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Filter Schlagwort: Alpen Donau Info

Verfängliche Bilder

Die Natonale Volkspartei (NVP) des Robert Fall­er kön­nte dem­nächst strafrechtliche Prob­leme bekom­men — berichtet der „Blick nach rechts”. Das freut uns. Noch mehr freut uns die Begrün­dung der Ver­fas­sungss­chützer: Fall­er und seine Kam­er­aden haben stolz neben den Geis­tes­riesen von der NPD posiert, sich dabei fotografieren lassen und die Fotos auf ihre Home­page gestellt.

Wir über­legen, alle Fotos, auf denen öster­re­ichis­che Neon­azis mit deutschen, ungarischen, rumänis­chen, bul­gar­ischen, tschechis­chen usw… Neon­azis abfo­tografiert wur­den, zu veröffentlichen.
Wenn der Ver­fas­sungss­chutz bzw. die Staat­san­waltschaften tätig wür­den, würde uns das noch mehr freuen. Weit­er…

Mario A (NVP): Geläutert, aber zu schwach?

Am Lan­des­gericht Wiener Neustadt wurde am Mon­tag, 5.7.2010 der erste Prozesstag im Geschwore­nen­ver­fahren gegen Mario A. (21) wegen NS-Wieder­betä­ti­gung, Sachbeschädi­gung und ille­galem Waf­fenbe­sitz abge­hal­ten. Der Strafrah­men beträgt bis zu 10 Jahre Haft. Weit­er…

Franz Radl wieder einmal vor Gericht – ohne „alpen donau”!

Franz Radl, Recht­sex­trem­ist und ver­hin­dert­er Lokalpoli­tik­er aus der Steier­mark, musste sich heute, 29.6.2010, vor dem Lan­des­gericht Graz wegen übler Nachrede ver­ant­worten. Bei Radl waren bei ein­er Haus­durch­suchung Flug­blät­ter gefun­den wor­den, in denen er den Feld­bach­er Bürg­er­meis­ter der Spiel- und Alko­hol­sucht beschuldigt hatte.

Der Prozess selb­st dauerte „kaum mehr als fünf Minuten” (ORF — Steier­mark). Der Richter ver­fügte lediglich, dass die Flug­blät­ter und Plakate ver­nichtet wer­den müssen und ver­wies den Vor­wurf der Beschimp­fung und üblen Nachrede zurück an das Bezirksgericht.

Der Feld­bach­er Bürg­er­meis­ter Deutschmann, gegen den sich die Angriffe Radls richteten, gab vor Gericht an, dass er seit 2007 ver­fol­gt und bedro­ht werde: „Ich habe Angst um mich und meine Fam­i­lie.” Auf die Straße vor seinem Wohn­haus sei „Sau­jude” aufge­sprüht wor­den, er sei beschimpft („Türken­schwein”) und bedro­ht („Deine Zeit kommt!”) wor­den. Die Polizei habe ihm ger­at­en, auf sich aufzupassen.

Deutschmann erk­lärte vor Gericht, er kenne den Angeklagten Radl nicht per­sön­lich und habe ihn erst zwei Mal gese­hen: „Vor Gericht und in einem Lokal: Ich kam vom WC, da hat er mich fotografiert.”

Foto des Bürgermeisters was auf alpen-donau.info veröffentlicht wurde
veröf­fentlicht auf alpen-donau.info

Auf der Neon­azi-Web­site „alpen-donau” war zulet­zt am 10.5.2010 über den Prozess und die Vor­würfe gegen Radl berichtet wor­den. Dabei wur­den auch die het­zerischen Flug­blät­ter, deren Ver­nich­tung jet­zt vom Richter ange­ord­net wurde, im Fak­sim­i­le wiedergegeben. Radl wurde als der „Typus des ewig umtriebi­gen Nation­al­is­ten”, der „gegen die Ver­nich­tung unseres Volkes” kämpfe, beschrieben. Eigen­lob stinkt!

