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Filter Schlagwort: Zivilcourage

Identitäre Neonazi-Demonstration am 17. Mai in Wien? (I)

Weil die EU angeblich “Völker und Kulturen zerstört, Europa mit Fremden überflutet”, rufen die Identitären Österreichs rufen für den 17. Mai 2014 zu einer Demonstration auf. Aber nicht nur die Identitären rufen zu dieser Demonstration auf, auch neonazistische Gruppierungen des so genannten “Nationalen Widerstandes”. Weiter…

Deutschland: 184 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990

Die „Mut gegen rechte Gewalt“ (MUT)-Redaktion und der Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung haben die Todesopferliste rechter Gewalt aktualisiert: Seit 1990 wurden in Deutschland 184 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Die rassistische Mordeserie von 2000 bis 2007 zeigt einen würdelosen Umgang der staatlichen Behörden mit rechtsextremer Gewalt. Weiterlesen auf mut-gegen-rechte-gewalt.de – 184 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990

Gedenkveranstaltung 27. Jänner 2014

Jetzt Zeichen setzen! – Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner 2014. Wir laden alle herzlich ein, diesen Aufruf weiter zu verteilen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Am Montag, dem 27. Jänner 2014, um 17.00 Uhr am Heldenplatz beim Weiheraum des äußeren Burgtors in 1010 Wien. Weiter…

NOWKR-Proteste 2014: “Some minor incidents of violence” (BBC)

Schaufenster gingen zu Bruch, Blumentöpfe wurden umgeschmissen, Misteimer wurden – entgegen deren Bestimmungszweck – herumgerollt. Dabei verloren sie ihr kostbares Gut. Dafür nun die mediale Aufregung wegen des berühmt berüchtigten “Schwarzen Blocks”? Oder gab es da noch etwas anderes? Weiter…

Deutsche Burschen in Österreich. Strategien gegen Rechtsextremismus.

Donnerstag, 16.01.2014
19:00 – 22:00 Uhr
Hörsaal 4, GeiWi, Innrain 52d, 6020 Innsbruck

Vortrag: Judith Götz
Diskussion mit Judith Götz und Karl Öllinger

Vortragende/r

Judith Goetz, Karl Öllinger

Judith Goetz: Literaturwissenschafterin und Politikwissenschafterin. Mitglied der Redaktion Context XXI, der Forschungsgruppe FIPU [url]www.fipu.at[/url] sowie der LICRA (Liga gegen Rassismus und Antisemitismus), Mauthausen-Außenlager-Guide, zahlreiche Artikel und Vorträge zu den Themenbereichen Rechtsextremismus, Gedenkpolitik und Gedenkkultur in Österreich sowie zu feministischen/frauenpolitischen Fragestellungen. Lehraufträge an den Universitäten in Klagenfurt/Celovec, Salzburg und Wien.

Weitere Informationen

Deutschnationale Burschenschafter stehen in Österreich für völkischen Nationalismus, NS-Verherrlichung und Holocaust-Leugnung. Das extrem antisemitische, homophobe, rassistische und frauenfeindliche Weltbild des österreichischen Korporationswesens stellt wahrlich kein marginalisiertes gesellschaftliches Randphänomen dar. Vielmehr fungieren deutschnationale Burschenschaften auch als Kaderstätte und Verbindungsglied zwischen legal organisiertem Rechtsextremismus und der militanten Neonaziszene. So sind zahlreiche Nationalratsabgeordnete der FPÖ Alte Herren von Burschenschaften und es lässt sich auch sonst kaum ein namhafter Ideologe des österreichischen Neonazismus antreffen, der nicht dem korporierten Milieu entstammt.
Veranstalter

Plattform unabhängiger Fachschaftslisten – Grüne & Alternative StudentInnen

Offener Brief zum „Akademikerball“

Das Bündnis „Jetzt Zeichen setzen!“ plant im Vorfeld des von der FPÖ ausgerichteten Akademikerballes in der Wiener Hofburg – dem Nachfolger des umstrittenen WKR-Balls – mehrere Protestveranstaltungen. Am Donnerstag veröffentlichte die Plattform einen offenen Brief von KZ-Überlebenden, der die Verantwortlichen dazu auffordert, die Räumlichkeiten für den Ball nicht zur Verfügung zu stellen. Die Hofburg-Betriebsgesellschaft reagierte nur mit einem Satz auf den offenen Brief:“Der Ball findet statt“, von Wirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt gab es bislang gar keine Reaktion. Weiter…

Wer ist ein Opfer rechter Gewalt ?

Nicht erst seit der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gibt es in Deutschland eine Debatte über die Opferzahlen bei rechtsextremer Gewalt. Als Reaktion auf das Versagen bei den NSU-Morden wurde beschlossen, nach weiteren unentdeckten rechtsextremen Gewalttaten zu suchen. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Opferzahl um ein Vielfaches größer sein könnte als die offiziell registrierten Zahlen. Weiter…

Verfassungsschutzbericht 2013 (III) Rechtsextreme Gewalt in Österreich

Der Verfassungsschutz weist in seinen Berichten Gewaltdelikte mit rechtsextremer Motivation nicht gesondert aus. In der Statistik werden sie unter den „sonstigen Delikten“ nach dem Strafgesetzbuch (StGB) wie gefährlicher Drohung, Sachbeschädigung usw. eingereiht. Rechtsextreme Gewalt wird so unsichtbar gemacht. Damit entledigt sich der Verfassungsschutz einer – zugegeben –schwierigen, aber notwendigen Aufgabe: was ist unter rechtsextremer Gewalt zu verstehen? Weiter…