Filter Schlagwort: Objekt 21

Verfassungsschutzbericht 2014: Was fehlt im Bericht (I)?

Orientiert man sich beim Rechtsextremismus am Verfassungsschutzbericht 2014, dann war das bedeutendste Ereignis im Jahr 2013 die Enttarnung des „Reichstrunkenboldes“ Philip T.. Im Juni 2013 wurde er- so der Bericht – vom BVT enttarnt und festgenommen. War da nicht noch was?

Urteil im „Objekt 21“-Prozess: Karl Öllinger im Interview über die Neonazi-Szene in Österreich

Zwei Mitglieder des Neonazi-Netzwerks „Objekt 21“ haben kürzlich unbedingte Haftstrafen ausgefasst – es handelt sich um Zusatzstrafen zu früheren Verurteilungen nach dem NS-Verbotsgesetz. Die Schuldsprüche sind noch nicht rechtskräftig. Der ehemalige Grünen-Politiker und heutige Anti-Neonazi-Aktivist Karl Öllinger erklärt im Interview, wie die Urteile einzuschätzen sind und wie sich die österreichische Neonazi-Szene in den vergangenen Jahren… Weiter »

Wels (OÖ): Objekt 21 –Obernazis neuerlich verurteilt

Die Haftstrafen für die beiden Bandenchefs der Neonazi-Truppe vom Objekt 21 summieren sich. Nachdem Jürgen W. (30) bereits zu 6 und Manuel S. (33) zu 4 Jahren Haft wegen NS- Wiederbetätigung verurteilt wurden, haben sie gestern weitere 6 Jahre und 9 Monate bzw. 4 Jahre und 8 Monate Haft für diverse andere kriminelle Delikte ausgefasst.

Verfassungsschutzbericht 2013 (III) Rechtsextreme Gewalt in Österreich

Der Verfassungsschutz weist in seinen Berichten Gewaltdelikte mit rechtsextremer Motivation nicht gesondert aus. In der Statistik werden sie unter den „sonstigen Delikten“ nach dem Strafgesetzbuch (StGB) wie gefährlicher Drohung, Sachbeschädigung usw. eingereiht. Rechtsextreme Gewalt wird so unsichtbar gemacht. Damit entledigt sich der Verfassungsschutz einer – zugegeben –schwierigen, aber notwendigen Aufgabe: was ist unter rechtsextremer Gewalt… Weiter »

Objekt 21: „Ein bisserl was“ ist passiert

Seit gestern stehen sie- wieder einmal – in Wels vor Gericht. Die beiden Rädelsführer von Objekt 21, Jürgen W. und Manuel S. müssen sich wegen der zahlreichen kriminellen Delikte, die Objekt 21 zur Last gelegt werden, verantworten. Wegen NS- Wiederbetätigung rund um Objekt 21 sind sie im November 2013 zu sechs bzw. vier Jahren Haft… Weiter »

Objekt 21: War’s das dann?

Ab 4. August müssen sich die beiden mutmaßlichen Chefs der kriminellen Neonazi-Truppe Objekt 21 aus Desselbrunn (OÖ) wegen ihrer zahlreichen kriminellen Delikte und ihrer Aktivität in einer kriminellen Vereinigung vor Gericht verantworten. Wegen NS-Wiederbetätigung wurden sie bereits (nicht rechtskräftig) zu Haftstrafen von 4 bzw. 6 Jahren verurteilt. War’s das dann bereits mit der gerichtlichen Aufklärung… Weiter »

Mikl-Leitner: Erfolgreich gegen Rechtsextremismus?

Innenministerin Mikl-Leitner hat in einem Interview mit der ÖVP-Tageszeitung „Neues ‚Volksblatt“ auch die Frage zu beantworten versucht, ob die Polizei genug gegen die Neonazi-Szene unternehme. Die Antwort der Ministerin fiel eher katastrophal aus.

Objekt 21: Noch ein Prozess gegen die Bosse

Ab 4. August stehen der informelle und der formelle Boss von Objekt 21 neuerlich in Wels vor Gericht. Gegen Jürgen W. und Manuel S., die wegen NS-Wiederbetätigung bereits zu 6 bzw. 4 Jahren Haft (nicht rechtskräftig) verurteilt wurden, wird dann wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und zahlreicher Vermögensdelikte verhandelt. Vor dem Landesgericht Ried im… Weiter »

Wo sind die deutschen Helfer von Objekt 21?

Aufgrund eines redaktionellen Versehens ist dieser Beitrag in der Vorwoche nicht erschienen. Katharina Schulze ist Landtagsabgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag. Im Jänner 2014 stellte sie eine parlamentarische Anfrage zu den Verbindungen des militanten Neonazi-Netzwerks Objekt 21 nach Bayern. Die Antwort des Innenministeriums ist durchaus aufschlussreich.