Inter­es­sant an den von „alpen-donau“ wiedergegebe­nen Flug­blät­tern ist, dass das eine mit einem „hc-man“-comic über das Aus­län­der­wahlrecht endet. Der Com­ic stammt tat­säch­lich aus der FPÖ-Sudelküche, sodass man eigentlich annehmen müsste, dass auch das anonyme Flug­blatt mit der FPÖ zu tun hat. Uns liegt jedoch kein Hin­weis dazu vor. Allerd­ings haben wir auch keine Erk­lärung gefun­den, in der sich die FPÖ von diesem Flug­blatt dis­tanzieren würde.

Bemerkenswert ist nicht nur, dass die bei Franz Radl gefun­de­nen Flug­blät­ter auf „alpen-donau“ wiedergegeben wur­den, auch das Foto, das den Bürg­er­meis­ter in dem Lokal zeigt und von dem dieser ver­mutet, dass es von Radl geschossen wurde (siehe oben), ist auf „alpen-donau“ zu finden.

Radl, der nicht wis­sen will, woher die Flug­blät­ter kom­men, stimmte im Prozess zu, dass sie einge­stampft wer­den. Er muss auch die Ver­hand­lungskosten tra­gen. Auf Radl wartet noch ein Ver­fahren wegen Ver­stoßes gegen das NS-Verbotsgesetz.

Ehrenerklärungen

Von Keller­nazis, Burschen­schaften, Idioten, Spitzeln, Duellen und ein­er verkracht­en Sonnwendfeier

Der Anlass ist schnell erzählt: Am 21.Juni 2007 fand am Wiener Koben­zl eine jen­er Son­nwend­feiern statt, die vom Wiener Kor­po­ra­tionsring (WKR) und den Öster­re­ichis­chen Lands­man­nschaften (ÖLM) ver­anstal­tet wer­den und bei denen auch gerne Bar­bara Rosenkranz, ihr Horst Jakob und Neon­azis wie Got­tfried Küs­sel anwe­send waren. Weit­er…

Die Verharmloser vom BVT

Die Ver­fas­sungss­chutzberichte des BMI muss man quer­lesen. Hin­ter den ein­lul­len­den Ver­sicherun­gen der Ver­fas­sungss­chützer, dass die Aktiv­itäten der recht­sex­tremen Szene keine Verän­derun­gen zum jew­eili­gen Vor­jahr zeigten, ver­ber­gen sich drama­tis­che Verän­derun­gen. Weit­er…

Wien: Neonazis drohen Prammer

Auf der Neon­azi-Seite „alpen-donau.info“ wer­den anlässlich ein­er par­la­men­tarischen Enquete zu Frauen­quoten wüste Dro­hun­gen gegen die Präsi­dentin des Nation­al­rats und andere Frauen aus­gestoßen: „Solche Weiber brauchen ver­mut­lich eine tüchtige Tra­cht Prügel.“ (ORF)

Wiener Neustadt: Rechtsextreme Störaktionen

Die Plakate der Stadt­ge­meinde Wiener Neustadt, die seit Mitte Sep­tem­ber für Inte­gra­tion wer­ben, sind großräu­mig mit Parolen wie „Inte­gra­tion ist Illu­sion“ und „Rück­führung ist mach­bar, Herr Nach­bar“ überklebt wor­den. Hin­ter den Atio­nen wer­den Per­so­n­en ver­mutet, die „Alpen-Donau“ bzw. der NVP nahestehen.

Ulrichsberg (Kärnten) : Neonazi schlägerte

Bei ein­er von der FPÖ Kärn­ten am 20.9.09 ver­anstal­teten Kranznieder­legung am Ulrichs­berg taucht­en auch die bekan­nten Neon­azis Got­tfried Küs­sel und Hans Jörg Schi­manek jun. mit eini­gen weniger bekan­nten Neon­azis (auch aus der BRD) auf. FPÖ-Kärn­ten-Chef Har­ald Jan­nach beteuerte, Küs­sel nicht ein­ge­laden zu haben. Ein­er der Neon­azis zettelte prompt eine Schlägerei mit einem Gegen­demon­stran­ten an. (Kro­ne, Standard)