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Filter Schlagwort: NSU

Das rechtsterroristische Netzwerk Combat 18 und seine Österreich-Ableger

Das, was da ein antifaschis­tis­ches Net­zw­erk auf Exif-Recherche über „Com­bat 18“ zusam­menge­tra­gen hat, ist in mehrerer Hin­sicht bemerkenswert: Es wird nicht nur peni­bel der Werde­gang dieser als recht­ster­ror­is­tis­ch­er Ableger von Blood & Hon­our in Eng­land gegrün­de­ten gewalt­täti­gen Vere­ini­gung nachgeze­ich­net, son­dern vor allem seine Wieder­bele­bung seit dem Jahr 2012. Und dabei sind dem­nach auch min­destens fünf Per­so­n­en aus Vorarl­berg. Wir fassen den brisan­ten Öster­re­ich-Bezug dieser Recherche zusam­men. Weit­er…

Das Urteil im NSU-Prozess: Rezeption in und Reaktionen aus Österreich

Es war ein­er der wichtig­sten Prozesse der Nachkriegszeit – so der Tenor in Deutsch­land zum mehr als fünf Jahre andauern­den Prozess gegen Beate Zschäpe und die Mitangeklagten Ralf Wohlleben, Carsten S., André E. und Hol­ger G.. Der Prozess fand gestern mit den Urteilssprüchen ein vor­läu­figes Ende. Doch was waren die Reak­tio­nen in Öster­re­ich, zumal Ver­strick­un­gen von Öster­re­icherIn­nen und Beziehun­gen nach Öster­re­ich keines­falls auszuschließen sind? Eine Auswahl und Leer­stellen. Weit­er…

Der NSU und die Kontakte zum österreichischen „Blood & Honour”-Netzwerk

Ver­gan­genen Fre­itag, am 15.9., trat Cor­ry­na Görtz als Zeu­g­in von den hes­sis­chen NSU-Unter­suchungsauss­chuss (UA). Die derzeit Inhaftierte wurde von der Bun­de­san­waltschaft für den Prozess in München nicht als wichtig genug erachtet, um als Zeu­g­in vorge­laden zu wer­den, obwohl sie Kon­takt zum NSU-Kern­trio gehabt haben kön­nte. Gegen­stand der Befra­gung im hes­sis­chen UA war Görtz’ Zeit als Schlüs­selfig­ur der nord­hes­sis­chen Neon­azi-Szene Mitte der 1990er-Jahre, sowie ihr Aufen­thalt im offe­nen Vol­lzug in der JVA Bau­na­tal. Weit­er…

Wochenschau KW 31

Kleinere Nachricht­en über Mel­dun­gen zu Recht­sex­trem­is­mus, Ras­sis­mus und Neon­azis­mus dieser Woche haben wir in ein­er Wochen­schau zusam­menge­fasst. Weit­er…

(D) „Rechten Terror als rechten Terror benennen”

Die Hein­rich-Böll-Stiftung Sach­sen-Anhalt und der Vere­in Miteinan­der e.V. laden ein zur Fachkonferenz:
„Recht­en Ter­ror als recht­en Ter­ror benen­nen” — Nach dem NSU: Aktuelle Entwick­lun­gen, Analy­sen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten
3./4. Novem­ber 2016, Franck­esche Stiftun­gen, Halle (Saale)

Im Jahr 2015 kam es zu einem mas­siv­en Anstieg neon­azis­tis­ch­er Gewalt­tat­en. Ins­ge­samt wur­den mehr als 13.800 Delik­te reg­istri­ert, ein Anstieg von rund 30% im Ver­gle­ich zu 2014. In vie­len Gegen­den in Ost- und West­deutsch­land gelang es recht­en TäterIn­nen ein ‚Kli­ma der Angst‘ zu erzeu­gen, das sich haupt­säch­lich gegen Asyl­suchende und ihre Unter­stützerIn­nen richtet, aber auch gegen Poli­tik­erIn­nen und ver­meintliche poli­tis­che Geg­ner­In­nen. Es ist davon auszuge­hen, dass die Dunkelz­if­fer für Gewalt­tat­en sog­ar höher ist. Exper­tIn­nen und Behör­den war­nen vor ein­er neuen recht­en Terrorgefahr.

