Filter Schlagwort: Burschen-/Mädelschaften

FPÖ lädt zu Antisemitismus-Symposion

Die FPÖ, genauer ihr Bildungsinstitut, lädt ja heute Abend zum Thema Antisemitismus. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die FPÖ äußert sich dazu in der Woche der 78. Wiederkehr des Tags der antisemitischen Novemberpogrome („Reichskristallnacht“ genannt) eben dazu. Daran wurde zurecht Kritik geäußert, vor allem aber die Widersprüche aufgezeigt die sich dadurch ergeben.

Linz: Nicht ohne Narben sterben!

Fast hätte es der Rechtsaußen unter den katholischen Bischöfen, Andreas Laun, geschafft, sich zu den rechtsextremen Abendlandverteidigern in Linz zu gesellen, doch dann folgte er zwar nicht einer göttlichen Eingebung, aber der seines Erzbischofs und blieb dem Kongress fern. Eigentlich schade, denn Laun hätte gut auf die RednerInnenliste gepasst. So musste Hofers Mann fürs Grobe,… Weiter »

Verhetzung (II): Einstweilige Verfügung gegen „Aula“

Die Ermittlungen nach einer Anzeige wegen NS-Wiederbetätigung bzw. Verhetzung gegen den „Aula“-Autor und Burschenschafter Fred Duswald durch Harald Walser wurden Ende 2015 zwar eingestellt, aber Walser hat die Anwältin Maria Windhager beauftragt, im Namen von KZ-Überlebenden zivilrechtlich Klage auf Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung zu klagen und zunächst über eine Einstweilige Verfügung die Unterlassung inkriminierender Äußerungen zu… Weiter »

Die (Ver)Sager des Verfassungsschutzes

Im Auftrag des oberösterreichischen Landeshauptmanns Josef Pühringer (ÖVP) hat der Verfassungsschutz eine „Gefährdungseinschätzung“ erstellt, in der den Veranstaltern und TeilnehmerInnen des rechtsextremen Linzer Kongresses Unbedenklichkeit bescheinigt wird. Gefahr ginge hingegen von den GegendemonstrantInnen aus. Höchste Zeit, um sich näher anzusehen, wem der Verfassungsschutz da immer wieder die Mauer macht.

Burschibuden als „identitäre Zentren“

Eine ausgezeichnete Recherche über den Sohn einer ehemaligen FPÖ-Sozialministerin legt die Recherche Graz vor: “Heinrich Sickl – Vom Neonazi zum Vermieter des ‚Identitären‘ Zentrums in Graz“. Das hat die Recherche Wien angespornt sich auch die anderen identitären ‚Zentren‘ etwas genauer anzuschauen, um zu einem für die Idis deprimierenden Befund zu kommen: die neuen ‚identitären Zentren‘… Weiter »

Starker Protest gegen rechtsextremen Kongress

Am 29. Oktober 2016, findet in Linz nicht nur ein Kongress statt, der verschiedene rechtsextreme Schattierungen versammelt, sondern auch eine Gegendemonstration, die um 14h beim Hauptbahnhof Linz startet. Der Widerstand gegen den rechtsextremen Aufmarsch wird immer stärker. Das Linzer „Bündnis gegen Rechts“ hat am 21.10. in einer Pressekonferenz seine Aktivitäten vorgestellt.

„Antisem“, der Alpen-Donau-Nazi

Der Administrator „Antisem“ von den Alpen-Donau-Nazis ist am Montag dieser Woche von einem Wiener Geschworenengericht zu drei Jahren Haft, davon eines unbedingt, verurteilt worden. M.M. aus Linz versuchte dem Gericht glaubhaft zu machen, dass er sich schon vor vielen Jahren aus der Szene zurückgezogen habe. Schön wär’s! Er ist schon vor langer Zeit in der… Weiter »

Rechtsextremer Kongress in Linz: Zahlreiche Prominente fordern von LH den Rauswurf

Mehr als 60 Persönlichkeiten wandten sich gestern (18.10.2016) an den Landeshauptmann von Oberösterreich Josef Pühringer und forderten die Zurücknahme der Vermietung des landeseigenen Veranstaltungsorts. Wir geben den Brief in ganzer Länge wieder. Gleichzeitig hat sich auch mein Kollege Harald Walser in einer Aussendung zu Wort gemeldet – auch diese Aussendung wollen wir wiedergeben.

Die Nazis im Freigang

Der inhaftierte Küssel auf Freigang bei den alten Nazis und Rechtsextremen vom Ulrichsberg? Schon ein Freigang Küssels im Juni hat öffentliches Aufsehen erregt. Eine parlamentarische Anfrage sollte Klärung bringen, denn Küssel ist nicht der erste Neonazi, der aus der Haft heraus weiter agiert. Es ist eine illustre Schar, die da aus der Haft heraus weiter… Weiter »

Mädelschaften: „Mit Schwung ins neue Semester“

Dass Deutschnationalismus nicht nur Männersache ist, belegt in Österreich u.a. die Existenz mehrerer sogenannter Mädelschaften bzw. Damenverbindungen. Sie sind im deutschsprachigen Bereich gut vernetzt und vertreten ähnliche Positionen wie ihr männliches Äquivalent, Burschenschaften. Vergangenes Wochenende fand das jährliche Damenverbindungstreffen (DVT) in Erlangen statt.