Filter Schlagwort: Burschenschafter

Hubert Keyl – ein Opfer? (Teil 2)

Was in der Vergangenheit zum Bruch mit der Wiener Burschenschaft Albia geführt hat („dimissio in perpetuum“, Trennung auf Dauer), wissen wir nur ungefähr – was zur Entscheidung seiner nächsten Burschenschaft „Silesia“, dem unehrenhaften Ausschluss‚ geführt hat, das können wir einigermaßen rekonstruieren. Nachdem Hubert Keyl sich selbst (und mit ihm die FPÖ) und seine Familie als… Weiter »

Hubert Keyl – ein Opfer? (Teil 1)

Stolperstein Franz Jägerstätter

Bei den Burschenschaften gibt es keine größere Strafe als die „dimissio cum infamia“, die Entlassung in Schimpf und Schande. Für eine Nominierung zum Richter beim Bundesverwaltungsgericht reicht es anscheinend trotzdem. Hubert Keyl wurde 2010 von der Wiener Burschenschaft Silesia „cum infamia“ verjagt. Da stellen sich schon einige Fragen, auch wenn Keyl jetzt seine Bewerbung selbst… Weiter »

Medienschnipsel (III): Kehlmann, Kneissl, Kunasek & Ropac

Der Sommer neigt sich seinem Ende zu, damit auch die Sommerinterviews und in der Folge auch die Medienschnipsel davon. Der Schriftsteller Daniel Kehlmann, dessen Stück „Die Reise der Verlorenen“ am Theater in der Josefstadt am 6.9. uraufgeführt wird, hat sich deutlich zur politischen Entwicklung in Europa und Österreich geäußert, auch der Galerist Thaddäus Ropac –… Weiter »

Korporierte in Ministerien

Mit Heinz-Christian Strache als Parteiobmann sind auch viele Korporierte (aus Burschen- und Mädelschaften) an wichtige Schaltstellen in der FPÖ gekommen. Viele von ihnen sind nun auch in den blauen Ministerien gelandet. Hier ein Überblick: Minister (2): Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer Kabinette (12): Michael Klug (Verteidigung), Volker Knestel, Dominic Keuschnig, Thomas Hüttner (Sozialministerium), Herwig Götschober,… Weiter »

Neonazikonzert bei der Germania Ried: Mitglied des RFJ Ried hat dazu geladen

Dass Burschenschaften ein Hort von Gedankengut und Ritualen aus längst vergangenen Zeiten sind, wissen wir inzwischen. Dass es in der FPÖ dennoch sehr nützlich ist, ihnen anzugehören, weil sie als Kaderschmiede für Posten mit höheren Weihen dienen, ist ebenfalls bekannt. Alleine in diesem Jahr gab’s bereits vier Fälle, die an die Öffentlichkeit kamen und die… Weiter »

FPÖ: Nazi-Schrott im Hinterzimmer

Er hat mehrere Richtungswechsel in seiner Partei in prominenter Funktion überlebt. Unter dem Landesvorsitzenden Wilfried Tilg (2005 aus der FPÖ ausgeschlossen) wurde er Mitglied im Tiroler FPÖ-Landesvorstand, blieb es bei Gerald Hauser und bis zum heutigen Tag auch bei Markus Abwerzger. Der Apotheker Martin Hochstöger ist ein Schwergewicht in der Tiroler FPÖ. Das könnte und… Weiter »

Salzburg/Thiazi: Jetzt hat’s „Burkhard“ erwischt

Das neonazistische Thiazi-Forum ist seit 2012 abgedreht, aber die österreichische Justiz müht sich noch immer mit den Erkenntnissen ab, die in erster Linie aus den Ermittlungen der deutschen Verfassungsschützer stammen. In einer Anfragebeantwortung zu thiazi.net hat Justizminister Brandstetter vor einem Jahr die Nicknames derer angeführt, gegen die in Österreich wegen ihrer Aktivität auf thiazi.net ermittelt… Weiter »

an.schläge-Interview: Rechte Spektakel

Das feministische Magazin an.schläge hat in der Ausgabe 5/2017 ein Interview mit Judith Götz zur Frage wie mit dem besonderen medialem Interesse an den neuen Aktionsformen rechtsextremer Gruppierungen umgegangen werden kann. Wir dürfen netterweise das Interview hier wiedergeben.

Der Volkstod im Parlament?

Wenn der emeritierte Universitätsprofessor Werner Kuich, Burschenschafter bzw. Alter Herr der Wiener Libertas, heute anlässlich der Jubelfeier des RFS auf Einladung des Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer im Parlament seine Festrede hält, wird er vermutlich sein Lieblingsthema Vererbung und Intelligenz ansprechen. Schlimm genug. Wird er auch seine öffentlichen Äußerungen über Deutschtum, Volkstod und Österreich wiederholen?

Parteipolitische Feier auf Parlamentskosten?

Albert Steinhauser, Klubobmann der Grünen, hat sich gestern in einer Presseaussendung ebenfalls mit der geplanten RFS-Feier im Parlament beschäftigt und dabei auf einen weiteren Aspekt der Jubelveranstaltung hingewiesen: es handelt sich um eine Parteiveranstaltung auf Kosten des Parlaments. Der standard.at bringt eine Zusammenfassung der Kritik der Grünen bzw. die entsprechende APA-Meldung dazu.