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Filter Schlagwort: Zivilcourage

Fischer und Gewerkschaft verhindern Landung der NeofaschistInnen

Wie jet­zt bekan­nt wurde, gibt es neue Prob­leme für die Iden­titären am Bord der C‑Star. Wie berichtet, ver­suchen Iden­titäre Hil­f­ss­chiffe an ihrer Arbeit zu stören. So forderten die Iden­titären die Besatzun­gen der „Aquar­ius” und der „Gol­fo Azzuro” der spanis­chen Hil­f­sor­gan­i­sa­tion „Proac­ti­va Open Arms” auf, das Gebi­et im Mit­telmeer zu ver­lassen. Seit 2014 star­ben mehr als 14.000 Flüchtlinge. Gegen diese men­schen­ver­ach­t­ende „Mit­telmeer-Mis­sion” wehren sich nun Fis­ch­er und eine mächtige Gew­erkschaft. Weit­er…

Broschüre: „Gewerkschaften und Rechtsextremismus in Europa”

Organ­isierte Arbei­t­erIn­nen spiel­ten in der Auseinan­der­set­zung für Demokratie und Frei­heit schon eine Rolle, als gew­erkschaftliche Vere­ini­gun­gen noch krim­i­nal­isiert und ver­fol­gt wur­den. Mit der offiziellen Grün­dung von Gew­erkschaften tru­gen diese einen wesentlichen Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft bei. Weit­er…

an.schläge-Interview: Rechte Spektakel

Das fem­i­nis­tis­che Mag­a­zin an.schläge hat in der Aus­gabe 5/2017 ein Inter­view mit Judith Götz zur Frage, wie mit dem beson­deren medi­alem Inter­esse an den neuen Aktions­for­men recht­sex­tremer Grup­pierun­gen umge­gan­gen wer­den kann, geführt. Wir dür­fen hier fre­undlicher­weise das Inter­view wiedergeben. Weit­er…

Analysen zum Rechtsruck

Bere­its seit fünf Jahren gibt es an der Uni­ver­sität in Kas­sel eine Ringvor­lesung gegen Recht­sex­trem­is­mus, zu der auch im Win­terse­mes­ter 2015/16 unter dem Titel „Lügn­er – Fremde – Kon­spir­a­teure. Feind­bilder der Recht­en. Feind­bilder der Mitte“ zahlre­iche bekan­nte Namen der deutschsprachi­gen Recht­sex­trem­is­mus­forschung ein­ge­laden wur­den. Vier Mitarbeiter_innen der Uni­ver­sität Kas­sel – Björn Mil­bradt, Floris Biskamp, Yvonne Albrecht und Lukas Kiepe – veröf­fentlicht­en diese (Gast-)Vorträge Anfang des Jahres in einem Sam­mel­band. Weit­er…

Slowakei: Die rechtsextreme Gefahr wächst

Aus der Slowakei wird ein deut­lich­er Anstieg von Strafver­fahren wegen recht­sex­tremer Aktiv­itäten gemeldet. Wie der Leit­er der neu gegrün­de­ten Son­der­staat­san­waltschaft gegen „Extrem­is­mus und Faschis­mus“ der Zeitung ‚Prav­da‘ mit­teilte, gab es im Vor­jahr 30 Strafver­fahren, heuer bish­er schon 80. Der Staat­san­walt zeigte sich über­rascht über diesen Anstieg. Wir nicht, denn die faschis­tis­che Partei „Volkspartei – Unsere Slowakei“ (L‑SNS) hat seit 2016 8 Prozent Wäh­lerIn­nenan­teil. Weit­er…

Wien: Hitler statt Halloween

Am Abend des 31. Okto­ber hat­te der Angeklagte, ein Pen­sion­ist, völ­lig durchge­dreht, als wegen Hal­loween verklei­dete Kinder bei ihm an der Tür Süßigkeit­en ver­langt haben. Die Kinder bedro­hte der 61-Jährige mit einem Stock, einen beglei­t­en­den Erwach­se­nen ver­prügelte er und in der Folge brüllte er so lange „Heil Hitler“, bis er festgenom­men wurde. Jet­zt musste er sich deshalb wegen Wieder­betä­ti­gung vor dem Lan­des­gericht Wien ver­ant­worten. Weit­er…

Innsbruck/Kundl: Abwerzgers Hetzer verurteilt

Einem Elek­tromon­teur aus Kundl warf die Anklage vor, durch zwei Post­ings auf der Face­book-Seite des Tirol­er FPÖ-Obmanns Markus Abw­erzger gegen den § 282 bzw. 283 StGB insofern ver­stoßen zu haben, als er am 3.6.2016 dazu aufgerufen habe, dass vier ver­haftete Per­so­n­en in einen Bunker ges­per­rt und dann in die Luft gejagt gehörten, und am 18.8.2016 aufge­fordert habe, Flüchtlinge aus Afghanistan zu ver­stüm­meln und dann zurück­zuschick­en. Weit­er…

(Wien) Sprache kommt vor der Tat

Plakatak­tion von Mari­ka Schmiedt, in Koop­er­a­tion mit Romano Centro.
Sam­stag, 1. Juli 2017, von 11–12 Uhr 1060 Wien,
Bauza­un Mari­ahil­fer­straße 67
Link zur Ver­anstal­tung bzw. hier (FB)

Sprache kommt vor der Tat
Zusam­men­hang von Sprache, Ras­sis­mus, Ökonomie und Macht als tem­poräre Ausstel­lung im öffentlichen Raum

Ras­sis­mus, die soziale Kon­struk­tion natür­lich­er Ungleichheit.
Die Ausstel­lung zeigt, wie ein Konzept des ange­blich natur­wis­senschaftlich gesicherten Rassen­be­griffs fort­geschrieben wird, und wie stark Sprache durch ras­sis­tis­che Diskurse und Wis­sens­felder geprägt ist. Dabei wird deut­lich vor Augen geführt, dass die Bilder und der Umgang damit vom Ende der Monar­chie bis in unsere Tage keine prinzip­iellen Unter­schiede aufweisen.

Die Ausstel­lung war vom 18. Mai bis 1. Juni in der Galeriew­erk­statt NUU zu sehen und über­siedelt nun in den öffentlichen Raum.
An diesem Bauza­un sind — wie an vie­len anderen Stellen in Wien — in den let­zten Jahren immer wieder ras­sis­tis­che Schmier­ereien ange­bracht wor­den. Mit fre­undlich­er Genehmi­gung der Fir­ma Hitthaller.