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Filter Schlagwort: Burschen-/Mädelschaften

„Wels ist kein Tummelplatz für Ewiggestrige!“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Presseaussendung Welser Ini­tia­tive gegen Faschismus

250 Men­schen bei Mah­nwache in Wels
Scharfe Kri­tik an FPÖ-Rabls Förderung des Rechtsextremismus

Trotz strö­menden Regens haben am Don­ner­stagabend 250 Men­schen mit ein­er Mah­nwache vor dem Welser Rathaus ein starkes Zeichenge­gen Recht­sex­trem­is­mus geset­zt. Die Mah­nwache stand unter dem Mot­to „Wels ist kein Tum­melplatz für Ewiggestrige!“. Protestiert wurde damit gegen den recht­sex­tremen „Burschen­tag“ und seine Förderung durch den Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl, aber auch gegen den lax­en Umgang von Poli­tik und Behör­den mit Recht­sex­trem­is­mus über­haupt. Ver­anstal­ter waren die Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus, das OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus sowie das Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich. Mit Nach­druck ver­langt wur­den ein klares Nein des Lan­deshaupt­manns und aller demokratis­chen Parteien zu recht­sex­tremen Ver­anstal­tun­gen in Oberöster­re­ich, das endgültige Aus für jede Sub­ven­tion­ierung der Burschen­schaften und ein wirk­samer Aktion­s­plan gegen die zahlre­ichen recht­sex­tremen Straftat­en im Bun­des­land. Die Haup­trede hielt der Recht­sex­trem­is­mus-Experte und Buchau­tor Hans-Hen­ning Scharsach. Er übte scharfe Kri­tik am Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter: „Rabl fördert mit Steuergeld eine Kader­schmiede des Recht­sex­trem­is­mus! Denn nichts anderes sind die Burschen­schaften, die sich in Wels treffen.“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Braune Front im Burgenland?

Die Corona-Querfront rund um Gottfried Küssel mit Peter Rennmayr aus Purbach (© Presseservice Wien, Beschriftung ÖRA)

Neon­azis und Recht­sex­treme haben seit Anfang 2020 wichtige Schalt­stellen inner­halb der Coro­na-Maß­nah­men-Bewe­gung über­nom­men, von Beginn an die wichtig­sten Demos organ­isiert, Red­ner gestellt, braune Ide­olo­giefrag­mente einge­speist und ziel­stre­big auf Straßenkampf und Bürg­erkrieg hingear­beit­et. Daneben arbeit­en sie auch an der Stärkung ihrer eige­nen Struk­turen. Vor allem im Bur­gen­land tut sich da ger­ade etwas. Weit­er…

Ein Teutone vor Gericht

Landesgericht Wien (2022)

Nach vie­len Jahren der Beschäf­ti­gung mit öster­re­ichis­chen Recht­sex­tremen und Neon­azis kann’s uns den­noch passieren, dass wir Neues dazuler­nen. Gestern war wieder ein­mal so ein Tag der Erleuch­tung: erstaunlicher­weise in einem Prozess gegen einen Burschen­schafter, der sich wegen des Ver­dachts, gegen das Ver­bots­ge­setz ver­stoßen zu haben, vor dem Wiener Lan­des­gericht ver­ant­worten musste. Ein Prozess­bericht. Weit­er…

Presseaussendung MKÖ: Offener Brief an LH Stelzer

Pressemel­dung MKÖ vom 09.08.2022

In einem Offe­nen Brief des Mau­thausen Komi­tees Öster­re­ich und des OÖ. Net­zw­erks gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus wen­den sich 95 Per­sön­lichkeit­en an Lan­deshaupt­mann Thomas Stelz­er. Sie ver­weisen darauf, dass in Oberöster­re­ich nicht nur seit Jahren die meis­ten recht­sex­tremen Straftat­en aller Bun­deslän­der began­gen wer­den, son­dern diese Straftat­en zulet­zt noch ein­mal drama­tisch zugenom­men haben. Und sie ver­lan­gen Maß­nah­men, um die braune Has­skrim­i­nal­ität sowie andere recht­sex­treme Aktiv­itäten endlich wirk­sam zu bekämpfen. Unter anderem fordern sie von Stelz­er ein klares Nein zum recht­sex­tremen „Burschen­tag“, den der Öster­re­ichis­che Pen­näler­ring (ÖPR) Mitte Sep­tem­ber in Wels ver­anstal­ten will – aus Steuergeld sub­ven­tion­iert durch den dor­ti­gen FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl. Weit­er…

