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Filter Schlagwort: NSU

Veranstaltung: Der rechte Terror des NSU

Im Mai 2013 begann am Münch­n­er Ober­lan­des­gericht der Prozess gegen den Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grund. Dem NSU-Net­zw­erk wer­den zehn Morde und einige Bombe­nan­schläge zur Last gelegt. Die Ver­strick­un­gen der staatlichen Behör­den mit dem recht­sex­tremen Ter­ror­net­zw­erk sind bis heute nicht voll­ständig gek­lärt. Was ist der aktuelle Ver­fahrens­stand? Wie kon­nte der NSU so lange unent­deckt bleiben? Welche Rolle spielte der Ver­fas­sungss­chutz? Gibt es Verbindun­gen nach Österreich?

Fre­itag, 21. Feb­ru­ar 2014, 19.00
Depot | 1070 Wien, Bre­it­e­gasse 3

Katha­ri­na König, Thüringer Land­tagsab­ge­ord­nete, DIE LINKE
Andreas Peham, Recht­sex­trem­is­mu­s­ex­perte, DÖW
Albert Stein­hauser, Jus­tizsprech­er, die Grü­nen Weit­er…

Weitere rechtsextreme Morde in Deutschland?

Die Innen­min­is­terkon­ferenz in Deutsch­land hat nach den Ermit­tlungspan­nen im Zusam­men­hang mit dem „Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grund” (NSU) die Über­prü­fung zahlre­ich­er Tötungs­de­lik­te ange­ord­net. Beson­ders auf Morde Sprengstof­fan­schläge und Banküber­fälle soll geachtet wer­den. Die Über­prü­fung kön­nte zeigen, dass mehr als die offiziell 63 Tötungs­de­lik­te recht­sex­trem motiviert waren, so das deutsche das Bun­desin­nen­min­is­teri­um. 745 Tötungs­de­lik­ten (418 vol­len­dete, 327 ver­suchte Tötun­gen) wur­den vom Bun­deskrim­i­nalamt und den Lan­deskrim­i­nalämtern auf einen möglichen recht­sex­trem­istis­chen Hin­ter­grund über­prüft. Die nun genan­nten Zahlen sind erschreck­end. Weit­er…

Burschenschafter als V‑Mann des Verfassungsschutzes

Die Indizien­kette ist ziem­lich dicht, dass Nor­bert Wei­d­ner, bis 2012 Chefredak­teur der Burschen­schaftlichen Blät­ter der Deutschen Burschen­schaft (DB) , ein V‑Mann des Ver­fas­sungss­chutzes war. Wei­d­ner, der 2011 die Ermor­dung des Wider­stand­skämpfers Diet­rich Bon­ho­ef­fer durch die Nazis für „juris­tisch gerecht­fer­tigt“ hielt und mit diesem Eklat einen wichti­gen Anstoß für den Zer­fall der DB lieferte, will sich zu den Vor­wür­fen nicht äußern. Weit­er…

Protokoll über den NSU-Prozess

Es ist ein gewaltiges Pro­jekt, das die Redak­tion von „SZ-Mag­a­zin“ (wöchentliche illus­tri­erte Beilage der „Süd­deutschen Zeitung“) da ges­tartet hat: alles, was im Münch­n­er NSU-Prozess bish­er gesagt wor­den ist, wurde pro­tokol­liert und wird am Fre­itag, 3.Jänner, im „SZ-Mag­a­zin“ gekürzt und verdichtet veröf­fentlicht. Par­al­lel dazu wur­den die Pro­tokolle ver­filmt (Trail­er) . Ein erster Kom­men­tar zu dem „atem­ber­auben­den und bedrück­enden“ Pro­jekt auf „Pub­lika­tive“ und hier der Link zum Bericht der „Süd­deutschen Zeitung“.

Antisemitismus im Ständestaat — eine Spurensuche

Do, 23. Jan­u­ar 2014, 18:30 – 20:00
Jüdis­ches Insti­tut für Erwachsenenbildung

Vor­trag aus der Rei­he: „Anti­semitismus gestern und heute” Anti­semitismus ist ein bis heute nicht nur in Öster­re­ich weit ver­bre­it­etes Phänomen. Auf­bauend auf christlichen Anti­ju­dais­mus wurde Anti­semitismus ab dem Ende des 19. Jahrhun­derts auch ein Mit­tel der Poli­tik. Die Vor­tragsrei­he geht anti­semi­tis­chen Strö­mungen auf kon­ser­v­a­tiv­er und sozialdemokratis­ch­er Seite eben­so nach wie nach anti­semtis­chen Ein­stel­lun­gen in der Bürokratie gefragt wird. Zum Abschluss wird der Blick anhand aktueller Stu­di­en auf den Anti­semitismus heute geworfen.

Wer ist ein Opfer rechter Gewalt ?

Nicht erst seit der Mord­serie des Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grunds (NSU) gibt es in Deutsch­land eine Debat­te über die Opfer­zahlen bei recht­sex­tremer Gewalt. Als Reak­tion auf das Ver­sagen bei den NSU-Mor­den wurde beschlossen, nach weit­eren unent­deck­ten recht­sex­tremen Gewalt­tat­en zu suchen. Erste Ergeb­nisse deuten darauf hin, dass die Opfer­zahl um ein Vielfach­es größer sein kön­nte als die offiziell reg­istri­erten Zahlen. Weit­er…