• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Burschen-/Mädelschaften

Die unrühmlichen Gothen

Türschild der Burschenschaft Gothia Wien

Korporationen, die sich Gothia nennen, gibt es einige in Österreich. Uns interessiert hier aber eine ganz spezielle, die akademische (und schlagende) Burschenschaft Gothia zu Wien (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen katholischen Verbindung). Sie ist im sehr rechten Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ organisiert und dort wiederum zusätzlich in der rechtsextremen Pressure-Group „Burschenschaftliche Gemeinschaft“. Die Neonazi-Enzyklopädie Metapedia lobt die Burschenschaft Gothia. Kein Wunder, denn die Gothen loben ihre alten Nazis und den Erz-Antisemiten Schönerer. Weiter…

Michael Raml (FPÖ): Wer andern eine Grube gräbt …

„Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!“ – Das abgedroschene und oft auch missbrauchte Sprichwort hat im Falle des Linzer FPÖ-Stadtrates und Burschenschafters Michael Raml seine volle Berechtigung. Es ist eine ziemlich dreckige Grube, in die sich Michael Raml selbst hineinbefördert hat. Seit Freitag, 21. Februar, hat er auf seiner Facebook-Seite nämlich ein Posting mit Sujet online, das nicht nur hetzerisch und falsch ist, sondern sich gegen seine eigene Partei richtet. Ein Beitrag von Karl Öllinger. Weiter…

Blaue Personalia: vorne raus, hinten rein

Hinter den Kulissen haben sich seit dem schmachvollen Ende der FPÖ als Regierungspartei und den Verlusten bei der Nationalratswahl interessante personelle Rochaden ergeben. Einige mussten gehen, andere wechselten in neue Positionen und tauchen an unvermuteten Stellen wieder auf. Weiter…

Wochenschau KW 4/20

Es brodelt weiter in der FPÖ, „not amused“ zeigte man sich über Strache Angriffe auf seine Ex-Partei und stellt eine Klage in Aussicht. Der Streit zwischen Strache/DAÖ und FPÖ könnte auch Auswirkungen auf den Burschenschafterball gehabt haben. Dort vergnügte man sich zwar wieder mit gewohnt einschlägigem Publikum, darunter auch Neonazis, aber in reduzierter Zahl – die BesucherInnen werden weniger. Eine Frage stellen wir uns: Hat es ein Treuebekenntnis zur FPÖ gegeben? Weiter…

Wochenschau KW 3/20

Wer jemandem eine „frohe Reichskristallnacht“ wünscht und den 20. April als „Tag des Herrn“ bezeichnet, gehört vor ein Gericht. Und vor dem musste sich ein 24-Jähriger in Feldkirch verantworten. Manchmal lauter, manchmal stiller sterben nun immer mehr braun-rechtsextreme Medien, in den letzten Monaten durften wir uns gleich von drei verabschieden. Und verabschiedet hat sich im Burgenland gleich eine ganze Ortsgruppe aus der FPÖ.  Weiter…

Kapitel „Einzelfälle“ im FPÖ-Historikerbericht: ein weiterer Einzelfall

Am 23. Dezember war er nach mehrfachen vorhergehenden Ankündigungen da: der FPÖ-Historikerbericht oder – wie das Elaborat im Standard bezeichnet wurde – der Hysterikerbericht. Zugegeben, nicht dass wir mit einer ernsthaften Aufarbeitung der braunen FPÖ-Geschichte und Gegenwart gerechnet hätten, aber welches Ausmaß da an Pfusch und Unseriosität vorgelegt wurde, hat selbst uns erstaunt. Ein Beispiel daraus: das Kapitel „Vorwürfe und ‚Einzelfälle’“. Weiter…

Die schweigenden Schwaben zu Innsbruck

Die akademische Burschenschaft Suevia in Innsbruck wird immer wieder beispielhaft als eine Burschenschaft genannt, die vorbildlich ihre Vergangenheit aufgearbeitet habe. Davon ist nichts zu merken, wenn man die Website der Suevia aufruft. „Herausragende Persönlichkeiten der Politik, Wirtschaft, Medizin, Wissenschaft und Forschung“ seien aus ihren Reihen hervorgegangen, schreiben die Sueven in der Rubrik „Über uns“. Welche, das verschweigen sie. Auch den Namen und Werdegang ihres berüchtigtsten Mitglieds, des SS-Offiziers Gerhard Lausegger. Weiter…

Deutsche Burschenschaft: Die missbrauchten Kronzeugen

Burschenschafter Mensur

Vor allem deutsch-völkische Burschenschaften in Österreich brüsten sich gerne bei allen unpassenden Gelegenheiten mit Persönlichkeiten, die man eigentlich nicht in ihren Reihen vermuten würde. Victor Adler Gründer der österreichischen Sozialdemokratie, wird da ebenso gerne angeführt wie Michael Häupl, der Wiener Altbürgermeister, die Schriftsteller Heinrich Heine und Hermann Bahr oder auch Theodor Herzl, Begründer des politischen Zionismus. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie zwar einmal Burschenschafter waren, dann aber ausgetreten sind oder ausgeschlossen wurden. Weiter…

Werner Kogler, Max Weber und die Burschenschaft

Der Chef der Grünen, Werner Kogler, hat mehrmals den deutschen Soziologien Max Weber (1864 -1920) mit dessen Unterscheidung von Gesinnungs- und Verantwortungsethik zitiert und interpretiert. Das wäre eigentlich nicht besonders aufregend, aber den Redakteur Alexander Purger von den „Salzburger Nachrichten“ hat es sehr berauscht. Weil er Max Weber für einen gestandenen Burschenschafter hält. Das ist aber nur die halbe Wahrheit – eigentlich gar keine. Weiter…

Wochenschau KW 46/19

Das wird uns wohl noch länger beschäftigen, die „lieben Grüße“ des HC, die er herumverschickte, um seinen blauen Bezirksrat Peter Sidlo über die Novomatic im Aufsichtsrat der Casinos AG zu platzieren. Es hat nur wenige Monate gedauert, bis die Justiz mit dem Erbe aus den 18 Monaten der Regierung Türkis-Blau involviert war. Gestern, exakt sechs Monate nach Veröffentlichung des Ibiza-Videos und dem Beginn des Endes der Regierung Kurz-Strache, haben der „Falter“ und die „Presse“ dazu entlarvende Chatverläufe online gestellt. Gestern haben wir auch erfahren, dass drei Personen aus dem identitären Umfeld bei einem Brandanschlag auf eine Asylunterkunft in Himberg dabei gewesen sein sollen, mindestens einer davon dürfte auch wegen Wiederbetätigung vor Gericht landen. Dazu noch News zur Liederbuch-Affäre der Bruna Sudetia und Hitlergrüße am Untersberg – irgendwie also Business as usual in Österreich in unserem Rückblick auf die vergangene Woche. Weiter…