Proteste gegen Burschenschaftertreffen in Wels

Burschenschafter Mensur

Vom 16. bis zum 18. Sep­tem­ber 22 soll in Wels der „Burschen­tag” des Öster­re­ichis­chen Pen­näler­rings (ÖPR) stat­tfind­en. Die frei­heitlich geführte Stadt will das Tre­f­fen fördern. Gegen die Ver­anstal­tung mit der Beteili­gung von recht­sex­tremen Kor­po­ra­tio­nen protestieren die „Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus”, das „OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus” und das „Mau­thausen Kom­mi­tee Öster­re­ich”. Weit­er…

Wochenschau KW 23/22

Die Enthül­lun­gen rund um die Geschäfts­beziehun­gen des Fußball­stars Mar­tin Hin­tereg­ger mit dem Recht­sex­tremen Iden­titären-Fre­und Hein­rich Sickl haben nicht nur in der Fußball­welt ordentlich Staub aufgewirbelt. Das Ergeb­nis: Alle Betrof­fe­nen geben sich schw­er belei­digt, und Hin­terg­gers Kar­riere bei der Ein­tra­cht kön­nte been­det sein. Der Graz­er FPÖ-Gemein­der­atsklub, aus dem Sickl mit Dezem­ber 2020 aus­geschieden ist, set­zt trotz gegen­teiliger Beteuerun­gen mit burschen­schaftlichen und iden­titären-nahen Per­son­alien auf Kon­ti­nu­ität. Das gefällt nicht allen in der Stadt­partei. Weit­er…

Wochenschau KW 11/22

Und wieder die FPÖ Graz: Fast 1,9 Mil­lio­nen aus Parteigeldern seien es inzwis­chen, die in dun­kle Kanäle ver­schwun­den sind. Und die Partei will davon jahre­lang nichts bemerkt haben – das alleine ist schon bemerkenswert. Daher ver­sucht man sich in Abgren­zung und verkauft neue Köpfe als Neustart. Mit zwei der drei Neuen an der Spitze ist die FPÖ alt geblieben: Sie kom­men aus dem Lager der Kor­pori­erten. Weit­er…

Eine „schneidige“ Rede und viel brauner „Humor”

„Geschmack­los“ zählte wohl zu den häu­fig­sten Wörtern, die im gestri­gen Prozess eines ehe­ma­li­gen Wiener RFS-Funk­tionärs und Burschen­schafters fie­len. Der war mit ein­er Anklage nach dem Ver­bots­ge­setz (§ 3g) kon­fron­tiert. Der Aus­lös­er: eine durch das DÖW angezeigte Rede, die der Angeklagte im Zuge eines „Couleur­bum­mels“ an einem 8. Mai an der Rampe der Wiener Uni zum Besten gegeben hat­te. Doch da kam noch viel mehr nach. Ein Prozess­bericht. Weit­er…

FPÖ Graz (Teil 4): Tote, Sucht & Forschungen?

Seit zwei Tagen sind Mario Eustac­chio und Armin Sip­pel in der Graz­er Poli­tik Geschichte. Während Sip­pels Nach­fol­ger als Klubob­mann, Alex­is Pas­cut­ti­ni, ver­suchte, wenig­stens durch das Tra­gen der Korn­blume blaue Kon­ti­nu­ität zu ver­sprühen, ist in der Real­ität der Graz­er Blauen einiges ins Rutschen ger­at­en. Wir haben uns in den vorherge­hen­den Beiträ­gen zum Graz­er Finanzskan­dal vor­wiegend den Vere­inen gewid­met, die die Stadt­partei so großzügig über die Jahre hin­weg ali­men­tiert hat­te. Aber auch weit­ere Details aus dem frei­heitlichen Finanzge­baren ver­di­enen Aufmerk­samkeit. Weit­er…

FPÖ Graz (Teil 3): Schwamm drüber?

Nach den Rück­trit­ten der bei­den Graz­er FPÖ-Funk­tionäre Armin Sip­pel und Mario Eustac­chio wegen ver­muteter Extra-Gagen fiel dem FPÖ-Finanzref­er­enten Matthias Eder vor ein­er Woche ein, dass er rund 500.000 verun­treut hat, machte Selb­stanzeige und zahlte gle­ich ein­mal 700.000 Euro zurück. Das nen­nt sich dann „tätige Reue“ und wirkt straf­be­freiend. Wenn alle brav still­hal­ten, dann war’s das wohl mit der Aufk­lärung über den jüng­sten Finanzskan­dal bei der FPÖ Graz bzw. ihrem Gemein­der­atsklub. Schwamm drüber? Weit­er…