Davon ist nichts zu merken, wenn man die Website der Suevia aufruft. „Herausragende Persönlichkeiten der Politik, Wirtschaft, Medizin, Wissenschaft und Forschung“ seien aus ihren Reihen hervorgegangen, schreiben die Sueven in der Rubrik „Über uns“. Welche, das verschweigen sie. Auch den Namen und Werdegang ihres berüchtigtsten Mitglieds, des SS-Offiziers Gerhard Lausegger. Weiter…