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Filter Schlagwort: Prävention

Parlamentsrede Ruth Klüger (2011)

Ruth Klüger am Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Vor zehn Jahren hielt Ruth Klüger (1931–2020), Lit­er­atur­wiss­chen­schaf­terin, Schrift­stel­lerin und Über­lebende der Shoa, anlässlich des Gedenk­tags an die Befreiung vom Nation­al­sozial­is­mus eine Rede im öster­re­ichis­chen Par­la­ment. Der Recht­sex­trem­ist Fred Duswald reagierte mit ein­er Ver­höh­nung und Dif­famierung in der „Aula“. Eine Anzeige war damals noch erfol­g­los. Erst im Jän­ner 2017 wur­den Duswald und die „Aula“ nach ein­er Klage zivil­rechtlich für die Fort­set­zung der Dif­famierung von KZ-Über­leben­den verurteilt. Mit der Wieder­gabe von Ruth Klügers Rede set­zen wir heute, am Inter­na­tionalen Holo­caust-Gedenk­tag, einen bewussten Kon­tra­punkt zu Duswald, zum Neonazismus.
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Zurückgeblättert: Verschwörungspaniker, Rechtsextreme und Antisemiten

Immer mehr Medi­en gehen bedauer­licher­weise dazu über, ihre Beiträge nur gegen Bezahlung oder Reg­istrierung zugänglich zu machen. Mit den Auszü­gen aus Inter­views, die in den ver­gan­genen Monat­en zum The­ma Ver­schwörungserzäh­lun­gen und Anti­semitismus in diversen Medi­en geführt wur­den, wollen wir zur Lek­türe anre­gen. Weit­er…

Doku-Tipp: Aussteiger – Ein Ex-Neonazi packt aus

Viel wird nach dem Ter­ro­rat­ten­tat in Wien über Deradikalisierung und dem Ausstieg aus der extremen Szene – in dem Fall aus der islamistis­chen – gere­det. Eine Deradikalisierung ist beim Atten­täter von Wien nicht gelun­gen, aber wer denkt, dass so etwas inner­halb weniger Monate gelin­gen kann, ist auch naiv. Hier eine empfehlenswerte Doku über einen Recht­sex­tremen, dem der Ausstieg aus der Neon­azi-Szene gelun­gen ist: „Aussteiger — Ein Ex-Neon­azi packt aus“ Bemerkenswert­er Satz des Aussteigers: „Wenn man dumm ist, dann weiß man nicht, dass man dumm ist.“

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Zehn Jahre SdR

Als SdR, so nen­nen „Eingewei­hte“ „Stoppt die Recht­en“, vor zehn Jahren, am 21. Juni 2010, online ging, hat­ten wir nur eine unge­fähre Ahnung, wie viel an Arbeit da auf uns zukom­men würde. Hin­ter uns lagen ereignis­re­iche Monate. Jet­zt kön­nen wir es ja ver­rat­en: Ein­er unser­er Geburtshelfer war Heinz-Chris­t­ian Stra­che, die anderen die Neon­azis von Alpen-Donau, ein biss­chen auch David Duke, der frühere KKK-Guru. Wie das alles möglicher­weise miteinan­der zusam­men­hängt, ver­rät jet­zt Grün­dungsmit­glied Karl Öllinger – exk­lu­siv für SdR! Weit­er…

Rechtsextremer Terror aus dem virtuellen Keller

In Deutsch­land herrscht Zerknirschung bei den Sicher­heits­be­hör­den nach dem Ter­ro­rat­ten­tat von Halle. Jet­zt, aber jet­zt wirk­lich, würde man den recht­sex­tremen Ter­ror nicht länger unter­schätzen, son­dern ener­gisch dage­gen vorge­hen wollen. Die Plat­te wurde schon oft abge­spielt in den let­zten Jahren: nach der Ent­deck­ung des NSU (2011), nach dem Ter­ro­ran­schlag im Olympia-Einkauf­szen­trum München (2016), nach dem Mord an Wal­ter Lübcke (2019) usw. Aktuell hat das Bun­deskrim­i­nalamt (BKA) eine neue Lage­be­w­er­tung vorgenom­men: 43 Recht­sex­treme wur­den als „Gefährder“ gelis­tet. Da sind aber die „virtuellen“ Ter­ror­is­ten und viele andere Recht­sex­treme noch nicht dabei. Weit­er…

Wochenschau KW 21/19

Ein Plus von 61% Prozent an Mel­dun­gen an die Staat­san­waltschaft wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung (Anti­semitismus) und Wieder­betä­ti­gung ver­meldete die Antidiskri­m­inierungsstelle Steier­mark in ihrem Rück­blick auf das let­zte Jahr. In Wien wurde eine Ausstel­lung über NS-Opfer inzwis­chen drei Mal geschän­det und in Tirol wurde ein großes Waf­fe­narse­nal aus­ge­hoben. Die FPÖ hat wieder Parteiaus­tritte zu verze­ich­nen, was jedoch nach dem Stra­che-/Gu­de­nus-Skan­dal, dem vor­läu­fi­gen Ende der Regierungskoali­tion und der ver­lore­nen EU-Wahl zur Zeit eher ihre gerin­geren Sor­gen sein dürften. Weit­er…

Danke!

Seit einem Jahr und einem Tag, genauer: seit dem Tag der Befreiung, also dem 8. Mai 2018, ist „Stoppt die Recht­en“ wieder online. Mehr als eine halbe Mil­lion BesucherIn­nen mit über 830.000 Seit­e­naufrufen hat­ten wir in diesem Zeitraum – ein deut­lich­es Zeichen, dass unsere Infor­ma­tio­nen nachge­fragt wer­den. Das alles wäre nicht möglich, wenn wir nicht auch starke Unter­stützung erhal­ten hät­ten: durch unseren Beirat, durch unsere Spon­sorIn­nen und durch die vie­len Einzel- und Dauer­spenderIn­nen aus der Zivilge­sellschaft. Doch nun benöti­gen wir wieder Nach­schub. Weit­er…