In unser­er zweitägi­gen Kon­ferenz möcht­en wir uns deshalb dem Phänomen des (neuen?) recht­en Ter­rors widmen.
Am ersten Tag geht es um die Klärung grund­sät­zlich­er Fra­gen. Es geht um die aktuelle Analyse und Ein­schätzung recht­ster­ror­is­tis­ch­er Ver­wurzelung, Struk­turen und Bezüge. Wann fängt rechter Ter­ror eigentlich an? Und muss Recht­ster­ror­is­mus vor dem Hin­ter­grund neuer organ­i­sa­tion­skul­tureller Entwick­lun­gen (Stich­wort: lead­er­less resis­tance, Rolle und Funk­tion sozialer Medi­en, Rolle und Funk­tion rechter Organ­i­sa­tio­nen) neu bes­timmt und definiert wer­den? Was macht Ter­ror von Rechts heute aus und wo liegen seine gesellschaftlichen Wurzeln? Wie ist Poli­tik gefordert und wie Gesellschaft?

Der zweite Tag der Kon­ferenz bietet neben ein­er Vorstel­lung der Kam­pagne NSU-Tri­bunal der Ini­tia­tive „NSU-Kom­plex abschaf­fen”, Work­shops zu ver­schiede­nen Aspek­ten von Bil­dungs- wie Präven­tion­sar­beit zum The­ma „Rechter Ter­ror“, wie ras­sis­tis­ch­er Mobil­isierung, Neon­azis­mus und Sprache und All­t­agsras­sis­mus. In der abschließen­den Podi­ums­dis­sku­sion geht es dann um die Rolle Sach­sen-Anhalts bei der Aufar­beitung des NSU-Kom­plex­es und konkret um die Frage, warum es bei der Fülle vor­liegen­den Indizien keinen NSU-Unter­suchungsauss­chuss in Sach­sen-Anhalt gab.

Link zur VA

Der braune Dreck auf YouTube

Bei YouTube kann man alle Arten von braunem Dreck unge­hin­dert sehen. Ver­botene Neon­azi-Songs, alte Nazi-Lieder, Reden von Nazis, Clips der ‚Deutschen Wochen­schau‘. Der „Report Mainz“ hat sich einen beson­deren Aspekt, die massen­haft gewaltver­her­rlichen­den Neon­azi-Lieder auf YouTube, her­aus­ge­grif­f­en und dazu einen Beitrag gestal­tet. YouTube bzw. dessen Eigen­tümer Google haben ein Inter­view ver­weigert. Weit­er…

Salzburg: Hitlerist, aber kein Neonazi – das geht nicht!

Mit ein­er eher wider­sprüch­lichen Argu­men­ta­tion ver­suchte der Angeklagte Björn Erik W., dem NS- Wieder­betä­ti­gung in mehr als fün­fzig Fällen vorge­wor­fen wurde, sich vor den Geschwore­nen zu vertei­di­gen. Der Spruch der Geschwore­nen war dann auch nicht so ein­deutig, wie das eigentlich nach dem klaren Geständ­nis des seit dem Früh­jahr 2013 obdachlosen Mannes zu erwarten gewe­sen wäre. Weit­er…

Der KKK in Deutschland

Der Ku Klux Klan war in Deutsch­land in den let­zten Jahrzehn­ten über diverse (teil­weise miteinan­der zer­strit­tene) Organ­i­sa­tio­nen präsent, das haben die Ermit­tlun­gen rund um die Neon­azi-Truppe „Nation­al­sozial­is­tis­ch­er Unter­grund“ (NSU) gezeigt. Ein Beitrag von „Report München” set­zt sich damit auseinan­der. Übri­gens, der Klan (hier ein länger­er Beitrag über die Geschichte des Klan) war auch in Öster­re­ich vertreten, nicht nur durch den langjähri­gen Dauer­aufen­thal­ter David DukeWeit­er…