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Die unrühmlichen Gothen

Türschild der Burschenschaft Gothia Wien

Korporationen, die sich Gothia nennen, gibt es einige in Österreich. Uns interessiert hier aber eine ganz spezielle, die akademische (und schlagende) Burschenschaft Gothia zu Wien (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen katholischen Verbindung). Sie ist im sehr rechten Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ organisiert und dort wiederum zusätzlich in der rechtsextremen Pressure-Group „Burschenschaftliche Gemeinschaft“. Die Neonazi-Enzyklopädie Metapedia lobt die Burschenschaft Gothia. Kein Wunder, denn die Gothen loben ihre alten Nazis und den Erz-Antisemiten Schönerer. Weiter…

Wochenschau KW 8/20

Die Aufmerksamkeit war nach Deutschland gerichtet: Zuerst wegen der Verhaftung einer mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppe, dann zum Attentat in Hanau. In Österreich war es dafür „lustiger“, lauter NS-Späße – zumindest klang das vor Gericht so. Weiter…

Michael Raml (FPÖ): Wer andern eine Grube gräbt …

„Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!“ – Das abgedroschene und oft auch missbrauchte Sprichwort hat im Falle des Linzer FPÖ-Stadtrates und Burschenschafters Michael Raml seine volle Berechtigung. Es ist eine ziemlich dreckige Grube, in die sich Michael Raml selbst hineinbefördert hat. Seit Freitag, 21. Februar, hat er auf seiner Facebook-Seite nämlich ein Posting mit Sujet online, das nicht nur hetzerisch und falsch ist, sondern sich gegen seine eigene Partei richtet. Ein Beitrag von Karl Öllinger. Weiter…

Identitäre in der Leopoldstadt: Nicht willkommen!

Uschi Lichtenegger und Niki Kunrath (rechts) im Gespräch mit der Wirtin des Gasthauses Reinthaler (links)

Nachdem sich die identitäre Marke spätestens nach Bekanntwerden der Spende des Christchurch-Attentäters und dem Mail-Verkehr zwischen ihm und Sellner zerbröselt hatte, mussten sich Sellner und seine Truppe neu erfinden. Unter neuem Namen und alten Inhalten versuchen sie sich nun wiederzubeleben. Ein „Bürgertreff“ in der Leopoldstadt ist gründlich in die Hose gegangen. Ein Bericht. Weiter…

Küssels neue Keller

Am Sonntag erreichte uns ein Hinweis von BürgerInnen aus dem Weinviertel, die einen „beunruhigenden“ Sachverhalt schildern: Gottfried Küssel habe mehrere Immobilien in einer Kellerstraße in Poysdorf erworben. Was will Küssel damit? Weiter…

Wochenschau KW 7/20

Neun Jahre, nachdem sich ein Buntstiftmaler SS-Runen auf seine Finger tätowieren ließ – und zwar „im Häfn“ – gibt’s dafür jetzt eine Haftstrafe, nicht aber für das Delikt, das Anlass für den Prozess war. Herr V. beharrte in einem Prozess wegen versuchter Verhetzung darauf, dass er mehrere Vorstrafen hätte, nachdem ihm der Richter Unbescholtenheit attestiert hatte. Eine „Gaskammerparty“ auf WhatsApp könnte einer Kärntnerin zum Verhängnis werden, sie steht dafür in dieser Woche vor Gericht. Eine erste Verhandlung haben zwei Staatsverweigerer hinter sich, sie fassten nicht rechtskräftig hohe Haftstrafen aus. Weiter…

Österreich beliebtes Neonazi-Versteck!

So fahndete man - mit reichlich Verzögerung - seitens des deutschen BKA irgendwann gegen die Neonazis vom NSU - Bildquelle: BKA.de (www.endstation-rechts.de)

Österreich ist für deutsche Neonazis, die auf der Flucht vor ihren Justizbehörden sind, noch immer ein sehr beliebtes Unterschlupfziel. Das geht aus der jüngsten Anfragebeantwortung der deutschen Bundesregierung an die Abgeordnete Ulla Jelpke (Fraktion „Die Linke“) hervor. Ihre regelmäßig wiederkehrenden Anfragen zu den per Haftbefehl gesuchten Neonazis haben die Abgeordnete Sabine Schatz (SPÖ) auf die Idee gebracht, für Österreich eine ähnliche parlamentarische Anfrage einzubringen. Weiter…

Budapest: Neonazi-Aufmarsch in SS-Klamotten

Wenn in Budapest unter Hunderten Neonazis – teilweise in SS-Adjustierung – auch einige österreichische aus dem Nachlass der Alpen-Donau-Truppe aufmarschieren, ist einer ihrer Altvorderen, der Steirer Franz Radl, ganz gerührt und spricht ihnen Anerkennung fürs „Durchhalten“ aus. Wofür? Für die blutige Niederlage der braunen Pfeilkreuzler und SS-Verbände im Februar 1945 nach Wochen des sinnlosen „Durchhaltens“? Oder dafür, dass auch 2020 noch immer Neonazis diese Mordtruppe feiern? Weiter…

Objekt 21: Der „geläuterte“ Jürgen

Das Aufgebot des Cobra-Einsatzkommandos für einen störungsfreien Ablauf des Schwurgerichtsprozesses in Ried im Innkreis dürfte dem Jürgen sicher geschmeichelt haben. Der ehemalige heimliche Chef der schwer kriminellen Neonazi-Truppe um das „Objekt 21“ stand nämlich wieder einmal wegen NS-Wiederbetätigung vor Gericht. Nach unserer Rechnung hat er mit seinen 35 Lebens- und etlichen Haftjahren sowie fünf Verurteilungen wegen Wiederbetätigung alle anderen braunen Kameraden weit abgehängt. Und ausgerechnet er soll jetzt geläutert sein? Weiter…

Wochenschau KW 5/20

Heute steht ein Unverbesserlicher in Ried/Innkreis vor Gericht: Der Ex-Chef von „Objekt 21“ hat selbst in seiner noch nicht lange zurückliegenden letzten Haft gegen das Verbotsgesetz und als Draufgabe auch noch gegen das Waffengesetz verstoßen. Im März werden sich jene drei einem Prozess stellen müssen, die mutmaßlich einen Brandsatz gegen ein Asylheim in Himberg geschleudert haben. Zwei parlamentarische Anfragen beschäftigen sich mit Neonazismus und der Auslegung des Verbotsgesetzes.  Weiter…